Brandenburg verfügt über ein reiches kulturelles Erbe. Nicht nur mit der preußischen Schlösser und Parklandschaft. Die einzigartigen Bestände der Museen, Sammlungen, Archive und Bibliotheken, die Gedenkstätten und Erinnerungsorte sowie die Kultur der Sorben/Wenden in Brandenburg sollen mit Unterstützung des Kulturministeriums stärker ins öffentliche Bewusstsein gebracht werden.

Brandenburg verfügt über ein reiches kulturelles Erbe. Nicht nur mit der preußischen Schlösser und Parklandschaft. Die einzigartigen Bestände der Museen, Sammlungen, Archive und Bibliotheken, die Gedenkstätten und Erinnerungsorte sowie die Kultur der Sorben/Wenden in Brandenburg sollen mit Unterstützung des Kulturministeriums stärker ins öffentliche Bewusstsein gebracht werden.

  • Immatrielles Kulturerbe

    Einer Steigerung des öffentlichen Bewusstseins für gelebte Kulturformen dient bundesweit und auch in Brandenburg der Schutz des immateriellen Kulturerbes. Gemeint sind solche Kulturformen, die im aktuellen Lebensalltag verwurzelt sind und das Zusammenleben besonders prägen (beispielsweise Tanz, Theater, Musik, mündliche Überlieferungen, Bräuche, Feste und Handwerkskunst).

    Im Fokus steht hier nicht die Erhaltung oder Konservierung, sondern vielmehr der Schutz ihrer Entwicklungsfähigkeit und die Sicherung ihrer Lebendigkeit. In diesem Sinne können sich Gruppen, Einzelpersonen oder Gemeinschaften für das mehrstufige Aufnahmeverfahren in das Bundesweite Verzeichnis bewerben.

    Für Brandenburg wurden bislang folgende Anträge in das nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen:

    • „Gesellschaftliche Bräuche und Feste der Lausitzer Sorben im Jahreslauf“,
    • „Manuelle Glasfertigung“ (Glashütte in Baruth) sowie
    • „Zubereitung und Anwendung von traditionellem Kalkmörtel“ (Rüdersdorf).

    Nach dem innerstaatlichen Verfahren besteht die Möglichkeit der Aufnahme in eine internationale UNESCO- Liste des immateriellen Kulturerbes. Beide genannten Verzeichnisse sind öffentlich über das Internet zugänglich.

    Einer Steigerung des öffentlichen Bewusstseins für gelebte Kulturformen dient bundesweit und auch in Brandenburg der Schutz des immateriellen Kulturerbes. Gemeint sind solche Kulturformen, die im aktuellen Lebensalltag verwurzelt sind und das Zusammenleben besonders prägen (beispielsweise Tanz, Theater, Musik, mündliche Überlieferungen, Bräuche, Feste und Handwerkskunst).

    Im Fokus steht hier nicht die Erhaltung oder Konservierung, sondern vielmehr der Schutz ihrer Entwicklungsfähigkeit und die Sicherung ihrer Lebendigkeit. In diesem Sinne können sich Gruppen, Einzelpersonen oder Gemeinschaften für das mehrstufige Aufnahmeverfahren in das Bundesweite Verzeichnis bewerben.

    Für Brandenburg wurden bislang folgende Anträge in das nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen:

    • „Gesellschaftliche Bräuche und Feste der Lausitzer Sorben im Jahreslauf“,
    • „Manuelle Glasfertigung“ (Glashütte in Baruth) sowie
    • „Zubereitung und Anwendung von traditionellem Kalkmörtel“ (Rüdersdorf).

    Nach dem innerstaatlichen Verfahren besteht die Möglichkeit der Aufnahme in eine internationale UNESCO- Liste des immateriellen Kulturerbes. Beide genannten Verzeichnisse sind öffentlich über das Internet zugänglich.

Fördermöglichkeiten
Förderung des kulturellen und baukulturellen Erbes
Förderung der Digitalisierung des kulturellen Erbes