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zu sehen ist eine wilde Blumenwiese

Das Kulturministerium legt erstmalig ein ganz auf die Kulturentwicklung im ländlichen Raum gerichtetes Förderprogramm auf: die Förderrichtlinie für Regionale Kulturelle Ankerpunkte im ländlichen Raum.

Der Förderung liegt das Konzept „Zusammenhalt - Heimat - Teilhabe“ zugrunde, das als Anlage der Richtlinie beigefügt ist und die Förderziele genau beschreibt. Für die künftig vom Land geförderten regionalen kulturellen Ankerpunkten stehen insgesamt 1 Mio. Euro pro Jahr bereit.

Die Förderung beginnt bereits im Oktober 2021. Für den jeweiligen Ankerpunkt stehen dann landesseitig zwischen 100.000 Euro und 150.000 Euro pro Jahr zur Verfügung, und die Förderung ist angelegt auf einen Zeitraum von zunächst drei Jahren. Nach Maßgabe der Haushaltsentwicklungen kann sich eine weitere Förderphase von nochmals drei Jahren anschließen.

Entscheidend ist dabei: Die regionale kulturellen Ankerpunkte sollen aus den Regionen heraus entwickelt und von dort getragen werden. Ankerpunkte sollen über das klassische Verständnis von Kultureinrichtungen hinausgehen und insbesondere ehrenamtliche und zivilgesellschaftliche Akteure in die Angebote einbinden. Vorgaben für inhaltliche Schwerpunktsetzungen, Formate, Programme oder Aktivitäten werden dabei nicht gemacht.

Die Anträge können ab sofort und bis zum 18. August 2021 im MWFK gestellt werden. Sie erfordern eine positive Stellungnahme des zuständigen Landkreises. Die Anträge wird eine Fachjury bewerten, auf deren Grundlage dann die Förderung ausgesprochen werden wird.

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Das Kulturministerium legt erstmalig ein ganz auf die Kulturentwicklung im ländlichen Raum gerichtetes Förderprogramm auf: die Förderrichtlinie für Regionale Kulturelle Ankerpunkte im ländlichen Raum.

Der Förderung liegt das Konzept „Zusammenhalt - Heimat - Teilhabe“ zugrunde, das als Anlage der Richtlinie beigefügt ist und die Förderziele genau beschreibt. Für die künftig vom Land geförderten regionalen kulturellen Ankerpunkten stehen insgesamt 1 Mio. Euro pro Jahr bereit.

Die Förderung beginnt bereits im Oktober 2021. Für den jeweiligen Ankerpunkt stehen dann landesseitig zwischen 100.000 Euro und 150.000 Euro pro Jahr zur Verfügung, und die Förderung ist angelegt auf einen Zeitraum von zunächst drei Jahren. Nach Maßgabe der Haushaltsentwicklungen kann sich eine weitere Förderphase von nochmals drei Jahren anschließen.

Entscheidend ist dabei: Die regionale kulturellen Ankerpunkte sollen aus den Regionen heraus entwickelt und von dort getragen werden. Ankerpunkte sollen über das klassische Verständnis von Kultureinrichtungen hinausgehen und insbesondere ehrenamtliche und zivilgesellschaftliche Akteure in die Angebote einbinden. Vorgaben für inhaltliche Schwerpunktsetzungen, Formate, Programme oder Aktivitäten werden dabei nicht gemacht.

Die Anträge können ab sofort und bis zum 18. August 2021 im MWFK gestellt werden. Sie erfordern eine positive Stellungnahme des zuständigen Landkreises. Die Anträge wird eine Fachjury bewerten, auf deren Grundlage dann die Förderung ausgesprochen werden wird.

FAQs zum Programm „Regionale kulturelle Ankerpunkte im Ländlichen Raum“

FAQs zum Programm „Regionale kulturelle Ankerpunkte im Ländlichen Raum“

  • Wer kann einen Förderantrag stellen?

    Antragsberechtigt sind als gemeinnützig anerkannte juristische Personen des öffentlichen und des privaten Rechts, deren Sitz nicht in den kreisfreien Städten Brandenburg an der Havel, Cottbus, Frankfurt (Oder) und Potsdam liegt. Antragsberechtigt sind mit Ausnahme der vorbenannten kreisfreien Städte somit auch die Kommunen des Landes Brandenburg sowie die Landkreise.

    Möglich ist auch die kooperative Antragstellung mehrerer Institutionen und/oder Kommunen, die sich gemeinsam für die Förderung als regionaler kultureller Ankerpunkt bewerben. Für diesen Fall ist eine der sich bewerbenden Institutionen oder Kommunen zu benennen, die als koordinierende/r Antragsteller*in und Bewilligungsempfänger*in – „Ankerkoordinator*in“ – für die zahlungs- und verwaltungsseitige Abwicklung des Projekts verantwortlich ist und gleichzeitig als Hauptansprechpartner*in gegenüber dem MWFK benannt wird.

    Antragsberechtigt sind als gemeinnützig anerkannte juristische Personen des öffentlichen und des privaten Rechts, deren Sitz nicht in den kreisfreien Städten Brandenburg an der Havel, Cottbus, Frankfurt (Oder) und Potsdam liegt. Antragsberechtigt sind mit Ausnahme der vorbenannten kreisfreien Städte somit auch die Kommunen des Landes Brandenburg sowie die Landkreise.

    Möglich ist auch die kooperative Antragstellung mehrerer Institutionen und/oder Kommunen, die sich gemeinsam für die Förderung als regionaler kultureller Ankerpunkt bewerben. Für diesen Fall ist eine der sich bewerbenden Institutionen oder Kommunen zu benennen, die als koordinierende/r Antragsteller*in und Bewilligungsempfänger*in – „Ankerkoordinator*in“ – für die zahlungs- und verwaltungsseitige Abwicklung des Projekts verantwortlich ist und gleichzeitig als Hauptansprechpartner*in gegenüber dem MWFK benannt wird.

  • Welcher Förderumfang ist vorgesehen?

    Zugunsten eines ausgewählten Ankerpunktes kann jährlich eine Förderung mit Landesmitteln in Höhe von 100.000 bis 150.000 Euro gewährt werden. Beispielhaft entspricht dies der Ausstattung von 1-2 zusätzlichen Mitarbeitern*innen zur Umsetzung des Projekts und einem kohärenten Sachausgabenanteil bzw. kleineren investiven Komponenten. Die Investitionsausgaben dürfen 10 Prozent des jährlichen Gesamtfördervolumens nicht übersteigen.

    Mithilfe der Landesmittel können bis zu 80 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben abgedeckt werden.

    Zugunsten eines ausgewählten Ankerpunktes kann jährlich eine Förderung mit Landesmitteln in Höhe von 100.000 bis 150.000 Euro gewährt werden. Beispielhaft entspricht dies der Ausstattung von 1-2 zusätzlichen Mitarbeitern*innen zur Umsetzung des Projekts und einem kohärenten Sachausgabenanteil bzw. kleineren investiven Komponenten. Die Investitionsausgaben dürfen 10 Prozent des jährlichen Gesamtfördervolumens nicht übersteigen.

    Mithilfe der Landesmittel können bis zu 80 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben abgedeckt werden.

  • Welche Mittel können als Eigenanteil eingebracht werden?

    Durch den oder die Förderempfangenden sind Eigenmittel in Höhe von mindestens 20 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben zu erbringen. Dieser Kofinanzierungsanteil kann durch die jeweilige Kommune oder den Landkreis – auch FAG-Mittel sind insoweit einsetzbar – oder durch Drittmittel erbracht werden.

    Erhält die oder der Antragstellende oder eine der antragstellenden Kooperationspartner*innen durch das Land Brandenburg eine institutionelle Förderung, darf der Eigenanteil nicht aus dem Grundhaushalt der betreffenden Einrichtung geleistet werden. Ebenso dürfen Fördermittel aus anderen Förderprogrammen des Landes Brandenburg nicht als Eigenmittel herangezogen werden (Verbot der Doppelförderung).

    Unbare Eigenleistungen sind als Kofinanzierung nicht zugelassen.

    Durch den oder die Förderempfangenden sind Eigenmittel in Höhe von mindestens 20 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben zu erbringen. Dieser Kofinanzierungsanteil kann durch die jeweilige Kommune oder den Landkreis – auch FAG-Mittel sind insoweit einsetzbar – oder durch Drittmittel erbracht werden.

    Erhält die oder der Antragstellende oder eine der antragstellenden Kooperationspartner*innen durch das Land Brandenburg eine institutionelle Förderung, darf der Eigenanteil nicht aus dem Grundhaushalt der betreffenden Einrichtung geleistet werden. Ebenso dürfen Fördermittel aus anderen Förderprogrammen des Landes Brandenburg nicht als Eigenmittel herangezogen werden (Verbot der Doppelförderung).

    Unbare Eigenleistungen sind als Kofinanzierung nicht zugelassen.

  • Über wie viele Jahre erstreckt sich der Förderzeitraum?

    Die erste Förderphase erstreckt sich über drei Jahre. Die Förderung der ersten regionalen kulturellen Ankerpunkte soll im vierten Quartal 2021 beginnen. Bei positiver Bewertung des jeweiligen Ankerpunktes im dritten Förderjahr besteht die Option der Verlängerung um eine zweite Förderphase von drei Jahren. Die Förderung im Rahmen der zweiten Förderphase ist degressiv. So sollen nach aktueller Programmplanung für den jeweiligen Ankerpunkt ab dem vierten Förderjahr jährlich Landesmittel in Höhe von 125.000 Euro zur Verfügung gestellt werden können. Hierbei handelt es sich zunächst um eine rein rechnerische Annahme, die unter dem Vorbehalt der Ergebnisse im eigentlichen Wettbewerbsverfahren und für die zweite Förderphase unter Vorbehalt der Bereitstellung eines Haushaltsansatzes ab dem vierten Jahr steht.

    Der avisierte Förderzeitraum über zwei Förderphasen von jeweils drei Jahren und dabei die degressive Förderung im Rahmen der zweiten Förderphase sollen landesseitig Impulse setzen, kommunale Förderung und ggf. Unterstützung von Dritten mobilisieren und damit auch weiterwirken, wenn die Förderung im Ankerprogramm nach spätestens sechs Jahren ausläuft.

    Die erste Förderphase erstreckt sich über drei Jahre. Die Förderung der ersten regionalen kulturellen Ankerpunkte soll im vierten Quartal 2021 beginnen. Bei positiver Bewertung des jeweiligen Ankerpunktes im dritten Förderjahr besteht die Option der Verlängerung um eine zweite Förderphase von drei Jahren. Die Förderung im Rahmen der zweiten Förderphase ist degressiv. So sollen nach aktueller Programmplanung für den jeweiligen Ankerpunkt ab dem vierten Förderjahr jährlich Landesmittel in Höhe von 125.000 Euro zur Verfügung gestellt werden können. Hierbei handelt es sich zunächst um eine rein rechnerische Annahme, die unter dem Vorbehalt der Ergebnisse im eigentlichen Wettbewerbsverfahren und für die zweite Förderphase unter Vorbehalt der Bereitstellung eines Haushaltsansatzes ab dem vierten Jahr steht.

    Der avisierte Förderzeitraum über zwei Förderphasen von jeweils drei Jahren und dabei die degressive Förderung im Rahmen der zweiten Förderphase sollen landesseitig Impulse setzen, kommunale Förderung und ggf. Unterstützung von Dritten mobilisieren und damit auch weiterwirken, wenn die Förderung im Ankerprogramm nach spätestens sechs Jahren ausläuft.

  • In welcher Form ist die erforderliche Stellungnahme des Landkreises einzureichen?

    Mit dem Antrag ist ein positives Votum des jeweiligen Landkreises, in dem das Vorhaben umgesetzt werden soll, einzureichen. Ziel dieser Zuwendungsvoraussetzung, die keinen besonderen formalen Anforderungen entsprechen muss, ist das grundsätzliche Bekenntnis der kommunalen Ebene zu einem kulturellen Ankerpunkt, um die Entwicklung des jeweiligen kulturellen Ankerpunktes auch über den Förderzeitraum hinaus mindestens in Aussicht zu stellen.

    Mit dem Antrag ist ein positives Votum des jeweiligen Landkreises, in dem das Vorhaben umgesetzt werden soll, einzureichen. Ziel dieser Zuwendungsvoraussetzung, die keinen besonderen formalen Anforderungen entsprechen muss, ist das grundsätzliche Bekenntnis der kommunalen Ebene zu einem kulturellen Ankerpunkt, um die Entwicklung des jeweiligen kulturellen Ankerpunktes auch über den Förderzeitraum hinaus mindestens in Aussicht zu stellen.

  • Kann die Antragsfrist angepasst werden?

    Die Antragsfrist der ersten Förderrunde des neuen Ankerpunkte-Programms endet zum 18. August 2021. Diese Frist ist eine Ausschlussfrist; d.h. nachgereichte Antragsunterlagen können grundsätzlich nicht berücksichtigt werden. Nach Eingang der Antragsunterlagen werden diese durch eine Fachjury bewertet, bevor das MWFK auf Basis der Förderempfehlung der Fachjury gemäß der Richtlinie im Rahmen des pflichtgemäßen Ermessens eine Förderentscheidung trifft. Die Festlegung der Antragsfrist zum 18. August 2021 ist dem Ansinnen geschuldet, mit der Förderung der regionalen kulturellen Ankerpunkte noch im Jahr 2021, namentlich im vierten Quartal 2021 zu beginnen.

    Die Antragsfrist der ersten Förderrunde des neuen Ankerpunkte-Programms endet zum 18. August 2021. Diese Frist ist eine Ausschlussfrist; d.h. nachgereichte Antragsunterlagen können grundsätzlich nicht berücksichtigt werden. Nach Eingang der Antragsunterlagen werden diese durch eine Fachjury bewertet, bevor das MWFK auf Basis der Förderempfehlung der Fachjury gemäß der Richtlinie im Rahmen des pflichtgemäßen Ermessens eine Förderentscheidung trifft. Die Festlegung der Antragsfrist zum 18. August 2021 ist dem Ansinnen geschuldet, mit der Förderung der regionalen kulturellen Ankerpunkte noch im Jahr 2021, namentlich im vierten Quartal 2021 zu beginnen.

  • Was bedeutet das Verbot des vorzeitigen Maßnahmenbeginns im Zusammenhang mit dem Ankerpunkte-Förderprogramm?

    Mit der Umsetzung des beantragten Projekts darf vor Antragstellung noch nicht begonnen worden sein. Mit der Verkündung der Förderentscheidung durch das MWFK gilt die Zustimmung zu einer Ausnahme vom Verbot des vorzeitigen Maßnahmebeginns für die ausgewählten Ankerpunkte als erteilt. Mit dieser Genehmigung wird der endgültigen zuwendungsrechtlichen Prüfung des Antrags jedoch nicht vorweggegriffen.

    Mit der Umsetzung des beantragten Projekts darf vor Antragstellung noch nicht begonnen worden sein. Mit der Verkündung der Förderentscheidung durch das MWFK gilt die Zustimmung zu einer Ausnahme vom Verbot des vorzeitigen Maßnahmebeginns für die ausgewählten Ankerpunkte als erteilt. Mit dieser Genehmigung wird der endgültigen zuwendungsrechtlichen Prüfung des Antrags jedoch nicht vorweggegriffen.