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Kulturentwicklung in der Lausitz (im Zuge des Braunkohle-Strukturwandels)

©FFCB
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  • Kulturentwicklung in der Lausitz – Statement der Ministerin Dr. Manja Schüle

    Die Ministerin trägt ein schwarzes Kleid

    "Kunst und Kultur sind Energiequellen des Strukturwandels. Sie sind wesentliche Antriebskräfte für jenen Motor, der eben neu gestartet wird und der dafür sorgen soll, eine neue Identifikation mit der Region, Wertschöpfung und Arbeitsplätze zu entwickeln. Denn Kunst und Kultur dienen sowohl der Daseinsvorsorge für die Menschen vor Ort als auch der Gewinnung neuer Fachkräfte und der Werbung um Besucher*innen und Investor*innen.

    Und so sind Kunst, Kultur und Kreativität für mich und unsere Arbeit ebenso Schlüsselworte für die Zukunft der Lausitz, wie die Kernbegriffe des Strukturwandels in diesem (ehemaligen) Kohlerevier – Energie, Umwelt, Infrastruktur und Wirtschaft. Und der laufende Prozess zeigt ja, dass der Weg zu einem erfolgreichen Strukturwandel letztlich immer eines beherzten Aufbruchs bedarf. Soll heißen: der Zuwendung zu Neuem und Unbekanntem bei gleichzeitiger Wertschätzung und Bewahrung des Erreichten und der Traditionen.

    Hierfür stellt die Landesregierung zusammen mit Bund und Europa und mit den Initiativen vor Ort im Moment die Weichen. Die Voraussetzungen für Investitionen und für die Strukturentwicklung in den Kohleregionen wurden dabei 2019 u.a. mit dem Strukturstärkungsgesetz des Bundes (StStG) geschaffen. Ich will, dass diese Mittel strategisch und projektscharf eingesetzt werden, um die Lausitz in eine sichere, wirtschaftlich erfolgreiche und demografisch intakte Zukunft zu steuern. Denn es gilt, neue Perspektiven zu schaffen, die vorhandenen Potenziale zu nutzen, eine weitere Abwanderung in Größenordnungen – vor allem von Frauen – zu verhindern und gleichzeitig die Rückkehr ehemaliger Lausitzer*innen sowie Zuwanderung zu ermöglichen. Das Leben in der Lausitz muss künftig und wieder attraktiv und lebenswert, vor allem aber zukunftssicher sein.

    Kunst und Kultur sind dabei entscheidende Erfolgsfaktoren, weil sie wie kein anderer politischer oder gesellschaftlicher Bereich prägend für die regionale Identität der Lausitz sind. Kulturelle Angebote in und für die Region, das Hervorheben durch touristischer Attraktivität sowie neue Dienstleister aus der Kreativ- und Tourismuswirtschaft spielen im Zuge des Kohleausstiegs in der Lausitz eine immer wichtigere Rolle. Denn eine attraktive und lebendige Kulturlandschaft ist eine wichtige Voraussetzung für Unternehmensansiedlungen, für das soziale Miteinander, für Bildungs- und Freizeitangebote sowie für den Tourismus.

    Um die Lausitzer Kulturlandschaft erfolgreich in den Strukturwandlungsprozess einzubringen, sind daher Maßnahmen erforderlich, die

    1. der Sicherung der kulturellen Grundversorgung und der kulturellen Teilhabe,
    2. der Bestandssicherung und Aufwertung bestehender Institutionen und Angebote mit überregional wirksamen Potenzialen sowie
    3. der Sicherung und Wahrung des kulturellen Erbes der Region für kommende Generationen

    dienen sollen und damit zum Ausbau der kulturellen Infrastruktur beitragen. Grundlage hierfür ist die Kulturpolitische Strategie der Landesregierung mit ihren fünf Schwerpunkten: (1) Kulturelle Bildung, (2) Regionale Identität, (3) Kulturtourismus, (4) Innovative Kulturvorhaben sowie (5) Aktivierung des bürgerschaftlichen Engagements. Davon ausgehend liegt das kulturelle Potenzial der Lausitz insbesondere in den Schwerpunkten „Regionale Identität“ und „Kulturtourismus“. Erforderlich ist zudem der weitere Ausbau der Jugendkultur.

    Gemeinsam mit den Künstlern und Kulturakteuren vor Ort wollen wir das Neue wagen und die Kulturen der Lausitz zukunftssicher machen und in den Strukturwandelprozess integrieren. Da sind Ideen ebenso gefragt, wie handfestes Engagement vor Ort.

    Gern können Sie sich – auch nach Abschluss des „Kulturplans Lausitz“ Ende 2021 – weiter in diesen Prozess einbringen. Melden Sie sich einfach bei uns und bringen Sie sich ein!"

    Dr. Manja Schüle
    Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

    Die Ministerin trägt ein schwarzes Kleid

    "Kunst und Kultur sind Energiequellen des Strukturwandels. Sie sind wesentliche Antriebskräfte für jenen Motor, der eben neu gestartet wird und der dafür sorgen soll, eine neue Identifikation mit der Region, Wertschöpfung und Arbeitsplätze zu entwickeln. Denn Kunst und Kultur dienen sowohl der Daseinsvorsorge für die Menschen vor Ort als auch der Gewinnung neuer Fachkräfte und der Werbung um Besucher*innen und Investor*innen.

    Und so sind Kunst, Kultur und Kreativität für mich und unsere Arbeit ebenso Schlüsselworte für die Zukunft der Lausitz, wie die Kernbegriffe des Strukturwandels in diesem (ehemaligen) Kohlerevier – Energie, Umwelt, Infrastruktur und Wirtschaft. Und der laufende Prozess zeigt ja, dass der Weg zu einem erfolgreichen Strukturwandel letztlich immer eines beherzten Aufbruchs bedarf. Soll heißen: der Zuwendung zu Neuem und Unbekanntem bei gleichzeitiger Wertschätzung und Bewahrung des Erreichten und der Traditionen.

    Hierfür stellt die Landesregierung zusammen mit Bund und Europa und mit den Initiativen vor Ort im Moment die Weichen. Die Voraussetzungen für Investitionen und für die Strukturentwicklung in den Kohleregionen wurden dabei 2019 u.a. mit dem Strukturstärkungsgesetz des Bundes (StStG) geschaffen. Ich will, dass diese Mittel strategisch und projektscharf eingesetzt werden, um die Lausitz in eine sichere, wirtschaftlich erfolgreiche und demografisch intakte Zukunft zu steuern. Denn es gilt, neue Perspektiven zu schaffen, die vorhandenen Potenziale zu nutzen, eine weitere Abwanderung in Größenordnungen – vor allem von Frauen – zu verhindern und gleichzeitig die Rückkehr ehemaliger Lausitzer*innen sowie Zuwanderung zu ermöglichen. Das Leben in der Lausitz muss künftig und wieder attraktiv und lebenswert, vor allem aber zukunftssicher sein.

    Kunst und Kultur sind dabei entscheidende Erfolgsfaktoren, weil sie wie kein anderer politischer oder gesellschaftlicher Bereich prägend für die regionale Identität der Lausitz sind. Kulturelle Angebote in und für die Region, das Hervorheben durch touristischer Attraktivität sowie neue Dienstleister aus der Kreativ- und Tourismuswirtschaft spielen im Zuge des Kohleausstiegs in der Lausitz eine immer wichtigere Rolle. Denn eine attraktive und lebendige Kulturlandschaft ist eine wichtige Voraussetzung für Unternehmensansiedlungen, für das soziale Miteinander, für Bildungs- und Freizeitangebote sowie für den Tourismus.

    Um die Lausitzer Kulturlandschaft erfolgreich in den Strukturwandlungsprozess einzubringen, sind daher Maßnahmen erforderlich, die

    1. der Sicherung der kulturellen Grundversorgung und der kulturellen Teilhabe,
    2. der Bestandssicherung und Aufwertung bestehender Institutionen und Angebote mit überregional wirksamen Potenzialen sowie
    3. der Sicherung und Wahrung des kulturellen Erbes der Region für kommende Generationen

    dienen sollen und damit zum Ausbau der kulturellen Infrastruktur beitragen. Grundlage hierfür ist die Kulturpolitische Strategie der Landesregierung mit ihren fünf Schwerpunkten: (1) Kulturelle Bildung, (2) Regionale Identität, (3) Kulturtourismus, (4) Innovative Kulturvorhaben sowie (5) Aktivierung des bürgerschaftlichen Engagements. Davon ausgehend liegt das kulturelle Potenzial der Lausitz insbesondere in den Schwerpunkten „Regionale Identität“ und „Kulturtourismus“. Erforderlich ist zudem der weitere Ausbau der Jugendkultur.

    Gemeinsam mit den Künstlern und Kulturakteuren vor Ort wollen wir das Neue wagen und die Kulturen der Lausitz zukunftssicher machen und in den Strukturwandelprozess integrieren. Da sind Ideen ebenso gefragt, wie handfestes Engagement vor Ort.

    Gern können Sie sich – auch nach Abschluss des „Kulturplans Lausitz“ Ende 2021 – weiter in diesen Prozess einbringen. Melden Sie sich einfach bei uns und bringen Sie sich ein!"

    Dr. Manja Schüle
    Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg


Kulturplan Lausitz (KPL)

  • Wozu ein Kulturplan Lausitz?

    Zu sehen ist ein Porträtbild der Kulturabteilungsleiterin Brigitte Faber-Schmidt
    ©Michael Hoetzel

    "Wir haben eine großartige Kulturlandschaft in der Lausitz – mit Theatern, Museen, Schlössern, Parks und Gärten, alten Industrieanlagen, zahlreichen Kultur-Initiativen und dem einzigartigen Erbe der Sorben und Wenden.  Kultur spielt auch eine zentrale Rolle im Prozess des Strukturwandels in den Braunkohleregionen Brandenburgs und Sachsens. Sie ist der Schlüssel, um regionale Identität zu stärken, neue Beschäftigungspotenziale zu erschließen, Strahlkraft zu entwickeln. Mein Ziel ist es, die Lausitz als eigenständige und attraktive Kultur-Region weit über die Landes- und Ländergrenzen hinaus bekannt zu machen.

    Klar ist: An attraktiven kulturellen Leuchttürmen und Schätzen ist kein Mangel in der Lausitz. Doch wir müssen sie auch gut miteinander vernetzen. Anknüpfend an die „Kulturstrategie Lausitz 2025“ und die Aktivitäten der WRL – Wirtschaftsregion Lausitz GmbH und ihre „Zukunftswerkstatt Lausitz“ sowie in enger Abstimmung mit unseren sächsischen Partnern wurde der „Kulturplan Lausitz“ 2020/2021 in einem breiten partizipativen Prozess mit den KulturakteurInnen  der Region als eine zukunftsorientierte Strategie für die vielfältigen Kulturen der Lausitz erarbeitet. Unser „Kulturplan Lausitz“ verknüpft die vorhandenen Projekte, setzt kurz-, mittel- und langfristige Ziele und eröffnet Perspektiven. Dies reicht von Leuchtturmprojekten und kulturellen Knotenpunkten über die Etablierung einer Kulturmarke Lausitz bis hin zu Projekten zur Pflege des Kulturerbes und zur kulturellen Teilhabe in den Kommunen."

    Brigitte Faber-Schmidt
    Abteilungsleiterin Kultur im MWFK

    Zu sehen ist ein Porträtbild der Kulturabteilungsleiterin Brigitte Faber-Schmidt
    ©Michael Hoetzel

    "Wir haben eine großartige Kulturlandschaft in der Lausitz – mit Theatern, Museen, Schlössern, Parks und Gärten, alten Industrieanlagen, zahlreichen Kultur-Initiativen und dem einzigartigen Erbe der Sorben und Wenden.  Kultur spielt auch eine zentrale Rolle im Prozess des Strukturwandels in den Braunkohleregionen Brandenburgs und Sachsens. Sie ist der Schlüssel, um regionale Identität zu stärken, neue Beschäftigungspotenziale zu erschließen, Strahlkraft zu entwickeln. Mein Ziel ist es, die Lausitz als eigenständige und attraktive Kultur-Region weit über die Landes- und Ländergrenzen hinaus bekannt zu machen.

    Klar ist: An attraktiven kulturellen Leuchttürmen und Schätzen ist kein Mangel in der Lausitz. Doch wir müssen sie auch gut miteinander vernetzen. Anknüpfend an die „Kulturstrategie Lausitz 2025“ und die Aktivitäten der WRL – Wirtschaftsregion Lausitz GmbH und ihre „Zukunftswerkstatt Lausitz“ sowie in enger Abstimmung mit unseren sächsischen Partnern wurde der „Kulturplan Lausitz“ 2020/2021 in einem breiten partizipativen Prozess mit den KulturakteurInnen  der Region als eine zukunftsorientierte Strategie für die vielfältigen Kulturen der Lausitz erarbeitet. Unser „Kulturplan Lausitz“ verknüpft die vorhandenen Projekte, setzt kurz-, mittel- und langfristige Ziele und eröffnet Perspektiven. Dies reicht von Leuchtturmprojekten und kulturellen Knotenpunkten über die Etablierung einer Kulturmarke Lausitz bis hin zu Projekten zur Pflege des Kulturerbes und zur kulturellen Teilhabe in den Kommunen."

    Brigitte Faber-Schmidt
    Abteilungsleiterin Kultur im MWFK


Lausitz Festival

  • Internationales Kulturfestival für die gesamte Lausitz

    zu sehen sind Elīna Garanča mit Malcolm Martineau beim Liederabend im Staatstheater Cottbus
    © Rainer Weisflog

    Neu und identitätsstiftend - ein internationales Kulturfestival für die gesamte Lausitz

    Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien hat bereits 2019 mit eigenen, umfangreichen Mitteln den wegweisenden Impuls für das Lausitz Festival gegeben. Als eine der Ersten fördert sie damit ganz konkret durch das länder- und spartenübergreifende Festival den Strukturwandel im heutigen Revier. Damit leistet Kultur nicht nur einen wichtigen Beitrag zum künftigen Profil der Lausitz, die einmalige Kraft der Künste wird auch zielführend für den notwendigen Transformationsprozess freigesetzt. Die finanziellen Mittel für das Budget werden daher seit 2020 aus dem Budget für den Strukturwandel in den heutigen Kohlerevieren zur Verfügung gestellt.

    zu sehen sind Elīna Garanča mit Malcolm Martineau beim Liederabend im Staatstheater Cottbus
    © Rainer Weisflog

    Neu und identitätsstiftend - ein internationales Kulturfestival für die gesamte Lausitz

    Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien hat bereits 2019 mit eigenen, umfangreichen Mitteln den wegweisenden Impuls für das Lausitz Festival gegeben. Als eine der Ersten fördert sie damit ganz konkret durch das länder- und spartenübergreifende Festival den Strukturwandel im heutigen Revier. Damit leistet Kultur nicht nur einen wichtigen Beitrag zum künftigen Profil der Lausitz, die einmalige Kraft der Künste wird auch zielführend für den notwendigen Transformationsprozess freigesetzt. Die finanziellen Mittel für das Budget werden daher seit 2020 aus dem Budget für den Strukturwandel in den heutigen Kohlerevieren zur Verfügung gestellt.

    Pressemitteilungen

    PM LF 09/20:

    Das Lausitz Festival blickt nach erfolgreicher Saison 2021 heiter in die Zukunft

    Mit dem 19. September hat das Lausitz Festival seine Spielzeit 2021 beschlossen. Es hat sein Publikum in 80 Vorstellungen an 50 Orten in künstlerisch aufregende Sphären entführt, überraschend vielen Menschen von auswärts und vielen Lausitzern einen neuen Blick auf die Lausitz ermöglicht und viele Kulturschaffende zusammengebracht.

    Anders als jedes andere Festival investiert das länder-und spartenübergreifende Festival in die kulturelle Infrastruktur seiner Region, schafft neue, ganzjährig bespielbare Kulturorte, finanziert im Spielplan bleibendes Repertoire und gibt Gelegenheit, sich zu vernetzen. Das Lausitz Festival prägt schon heute maßgeblich die Kultur-und Kunstlandschaft der Region und ihre Wahrnehmung mit, sagen Intendant Prof. Daniel Kühnel und Geschäftsführerin Maria Schulz.

    Bei den Machern stellt sich ein wenig Stolz und sehr viel Dankbarkeit ein – vor allem an ein sehr neugieriges Publikum und an die umarmende Offenheit der Kulturschaffenden und der Kulturpolitik in der Lausitz. So auch zum Abschluss 2021, bei der Originalproduktion „Unendlicher Falstaff“ in Cottbus, die Daniele Abbado zusammen mit Ruth Heynen nach einer Idee von Daniel Kühnel geschaffen haben. Ein Theater zwischen Schauspiel und Oper, zwischen Sprachen und Orten, zwischen Zeiten und Kulturen. Ein unerhörter Falstaff – wie es sich für die Lausitz gehört.

    Das Lausitz Festival überzeugte auch 2021 durch Künstler von Weltruhm aus vielen Sparten, die ganz bewusst und mit Begeisterung für die Festivalidee ihren unschätzbaren Beitrag leisteten, durch besondere Lausitz-Orte, die wiederbelebt und für die Kunst entdeckt werden wollen und durch ein Publikum, das sich aufmachte, die Vorstellungen, von denen viele ausverkauft waren, zum Ereignis zu machen.

    PM MWFK/SMWKT 01.06.2021:

    Zweites länderübergreifendes „Lausitz Festival“ in Sachsen und Brandenburg – Schirmherren Kretschmer und Woidke bei Auftakt-Pressekonferenz

    Vom 25. August bis 15. September steigt in Sachsen und Brandenburg das zweite länderübergreifende „Lausitz Festival“. Das Kulturevent steht unter dem Motto „Zwischensamkeit“ und findet an Spielstätten in der Nieder- und Oberlausitz statt. Die Ministerpräsidenten von Sachsen und Brandenburg, Michael Kretschmer und Dietmar Woidke, haben auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft übernommen. Sie nehmen am 11. Juni an der Hybrid-Pressekonferenz zur Vorstellung des Programms durch den Künstlerischen Leiter des Festivals, Daniel Kühnel, teil.

    Medienvertreter sind herzlich zur Berichterstattung eingeladen:

    Wann: 11. Juni, 11.00 Uhr

    Wo: Stadthalle Görlitz, Am Stadtpark (Nähe Stadtbrücke), 02826 Görlitz

    Hintergrund: Beim zweiten „Lausitz Festival“ stehen an 50 verschiedenen Spiel-stätten über 70 Veranstaltungen auf dem Programm, darunter Konzerte, Liederabende, Theateraufführungen und Lesungen.

    Die Landesregierungen von Brandenburg und Sachsen hatten am 11. Juni 2019 auf einer gemeinsamen Kabinettssitzung beschlossen, im Zuge des Lausitzer Strukturwandels ein länder- und spartenübergreifendes Kultur- und Kunstfestival von besonderer Qualität und mit internationalem Anspruch zu entwickeln. Zuvor hatte im Frühjahr 2019 das Lausitz Festival allein in Sachsen stattgefunden. Das gemeinsame Lausitz Festival wird durch die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, gefördert. Träger des Festivals ist die Görlitzer Kulturservicegesellschaft mbH.

    Pressemitteilungen

    PM LF 09/20:

    Das Lausitz Festival blickt nach erfolgreicher Saison 2021 heiter in die Zukunft

    Mit dem 19. September hat das Lausitz Festival seine Spielzeit 2021 beschlossen. Es hat sein Publikum in 80 Vorstellungen an 50 Orten in künstlerisch aufregende Sphären entführt, überraschend vielen Menschen von auswärts und vielen Lausitzern einen neuen Blick auf die Lausitz ermöglicht und viele Kulturschaffende zusammengebracht.

    Anders als jedes andere Festival investiert das länder-und spartenübergreifende Festival in die kulturelle Infrastruktur seiner Region, schafft neue, ganzjährig bespielbare Kulturorte, finanziert im Spielplan bleibendes Repertoire und gibt Gelegenheit, sich zu vernetzen. Das Lausitz Festival prägt schon heute maßgeblich die Kultur-und Kunstlandschaft der Region und ihre Wahrnehmung mit, sagen Intendant Prof. Daniel Kühnel und Geschäftsführerin Maria Schulz.

    Bei den Machern stellt sich ein wenig Stolz und sehr viel Dankbarkeit ein – vor allem an ein sehr neugieriges Publikum und an die umarmende Offenheit der Kulturschaffenden und der Kulturpolitik in der Lausitz. So auch zum Abschluss 2021, bei der Originalproduktion „Unendlicher Falstaff“ in Cottbus, die Daniele Abbado zusammen mit Ruth Heynen nach einer Idee von Daniel Kühnel geschaffen haben. Ein Theater zwischen Schauspiel und Oper, zwischen Sprachen und Orten, zwischen Zeiten und Kulturen. Ein unerhörter Falstaff – wie es sich für die Lausitz gehört.

    Das Lausitz Festival überzeugte auch 2021 durch Künstler von Weltruhm aus vielen Sparten, die ganz bewusst und mit Begeisterung für die Festivalidee ihren unschätzbaren Beitrag leisteten, durch besondere Lausitz-Orte, die wiederbelebt und für die Kunst entdeckt werden wollen und durch ein Publikum, das sich aufmachte, die Vorstellungen, von denen viele ausverkauft waren, zum Ereignis zu machen.

    PM MWFK/SMWKT 01.06.2021:

    Zweites länderübergreifendes „Lausitz Festival“ in Sachsen und Brandenburg – Schirmherren Kretschmer und Woidke bei Auftakt-Pressekonferenz

    Vom 25. August bis 15. September steigt in Sachsen und Brandenburg das zweite länderübergreifende „Lausitz Festival“. Das Kulturevent steht unter dem Motto „Zwischensamkeit“ und findet an Spielstätten in der Nieder- und Oberlausitz statt. Die Ministerpräsidenten von Sachsen und Brandenburg, Michael Kretschmer und Dietmar Woidke, haben auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft übernommen. Sie nehmen am 11. Juni an der Hybrid-Pressekonferenz zur Vorstellung des Programms durch den Künstlerischen Leiter des Festivals, Daniel Kühnel, teil.

    Medienvertreter sind herzlich zur Berichterstattung eingeladen:

    Wann: 11. Juni, 11.00 Uhr

    Wo: Stadthalle Görlitz, Am Stadtpark (Nähe Stadtbrücke), 02826 Görlitz

    Hintergrund: Beim zweiten „Lausitz Festival“ stehen an 50 verschiedenen Spiel-stätten über 70 Veranstaltungen auf dem Programm, darunter Konzerte, Liederabende, Theateraufführungen und Lesungen.

    Die Landesregierungen von Brandenburg und Sachsen hatten am 11. Juni 2019 auf einer gemeinsamen Kabinettssitzung beschlossen, im Zuge des Lausitzer Strukturwandels ein länder- und spartenübergreifendes Kultur- und Kunstfestival von besonderer Qualität und mit internationalem Anspruch zu entwickeln. Zuvor hatte im Frühjahr 2019 das Lausitz Festival allein in Sachsen stattgefunden. Das gemeinsame Lausitz Festival wird durch die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, gefördert. Träger des Festivals ist die Görlitzer Kulturservicegesellschaft mbH.

Bundesprogramm „InKult“

  • Förderung Industriekultur in den Gebieten nach § 2 des Investitionsgesetzes Kohleregionen – InvKG

    Zu sehen ist die Maschinenhalle der Brikettfabrik Louise in Domsdorf
    ©INIK

    Im Juli 2020 hat der Deutsche Bundestag das „Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen“ verabschiedet (StStG). Das hierauf beruhende Investitionsgesetz Kohleregionen (InvKG) ist im August 2020 in Kraft getreten. Mit dem InvKG will die Bundesregierung die Folgen des Ausstiegs aus der Kohleverstromung abmildern. Für die betroffenen Regionen soll dieser Schritt aber auch eine Chance für eine wirtschaftliche Neuausrichtung sein.

    So sieht das Gesetz auch die verstärkte Kulturförderung in den betroffenen Regionen vor. Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien hat daher das „Investitionsprogramm Industriekultur“ (InKult) zum Erhalt und zur Umgestaltung herausragender Industriegebäude und -anlagen zu lebendigen Kulturdenkmälern aufgelegt. Die Umsetzung des Programms findet in enger Abstimmung mit den betroffenen Ländern statt.

    Gefördert werden Maßnahmen, die der Sicherung, Sanierung und Restaurierung, aber auch der Modernisierung insbesondere im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit dienen. Damit will der Bund zu einer erfolgreichen wirtschaftlichen, ökologischen und sozial nachhaltigen Entwicklung in den Kohleregionen beitragen. Aktuell findet in den betreffenden Braunkohlerevieren eine umfassende Bestandserfassung der Zeugnisse der Kulturgeschichte des Industriezeitalters statt. Sie wird von den jeweiligen Landesdenkmalämtern durchgeführt und soll voraussichtlich 2023 abgeschlossen sein.

    Zu sehen ist die Maschinenhalle der Brikettfabrik Louise in Domsdorf
    ©INIK

    Im Juli 2020 hat der Deutsche Bundestag das „Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen“ verabschiedet (StStG). Das hierauf beruhende Investitionsgesetz Kohleregionen (InvKG) ist im August 2020 in Kraft getreten. Mit dem InvKG will die Bundesregierung die Folgen des Ausstiegs aus der Kohleverstromung abmildern. Für die betroffenen Regionen soll dieser Schritt aber auch eine Chance für eine wirtschaftliche Neuausrichtung sein.

    So sieht das Gesetz auch die verstärkte Kulturförderung in den betroffenen Regionen vor. Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien hat daher das „Investitionsprogramm Industriekultur“ (InKult) zum Erhalt und zur Umgestaltung herausragender Industriegebäude und -anlagen zu lebendigen Kulturdenkmälern aufgelegt. Die Umsetzung des Programms findet in enger Abstimmung mit den betroffenen Ländern statt.

    Gefördert werden Maßnahmen, die der Sicherung, Sanierung und Restaurierung, aber auch der Modernisierung insbesondere im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit dienen. Damit will der Bund zu einer erfolgreichen wirtschaftlichen, ökologischen und sozial nachhaltigen Entwicklung in den Kohleregionen beitragen. Aktuell findet in den betreffenden Braunkohlerevieren eine umfassende Bestandserfassung der Zeugnisse der Kulturgeschichte des Industriezeitalters statt. Sie wird von den jeweiligen Landesdenkmalämtern durchgeführt und soll voraussichtlich 2023 abgeschlossen sein.

    Antragstellung für das Bundesprogramm „InKult“ in Brandenburg

    Anträge für das „InKult“-Programm des Bundes können in Brandenburg beim MWFK gestellt werden:

    Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
    Fachreferat 33 | Referatsleitung | Frau Karin Melzer
    Dortustraße 36
    14467 Potsdam
    E-Mail
    Telefon: +49 331 866 4950

    Antragstellung für das Bundesprogramm „InKult“ in Brandenburg

    Anträge für das „InKult“-Programm des Bundes können in Brandenburg beim MWFK gestellt werden:

    Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
    Fachreferat 33 | Referatsleitung | Frau Karin Melzer
    Dortustraße 36
    14467 Potsdam
    E-Mail
    Telefon: +49 331 866 4950

Wettbewerb Kulturelle Heimat Lausitz

  • Ideenwettbewerb „Kulturelle Heimat Lausitz“

    Zu sehen ist ein Haus des Freilandmuseums Lehde
    ©Museum OSL

    Der Strukturwandel der Lausitz ist auch ein kultureller Wandel. In einem ersten Schritt hatte deshalb das brandenburgische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) 2020 einen Ideenwettbewerb unter dem Titel „Kulturelle Heimat Lausitz“ ausgeschrieben. Damit sollten im Rahmen des Sofortprogramms der Bunderegierung zur Stärkung der Braunkohleregionen die Kunst- und Kulturakteure in der Lausitz unterstützt und erste Zukunftsperspektiven entwickelt werden.

    Die Kulturprojekte aus dem Wettbewerb sollten dazu beitragen, die regionale Identität und Attraktivität der Kunst- und Kulturlandschaft Lausitz zu stärken, die kulturellen Infrastrukturen zu entwickeln sowie neue Impulse zu geben für einen florierenden Tourismus, die kulturelle Bildung, die Kultur- und Kreativwirtschaft sowie zur Aktivierung des bürgerschaftlichen Engagements in der Region.

    Im Ergebnis eines Ausschreibungsverfahrens des MWFK wurde mit der Umsetzung des Wettbewerbs das IBA-Studierhaus in Großräschen beauftragt (Projektträger). Der Wettbewerb und die Projektumsetzung durch die ausgewählten Antragsteller wurden bis Dezember 2021 abgeschlossen (geplant, vorbehaltlich weiterer COVID-19-bedingter Verschiebungen).

    Zu sehen ist ein Haus des Freilandmuseums Lehde
    ©Museum OSL

    Der Strukturwandel der Lausitz ist auch ein kultureller Wandel. In einem ersten Schritt hatte deshalb das brandenburgische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) 2020 einen Ideenwettbewerb unter dem Titel „Kulturelle Heimat Lausitz“ ausgeschrieben. Damit sollten im Rahmen des Sofortprogramms der Bunderegierung zur Stärkung der Braunkohleregionen die Kunst- und Kulturakteure in der Lausitz unterstützt und erste Zukunftsperspektiven entwickelt werden.

    Die Kulturprojekte aus dem Wettbewerb sollten dazu beitragen, die regionale Identität und Attraktivität der Kunst- und Kulturlandschaft Lausitz zu stärken, die kulturellen Infrastrukturen zu entwickeln sowie neue Impulse zu geben für einen florierenden Tourismus, die kulturelle Bildung, die Kultur- und Kreativwirtschaft sowie zur Aktivierung des bürgerschaftlichen Engagements in der Region.

    Im Ergebnis eines Ausschreibungsverfahrens des MWFK wurde mit der Umsetzung des Wettbewerbs das IBA-Studierhaus in Großräschen beauftragt (Projektträger). Der Wettbewerb und die Projektumsetzung durch die ausgewählten Antragsteller wurden bis Dezember 2021 abgeschlossen (geplant, vorbehaltlich weiterer COVID-19-bedingter Verschiebungen).