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Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg plant den Aufbau eines „Innovationszentrums Universitätsmedizin Cottbus“ (IUC), bestehend aus der Universitätsmedizin Cottbus sowie einem digital unterstützten Netzwerk von Akteuren der Gesundheitsversorgung in der Modellregion Gesundheit Lausitz.

Das IUC soll den Wissenschafts- und Forschungsstandort Lausitz stärken und die medizinische Versorgung in einer ländlichen, vom Strukturwandel geprägten Region nachhaltig verbessern. Der Bund unterstützt den Strukturwandel in den Braunkohleregionen im Rahmen des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen bis 2038 finanziell. Das IUC wurde mit folgender Beschreibung in § 17 S. 1 Nr. 28 Investitionsgesetz Kohleregionen (InvKG – Art. 1 Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen) als Vorhaben aufgenommen:

„Ein Innovationszentrum Universitätsmedizin Cottbus (IUC) soll als Kern der Modellregion Gesundheit Lausitz aufgebaut werden. Forschung, Lehre und Versorgung sollen in neuartiger Weise unter der Nutzung der Digitalisierung verknüpft und in einem ,Reallabor‘ für digitale Gesundheitsversorgung umgesetzt werden. Zugleich sollen die Medizinerausbildung neu strukturiert und die Gesundheitsversorgung ,aus einem Guss‘ neu gedacht werden.“

In einer ersten Konzeptstufe hat eine von Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle eingesetzte zehnköpfige Expertenkommission unter dem Vorsitz von Prof. Dr. med. Karl Max Einhäupl, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Charité - Universitätsmedizin Berlin und ehemaliger Vorsitzender des Wissenschaftsrats, erarbeitet. Die Empfehlungen wurden am 28. Juni 2021 abgeschlossen und am 3. August 2021 dem Brandenburgischen Kabinett vorgestellt sowie auf einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit präsentiert.

Der ambitionierte Zeitplan zum Aufbau des IUC sieht vor, dass sich die ersten Medizinstudierenden in Cottbus zum Wintersemester 2026/27 einschreiben können. Der Vollausbau des IUC soll im Jahr 2035 erreicht werden.

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg plant den Aufbau eines „Innovationszentrums Universitätsmedizin Cottbus“ (IUC), bestehend aus der Universitätsmedizin Cottbus sowie einem digital unterstützten Netzwerk von Akteuren der Gesundheitsversorgung in der Modellregion Gesundheit Lausitz.

Das IUC soll den Wissenschafts- und Forschungsstandort Lausitz stärken und die medizinische Versorgung in einer ländlichen, vom Strukturwandel geprägten Region nachhaltig verbessern. Der Bund unterstützt den Strukturwandel in den Braunkohleregionen im Rahmen des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen bis 2038 finanziell. Das IUC wurde mit folgender Beschreibung in § 17 S. 1 Nr. 28 Investitionsgesetz Kohleregionen (InvKG – Art. 1 Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen) als Vorhaben aufgenommen:

„Ein Innovationszentrum Universitätsmedizin Cottbus (IUC) soll als Kern der Modellregion Gesundheit Lausitz aufgebaut werden. Forschung, Lehre und Versorgung sollen in neuartiger Weise unter der Nutzung der Digitalisierung verknüpft und in einem ,Reallabor‘ für digitale Gesundheitsversorgung umgesetzt werden. Zugleich sollen die Medizinerausbildung neu strukturiert und die Gesundheitsversorgung ,aus einem Guss‘ neu gedacht werden.“

In einer ersten Konzeptstufe hat eine von Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle eingesetzte zehnköpfige Expertenkommission unter dem Vorsitz von Prof. Dr. med. Karl Max Einhäupl, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Charité - Universitätsmedizin Berlin und ehemaliger Vorsitzender des Wissenschaftsrats, erarbeitet. Die Empfehlungen wurden am 28. Juni 2021 abgeschlossen und am 3. August 2021 dem Brandenburgischen Kabinett vorgestellt sowie auf einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit präsentiert.

Der ambitionierte Zeitplan zum Aufbau des IUC sieht vor, dass sich die ersten Medizinstudierenden in Cottbus zum Wintersemester 2026/27 einschreiben können. Der Vollausbau des IUC soll im Jahr 2035 erreicht werden.

  • Mitglieder der Expertenkommission und Zitate

    Vorsitz der Expertenkommission – Professor Dr. Karl Max Einhäupl – ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Charité - Universitätsmedizin Berlin und ehemaliger Vorsitzender des Wissenschaftsrats

    „Das IUC wird mit seinen innovativen Profilmerkmalen eine Lücke in der medizinischen Forschung in Deutschland schließen: Gesundheitssystemforschung wird in ihrer disziplinären Vielfalt abgebildet und in die Medizinische Fakultät des IUC integriert. In Verbindung mit dem zweiten Schwerpunkt – Digitalisierung des Gesundheitswesens – wird das IUC zu einem national und international sichtbaren Leuchtturm für innovative Versorgungskonzepte.“

    Thomas Barta – Ministerialdirigent a. D., ehemaliger Abteilungsleiter Gesundheit im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg

    „Das IUC mit dem Carl-Thiem-Klinikum als Universitätsklinikum hat das Potenzial, die Lebensqualität in der Lausitz durch neue Versorgungskonzepte zu steigern und ein Wachstumsmotor zu werden. Zusammen mit anderen Maßnahmen aus dem Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen soll das IUC dazu beitragen, dass die Lausitz als Region wahrgenommen wird, die Chancen bietet.“

    Professor Dr. Pascal Berberat – Professor für Medizindidaktik an der TU München, Leiter des TUM Education Centers und zweiter Studiendekan der Fakultät für Medizin der TU München

    „Das Gesundheitssystem ist in einem ständigen Wandel begriffen – auf diese Entwicklungen muss auch die Medizinerausbildung reagieren. Am IUC haben wir mit den Schwerpunkten Gesundheitssystemforschung und Digitalisierung des Gesundheitswesens die Chance, junge Menschen bestmöglich auf die Anforderungen an Ärztinnen und Ärzte von morgen vorzubereiten.“

    Professor Dr. Reinhard Busse – Professor für Management im Gesundheitswesen an der TU Berlin, Co-Direktor des European Observatory on Health Systems and Policies, Fakultätsmitglied der Charité - Universitätsmedizin Berlin mit Forschungsschwerpunkt Gesundheitssystemforschung im europäischen Vergleich

    „Die digital vernetzte Modellregion Gesundheit Lausitz bietet deutschlandweit einmalige Voraussetzungen, um Versorgungsinnovationen bevölkerungsweit unter Alltagsbedingungen zu erproben, wissenschaftlich zu begleiten und in die Regelversorgung zu überführen. Das Kompetenzzentrum Gesundheitssystementwicklung, an dem alle Vorhaben koordiniert werden sollen, soll die Anlaufstelle für Gesundheitssystemforschung in Deutschland werden.“

    Professorin Dr. Simone Fulda – Präsidentin der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, zuvor Vizepräsidentin für Forschung und akademische Infrastruktur der Goethe-Universität Frankfurt am Main, bis 2018 Mitglied der Wissenschaftlichen Kommission des Wissenschaftsrats

    „Die medizinische Forschung wird in Zukunft nicht mehr ohne eine breite und solide Datengrundlage auskommen. Das IUC mit der Modellregion Gesundheit bietet beste Voraussetzungen, um hier neue Wege zu gehen. Die Masterstudiengänge Medical Data Science sowie Gesundheitssystemforschung, strukturierte Promotionen und ein Health Scientist-Programm tragen dazu bei, den wissenschaftlichen Nachwuchs für eine zukunftsorientiere Medizinforschung in Deutschland auszubilden.“

    Ulrich Hörlein – Ministerialdirigent a. D. des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst, ehemaliger Vorsitzender des KMK-Hochschulausschusses und Leiter der Abteilung Universitäten und Universitätsmedizin im Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, zuletzt mit dem Aufbau der Universitätsmedizin Augsburg befasst

     „Als Expertenkommission war es uns wichtig, auf vorhandene Strukturen in der Lausitz aufzubauen und diese nachhaltig weiterzuentwickeln. Deshalb empfehlen wir, eine autonome Universitätsmedizin aufzubauen, die mit der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg durch eine zukunftsweisende Medizinische Fakultät verbunden ist, und den Campus Senftenberg in das Konzept einzubeziehen. Damit wird Cottbus als wichtiger Wissenschaftsstandort bestätigt und das Profil der Lausitz als Region für neue Modelle und Technologien geschärft.“

    Stephanie Kaiser – Gründerin Heartbeat Labs GmbH, Beirat Liva Healthcare, Mitglied des Digitalrats der Bundesregierung

    „Das IUC hat mit der digital vernetzten Modellregion Lausitz ideale Voraussetzungen, um evidenzbasierte Handlungsempfehlungen zur Weiterentwicklung des Gesundheitswesens abzugeben und innovative Ideen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zu transferieren. Es bietet die richtigen Rahmenbedingungen für eine enge Zusammenarbeit mit Unternehmen der Gesundheitswirtschaft und für die Gründung von Start-ups. So wird es Mitgestalter der Versorgung in einer Region mit Strukturwandel und Vorbild für viele andere.“

    Professorin Dr. Adelheid Kuhlmey – Direktorin des Instituts für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaften der Charité – Universitätsmedizin Berlin, langjährige Prodekanin für Studium und Lehre der Charité – Universitätsmedizin Berlin

    „Die Ausbildung von ca. 200 Medizinstudierenden pro Jahr sowie die Absolventinnen und Absolventen medizinnaher Masterstudiengänge am IUC werden dazu beitragen, den Fachkräftebedarf der Lausitz im Gesundheitswesen zu decken. Mit seinen Fort- und Weiterbildungen, die auch Medizinerinnen und Medizinern aus anderen Bundesländern offenstehen, kann das IUC dem Gesundheitswesen in ganz Deutschland neue Impulse geben.“

    Helmut Schiffer – Pflegedirektor und Mitglied des Klinikvorstands des Universitätsklinikums Freiburg i. Br.

    „Die Berufsbilder im Gesundheitswesen wandeln sich derzeit rapide: In vielen europäischen Ländern ist die Zusammenarbeit von Ärztinnen und Ärzten mit akademisch und nichtakademisch ausgebildetem Pflegefachpersonal in einem multiprofessionellen Team schon heute gang und gäbe. Die Studierenden erwerben Kenntnisse für eine erweiterte und vertiefte pflegefachliche und wissenschaftliche Qualifikation, die Attraktivität für junge Menschen wird gesteigert und Karrieremöglichkeiten werden maßgeblich verbessert. Das IUC mit seinem Simulationszentrum bietet hervorragende Möglichkeiten, um ein interprofessionelles und praxisnahes Ausbildungskonzept auch in Deutschland zu etablieren.“

    Professor Dr. Lothar Wieler – Präsident des Robert Koch-Instituts, Mitglied im Europäischen Beirat für Gesundheitsforschung des WHO Regionalbüros für Europa, Mitglied der International Association of National Public Health Institutes

    „Der Schwerpunkt Gesundheitssystemforschung des IUC bietet z. B. die Chance, die Erfahrungen aus der COVID-19-Pandemie wissenschaftlich zu erforschen und die Erkenntnisse in Lehre, Forschung und Krankenversorgung in die Praxis umzusetzen. Optimal ergänzt durch das Zentrum für künstliche Intelligenz in der Public Health-Forschung des RKI in Wildau nimmt Brandenburg somit eine wichtige Vorreiterrolle ein.“

    Vorsitz der Expertenkommission – Professor Dr. Karl Max Einhäupl – ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Charité - Universitätsmedizin Berlin und ehemaliger Vorsitzender des Wissenschaftsrats

    „Das IUC wird mit seinen innovativen Profilmerkmalen eine Lücke in der medizinischen Forschung in Deutschland schließen: Gesundheitssystemforschung wird in ihrer disziplinären Vielfalt abgebildet und in die Medizinische Fakultät des IUC integriert. In Verbindung mit dem zweiten Schwerpunkt – Digitalisierung des Gesundheitswesens – wird das IUC zu einem national und international sichtbaren Leuchtturm für innovative Versorgungskonzepte.“

    Thomas Barta – Ministerialdirigent a. D., ehemaliger Abteilungsleiter Gesundheit im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg

    „Das IUC mit dem Carl-Thiem-Klinikum als Universitätsklinikum hat das Potenzial, die Lebensqualität in der Lausitz durch neue Versorgungskonzepte zu steigern und ein Wachstumsmotor zu werden. Zusammen mit anderen Maßnahmen aus dem Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen soll das IUC dazu beitragen, dass die Lausitz als Region wahrgenommen wird, die Chancen bietet.“

    Professor Dr. Pascal Berberat – Professor für Medizindidaktik an der TU München, Leiter des TUM Education Centers und zweiter Studiendekan der Fakultät für Medizin der TU München

    „Das Gesundheitssystem ist in einem ständigen Wandel begriffen – auf diese Entwicklungen muss auch die Medizinerausbildung reagieren. Am IUC haben wir mit den Schwerpunkten Gesundheitssystemforschung und Digitalisierung des Gesundheitswesens die Chance, junge Menschen bestmöglich auf die Anforderungen an Ärztinnen und Ärzte von morgen vorzubereiten.“

    Professor Dr. Reinhard Busse – Professor für Management im Gesundheitswesen an der TU Berlin, Co-Direktor des European Observatory on Health Systems and Policies, Fakultätsmitglied der Charité - Universitätsmedizin Berlin mit Forschungsschwerpunkt Gesundheitssystemforschung im europäischen Vergleich

    „Die digital vernetzte Modellregion Gesundheit Lausitz bietet deutschlandweit einmalige Voraussetzungen, um Versorgungsinnovationen bevölkerungsweit unter Alltagsbedingungen zu erproben, wissenschaftlich zu begleiten und in die Regelversorgung zu überführen. Das Kompetenzzentrum Gesundheitssystementwicklung, an dem alle Vorhaben koordiniert werden sollen, soll die Anlaufstelle für Gesundheitssystemforschung in Deutschland werden.“

    Professorin Dr. Simone Fulda – Präsidentin der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, zuvor Vizepräsidentin für Forschung und akademische Infrastruktur der Goethe-Universität Frankfurt am Main, bis 2018 Mitglied der Wissenschaftlichen Kommission des Wissenschaftsrats

    „Die medizinische Forschung wird in Zukunft nicht mehr ohne eine breite und solide Datengrundlage auskommen. Das IUC mit der Modellregion Gesundheit bietet beste Voraussetzungen, um hier neue Wege zu gehen. Die Masterstudiengänge Medical Data Science sowie Gesundheitssystemforschung, strukturierte Promotionen und ein Health Scientist-Programm tragen dazu bei, den wissenschaftlichen Nachwuchs für eine zukunftsorientiere Medizinforschung in Deutschland auszubilden.“

    Ulrich Hörlein – Ministerialdirigent a. D. des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst, ehemaliger Vorsitzender des KMK-Hochschulausschusses und Leiter der Abteilung Universitäten und Universitätsmedizin im Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, zuletzt mit dem Aufbau der Universitätsmedizin Augsburg befasst

     „Als Expertenkommission war es uns wichtig, auf vorhandene Strukturen in der Lausitz aufzubauen und diese nachhaltig weiterzuentwickeln. Deshalb empfehlen wir, eine autonome Universitätsmedizin aufzubauen, die mit der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg durch eine zukunftsweisende Medizinische Fakultät verbunden ist, und den Campus Senftenberg in das Konzept einzubeziehen. Damit wird Cottbus als wichtiger Wissenschaftsstandort bestätigt und das Profil der Lausitz als Region für neue Modelle und Technologien geschärft.“

    Stephanie Kaiser – Gründerin Heartbeat Labs GmbH, Beirat Liva Healthcare, Mitglied des Digitalrats der Bundesregierung

    „Das IUC hat mit der digital vernetzten Modellregion Lausitz ideale Voraussetzungen, um evidenzbasierte Handlungsempfehlungen zur Weiterentwicklung des Gesundheitswesens abzugeben und innovative Ideen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zu transferieren. Es bietet die richtigen Rahmenbedingungen für eine enge Zusammenarbeit mit Unternehmen der Gesundheitswirtschaft und für die Gründung von Start-ups. So wird es Mitgestalter der Versorgung in einer Region mit Strukturwandel und Vorbild für viele andere.“

    Professorin Dr. Adelheid Kuhlmey – Direktorin des Instituts für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaften der Charité – Universitätsmedizin Berlin, langjährige Prodekanin für Studium und Lehre der Charité – Universitätsmedizin Berlin

    „Die Ausbildung von ca. 200 Medizinstudierenden pro Jahr sowie die Absolventinnen und Absolventen medizinnaher Masterstudiengänge am IUC werden dazu beitragen, den Fachkräftebedarf der Lausitz im Gesundheitswesen zu decken. Mit seinen Fort- und Weiterbildungen, die auch Medizinerinnen und Medizinern aus anderen Bundesländern offenstehen, kann das IUC dem Gesundheitswesen in ganz Deutschland neue Impulse geben.“

    Helmut Schiffer – Pflegedirektor und Mitglied des Klinikvorstands des Universitätsklinikums Freiburg i. Br.

    „Die Berufsbilder im Gesundheitswesen wandeln sich derzeit rapide: In vielen europäischen Ländern ist die Zusammenarbeit von Ärztinnen und Ärzten mit akademisch und nichtakademisch ausgebildetem Pflegefachpersonal in einem multiprofessionellen Team schon heute gang und gäbe. Die Studierenden erwerben Kenntnisse für eine erweiterte und vertiefte pflegefachliche und wissenschaftliche Qualifikation, die Attraktivität für junge Menschen wird gesteigert und Karrieremöglichkeiten werden maßgeblich verbessert. Das IUC mit seinem Simulationszentrum bietet hervorragende Möglichkeiten, um ein interprofessionelles und praxisnahes Ausbildungskonzept auch in Deutschland zu etablieren.“

    Professor Dr. Lothar Wieler – Präsident des Robert Koch-Instituts, Mitglied im Europäischen Beirat für Gesundheitsforschung des WHO Regionalbüros für Europa, Mitglied der International Association of National Public Health Institutes

    „Der Schwerpunkt Gesundheitssystemforschung des IUC bietet z. B. die Chance, die Erfahrungen aus der COVID-19-Pandemie wissenschaftlich zu erforschen und die Erkenntnisse in Lehre, Forschung und Krankenversorgung in die Praxis umzusetzen. Optimal ergänzt durch das Zentrum für künstliche Intelligenz in der Public Health-Forschung des RKI in Wildau nimmt Brandenburg somit eine wichtige Vorreiterrolle ein.“