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Transfer
©Thomas Hölzel

Hochschulen und außeruniversitären Forschungsein­richtungen im Land Branden­burg sind Schrittmacher für Wirtschaft und Gesellschaft. Sie sind Impulsgeber für In­novationen, Entwickler von Zukunftstechnologien und Orte grundlegender Debat­ten und Diskurse. Sie tragen neues Wissen in die Zivilge­sellschaft, qualifizieren Fach­kräfte, sichern Arbeitsplätze, und haben große Bedeutung in der wissenschaftlichen Politikberatung. Die Wissenschaft leistet schon heute enor­me Beiträge dafür, dass unser Land vorankommt. Hervor­ragende Forschung und exzellente Lehre bilden dabei die Grundlage für eine erfolgreiche Wissenschaft. Als weitere wichtige Leistungsdimension gewinnt auch der Trans­fer immer mehr an Bedeutung.

Um diese Potenziale weiter zu stärken, aber auch um die Rahmenbedingungen für die Vermittlung von Wissen und Knowhow in Gesellschaft und Wirtschaft zu verbessern, hat Brandenburg als erstes Bundesland 2017 eine Transferstrategie beschlossen. Damit wird die gewachsene Bedeutung des Transfers unterstreichen und es werden Wege aufgezeigt, wie dieser noch besser gelingen kann.

©Thomas Hölzel

Hochschulen und außeruniversitären Forschungsein­richtungen im Land Branden­burg sind Schrittmacher für Wirtschaft und Gesellschaft. Sie sind Impulsgeber für In­novationen, Entwickler von Zukunftstechnologien und Orte grundlegender Debat­ten und Diskurse. Sie tragen neues Wissen in die Zivilge­sellschaft, qualifizieren Fach­kräfte, sichern Arbeitsplätze, und haben große Bedeutung in der wissenschaftlichen Politikberatung. Die Wissenschaft leistet schon heute enor­me Beiträge dafür, dass unser Land vorankommt. Hervor­ragende Forschung und exzellente Lehre bilden dabei die Grundlage für eine erfolgreiche Wissenschaft. Als weitere wichtige Leistungsdimension gewinnt auch der Trans­fer immer mehr an Bedeutung.

Um diese Potenziale weiter zu stärken, aber auch um die Rahmenbedingungen für die Vermittlung von Wissen und Knowhow in Gesellschaft und Wirtschaft zu verbessern, hat Brandenburg als erstes Bundesland 2017 eine Transferstrategie beschlossen. Damit wird die gewachsene Bedeutung des Transfers unterstreichen und es werden Wege aufgezeigt, wie dieser noch besser gelingen kann.

  • Transferstrategie

    Die Landesregierung hat am 05. September 2017 die „Transferstrategie Brandenburg – Verbesserung der Zusammenarbeit von Wissenschaft mit Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft“ verabschiedet. Damit wurde die strategische Basis geschaffen, um den Wis­sens- und Technologietransfer im Land Brandenburg weiter zu stärken.

    Zielsetzung der Transferstrategie Brandenburg ist es, im Land bestmögliche Rahmenbedingungen zur nach­haltigen Stärkung des Wissens- und Technologietrans­fers in der Zusammenarbeit von Wissenschaft mit Wirt­schaft, Politik und Zivilgesellschaft sicherzustellen. Sie fokussiert darauf, die Hochschulen als Institutionen in ihrer Aufgabe als Partner für den Transfer zu stärken und richtet sich auch an außeruniversitäre Forschungs­einrichtungen, die ebenfalls einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des Landes leisten.

    Mit Blick auf die Ausgangssituation in Brandenburg ist deutlich, dass den Wissenschaftseinrichtungen vor dem Hintergrund der kleinteiligen Wirtschaftsstruktur des Landes eine besondere Bedeutung für die regionale Entwicklung zukommt. Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen können in Branden­burg bereits signifikante Transferaktivitäten in Richtung Wirtschaft vorweisen. Zugleich spielt der Austausch mit Politik und Zivilgesellschaft eine immer stärkere Rolle.

    Die Transferstrategie Brandenburg ist eine Ergänzung zur der Gemeinsamen Innovationsstrategie Berlin-Brandenburg innoBB und der Innovationsstrategie des Landes innoBB plus und stellt auch einen weiteren strategischen Baustein im Zusammenspiel mit anderen Strategien der Lan­desregierung wie der Gründungs- und Unternehmensnachfolgestrategie, der Fachkräftestrategie und der Nachhaltigkeitsstrategie für das Land Brandenburg dar.

    Die Transferstrategie verfolgt vier Ziele, erstens: die Bedeutung der Wissenschaftseinrichtungen für die regionale Entwicklung anerkennen, zweitens: die Kultur des Transfers und der Wissensvermittlung in den Wissenschaftseinrichtungen stärken, drittens: die Leistungen der Wissenschaftseinrichtungen insbe­sondere für die regionale Entwicklung – in Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft – steigern sowie viertens: die Rahmenbedingungen für den Transfer optimieren.

    Die Maßnahmen in den drei Handlungsfeldern der Transferstrategie reichen von der Fachkräftesicherung durch eine bessere Einbindung von Hochschulabsol­ventinnen und -absolventen in die Region über die Verbesserung der Kommunikation der Wissenschaftseinrichtungen bis hin zu zusätzlichem wissenschaftlichen Personal für Transferaufgaben und die Kooperation mit der Wirtschaft und direkten Fördermaßnahmen zur Stärkung des Transfers.

    Die Landesregierung entwickelt mit der Transferstrategie bereits vorhandene Maß­nahmen weiter und schafft neue Instrumente zur Unterstützung des Transfers. Angefangen von den Transferstellen der Hochschulen über die Förderung von Forschungsstandorten mit Innovationspotenzial, bspw. in Potsdam-Golm, oder die Stärkung von thematischen Schwerpunkten zur Strukturentwicklung, wie dies u.a. mit dem Gesundheitscampus erfolgt, bis zur Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft in den Clustern der innoBB plus. Auch zur Frage der Fachkräftesicherung bestehen, bspw. mit einem breiten Angebot dualer Studiengänge oder den Career Centern der Hochschulen, Instrumente um Brandenburger Unternehmen einen frühzeitigen Zugang zu zukünftigen Fachkräften zu schaffen. Durch den Aufbau vom Präsenzstellen in den Regionalen Wachstumskernen wird eine deutlich höhere Präsenz der Hochschulen vor Ort geschaffen und damit Unternehmen in allen Regionen des Landes ein Zugang zum Brandenburger Wissenschaftssystem ermöglicht.

    Die Landesregierung hat am 05. September 2017 die „Transferstrategie Brandenburg – Verbesserung der Zusammenarbeit von Wissenschaft mit Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft“ verabschiedet. Damit wurde die strategische Basis geschaffen, um den Wis­sens- und Technologietransfer im Land Brandenburg weiter zu stärken.

    Zielsetzung der Transferstrategie Brandenburg ist es, im Land bestmögliche Rahmenbedingungen zur nach­haltigen Stärkung des Wissens- und Technologietrans­fers in der Zusammenarbeit von Wissenschaft mit Wirt­schaft, Politik und Zivilgesellschaft sicherzustellen. Sie fokussiert darauf, die Hochschulen als Institutionen in ihrer Aufgabe als Partner für den Transfer zu stärken und richtet sich auch an außeruniversitäre Forschungs­einrichtungen, die ebenfalls einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des Landes leisten.

    Mit Blick auf die Ausgangssituation in Brandenburg ist deutlich, dass den Wissenschaftseinrichtungen vor dem Hintergrund der kleinteiligen Wirtschaftsstruktur des Landes eine besondere Bedeutung für die regionale Entwicklung zukommt. Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen können in Branden­burg bereits signifikante Transferaktivitäten in Richtung Wirtschaft vorweisen. Zugleich spielt der Austausch mit Politik und Zivilgesellschaft eine immer stärkere Rolle.

    Die Transferstrategie Brandenburg ist eine Ergänzung zur der Gemeinsamen Innovationsstrategie Berlin-Brandenburg innoBB und der Innovationsstrategie des Landes innoBB plus und stellt auch einen weiteren strategischen Baustein im Zusammenspiel mit anderen Strategien der Lan­desregierung wie der Gründungs- und Unternehmensnachfolgestrategie, der Fachkräftestrategie und der Nachhaltigkeitsstrategie für das Land Brandenburg dar.

    Die Transferstrategie verfolgt vier Ziele, erstens: die Bedeutung der Wissenschaftseinrichtungen für die regionale Entwicklung anerkennen, zweitens: die Kultur des Transfers und der Wissensvermittlung in den Wissenschaftseinrichtungen stärken, drittens: die Leistungen der Wissenschaftseinrichtungen insbe­sondere für die regionale Entwicklung – in Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft – steigern sowie viertens: die Rahmenbedingungen für den Transfer optimieren.

    Die Maßnahmen in den drei Handlungsfeldern der Transferstrategie reichen von der Fachkräftesicherung durch eine bessere Einbindung von Hochschulabsol­ventinnen und -absolventen in die Region über die Verbesserung der Kommunikation der Wissenschaftseinrichtungen bis hin zu zusätzlichem wissenschaftlichen Personal für Transferaufgaben und die Kooperation mit der Wirtschaft und direkten Fördermaßnahmen zur Stärkung des Transfers.

    Die Landesregierung entwickelt mit der Transferstrategie bereits vorhandene Maß­nahmen weiter und schafft neue Instrumente zur Unterstützung des Transfers. Angefangen von den Transferstellen der Hochschulen über die Förderung von Forschungsstandorten mit Innovationspotenzial, bspw. in Potsdam-Golm, oder die Stärkung von thematischen Schwerpunkten zur Strukturentwicklung, wie dies u.a. mit dem Gesundheitscampus erfolgt, bis zur Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft in den Clustern der innoBB plus. Auch zur Frage der Fachkräftesicherung bestehen, bspw. mit einem breiten Angebot dualer Studiengänge oder den Career Centern der Hochschulen, Instrumente um Brandenburger Unternehmen einen frühzeitigen Zugang zu zukünftigen Fachkräften zu schaffen. Durch den Aufbau vom Präsenzstellen in den Regionalen Wachstumskernen wird eine deutlich höhere Präsenz der Hochschulen vor Ort geschaffen und damit Unternehmen in allen Regionen des Landes ein Zugang zum Brandenburger Wissenschaftssystem ermöglicht.

Die Hochschulen engagieren sich mit den Präsenzstellen für die Erhöhung der Präsenz von Wissenschaft und Forschung in den Regionalen Wachstumskernen und damit in allen Teilen des Landes.

Die Hochschulen engagieren sich mit den Präsenzstellen für die Erhöhung der Präsenz von Wissenschaft und Forschung in den Regionalen Wachstumskernen und damit in allen Teilen des Landes.

  • Perspektivwechsel

    Die Worte Perspektiv und Wechsel stehen sich gegenüber

     Der PerspektivWechsel ist ein gemeinsames Projekt des MWFK mit den Industrie- und Handelskammern des Landes Brandenburg zur Förderung des Wissenstransfers zwischen den Brandenburger Hochschulen und der Wirtschaft. 

    Vertreterinnen und Vertreter aus den Hochschulen und den jeweiligen Unternehmen  oder Einrichtungen tauschen dabei für einen Tag ihre Büros, Aufgaben und Terminkalender oder nehmen anstehende Aufgaben des jeweiligen Tauschpartners gemeinsam wahr. So wird eine unkomplizierte Anbahnung von Kontakten und Kooperationen zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor allem mit regionalen Unternehmerinnen und Unternehmern wie auch mit Akteuren aus kulturellen und gesellschaftlichen Einrichtungen ermöglicht.

    Ziel der Tauschaktionen ist es, mit dem Blick über den Tellerrand die Arbeit des Anderen jeweils besser kennenzulernen, die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Zivilgesellschaft weiter zu intensivieren, um die Potentiale kennen zu lernen und gemeinsam regionale und überregionale Forschungsaktivitäten auf den Weg zu bringen.  Das Projekt PerspektivWechsel wird seit dem Jahr 2007 jährlich im Zeitraum von Mai bis Juni durchgeführt. Bislang haben mehr als 140 Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Unternehmen und weiteren Einrichtungen teilgenommen.  

     

    Die Worte Perspektiv und Wechsel stehen sich gegenüber

     Der PerspektivWechsel ist ein gemeinsames Projekt des MWFK mit den Industrie- und Handelskammern des Landes Brandenburg zur Förderung des Wissenstransfers zwischen den Brandenburger Hochschulen und der Wirtschaft. 

    Vertreterinnen und Vertreter aus den Hochschulen und den jeweiligen Unternehmen  oder Einrichtungen tauschen dabei für einen Tag ihre Büros, Aufgaben und Terminkalender oder nehmen anstehende Aufgaben des jeweiligen Tauschpartners gemeinsam wahr. So wird eine unkomplizierte Anbahnung von Kontakten und Kooperationen zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor allem mit regionalen Unternehmerinnen und Unternehmern wie auch mit Akteuren aus kulturellen und gesellschaftlichen Einrichtungen ermöglicht.

    Ziel der Tauschaktionen ist es, mit dem Blick über den Tellerrand die Arbeit des Anderen jeweils besser kennenzulernen, die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Zivilgesellschaft weiter zu intensivieren, um die Potentiale kennen zu lernen und gemeinsam regionale und überregionale Forschungsaktivitäten auf den Weg zu bringen.  Das Projekt PerspektivWechsel wird seit dem Jahr 2007 jährlich im Zeitraum von Mai bis Juni durchgeführt. Bislang haben mehr als 140 Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Unternehmen und weiteren Einrichtungen teilgenommen.  

     

  • Präsenzstellen

    Das Logo der Präsenzstellen

    Wissenschaftsministerin Manja Schüle: „Die Präsenzstellen sind die Botschafter der Hochschulen im ländlichen Raum. Mit den regionalen Anlauf-, Kontakt- und Koordinierungsstellen schlagen wir Brücken zwischen den Regionalen Wachstumskernen und den Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen des Landes. Ziel ist, studieninteressierte junge Leute vor Ort zu werben und über die brandenburgische Wissenschaftslandschaft zu informieren – aber auch Ansprechpartner für die Unternehmen vor Ort zu sein, die Fachkräfte suchen und Bedarf an aktuellen Forschungsergebnissen haben. Mit den Präsenzstellen stärken wir zudem gezielt den Wissens- und Technologietransfer. Das ist das Ziel unserer bundesweit einmaligen Transferstrategie, die die Hochschulen und die außeruniversitären Forschungseinrichtungen gleichermaßen in den Blick nimmt und die Zusammenarbeit von Wissenschaft mit Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft verbessern soll.“

    Die Präsenzstellen der Hochschulen bieten in der ländlich geprägten, hochschulfernen Region einen direkten Zugang zum gesamten Brandenburger Wissenschaftssystem. Damit wird die Präsenz von Wissenschaft und Forschung in den Regionalen Wachstumskernen (RWK) und ihrem Umland gestärkt.

    Zu den Aufgaben der Präsenzstellen zählen beispielsweise die Information von Studieninteressierten, die Vernetzung mit Unternehmen, Kammern und Verbänden, die Planung von Veranstaltungen und Kampagnen. Darüber hinaus bringen sie Absolventinnen und Absolventen mit Unternehmen der Region zusammen oder vermitteln Abschlussarbeiten. Zudem stehen sie auch für Kooperationen mit den anderen Hochschulen des Landes und den außeruniversitären Forschungseinrichtungen zur Verfügung. Eine wichtige Aufgabe der Präsenzstellen ist auch die Kommunikation mit der Zivilgesellschaft vor Ort aktiv zu gestalten.

    Präsenzstellen sind wichtige Elemente zur Umsetzung der Transferstrategie im ländlichen Raum. Die Präsenzstellen sind Orte, die Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen nutzen können, um in die Fläche zu wirken und neue Kooperationspartner zu finden. Seit 2018 baut das MWFK die Präsenzstellen der Hochschulen in den Regionalen Wachstumskernen (RWK) aus (siehe Standortkarte der Präsenzstellen).

    Die Präsenzstelle Prignitz in Trägerschaft der TH Brandenburg kooperiert mit dem RWK Prignitz und dem RWK Neuruppin sowie mit dem Wachstumskern Autobahndreieck Wittstock/Dosse e.V. und verfügt über drei Standorte in Pritzwalk, Wittenberge und Neuruppin. Die Präsenzstelle Prignitz fokussiert sich auf die Handlungsfelder akademische Aus- und Weiterbildung, Personaltransfer sowie Innovation und Entwicklung.

    Die Präsenzstelle Schwedt │ Uckermark arbeitet unter der Federführung der HNE Eberswalde und in Kooperation mit dem RWK Schwedt/Oder. Schwerpunkte der Arbeit sind neben der Studien- und Weiterbildungsorientierung das Thema Fachkräftesicherung und die Kommunikation mit der Zivilgesellschaft. Aufgrund der geografischen Lage des RWK Schwedt/Oder an der polnischen Grenze spielen auch grenzüberschreitende Aktivitäten eine wichtige Rolle in Hinblick auf die Sicherung des Fachkräftenachwuchses.

    Die Präsenzstelle Spremberg der BTUCS sieht als Handlungsfelder neben der akademischen Ausbildung und Steigerung der Studierneigung ihren Fokus insbesondere bei den Bedarfen der regionalen Wirtschaft. Handlungsschwerpunkte bilden die Themen Fachkräftesicherung, Strukturwandel und Strukturentwicklung der Lausitz, Transferaktivitäten an der Schnittstelle zwischen der regionalen Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung sowie intensive Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit.

    Die Präsenzstelle Luckenwalde in gemeinsamer Trägerschaft von TH Wildau und FH Potsdam und in Kooperation mit dem RWK Luckenwalde verfolgt ein etwas anderes Konzept. Sie legt ihren Fokus auf Information und Zugang zur Brandenburger Wissenschaftslandschaft. In einer zentrumsnahen Werkhalle mit einer Fläche von über 800 qm hat sie einen Makerspace zur Prototypenfertigung eingerichtet, einen Showroom für wissenschaftliche Exponate sowie ein Coworking Space.

    Die Präsenzstelle Westlausitz │Finsterwalde im RWK Westlausitz, die gemeinsam von der BTUCS und der TH Wildau betrieben werden soll, befindet sich derzeit im Aufbau.

    Die Präsenzstelle Fürstenwalde im RWK Fürstenwalde/Spree und in Trägerschaft der EUV gemeinsam mit der TH Wildau befindet sich derzeit im Aufbau.

    Die Präsenzstelle O-H-V │Velten im RWK O-H-V, die von der Uni Potsdam und der TH Brandenburg geführt werden soll, befindet sich derzeit im Aufbau.

    Die Einrichtung weiterer Präsenzstellen ist in Vorbereitung.

    Im Frühjahr 2019 wurde eine zentrale Koordinierungsstelle der Präsenzstellen an der TH Brandenburg eingerichtet. Diese Stelle koordiniert die Zusammenarbeit und vernetzt die einzelnen Präsenzstellen miteinander, unterstützt den Aufbau neuer Präsenzstellen und begleitet die Entwicklung. Sie koordiniert die Entwicklung eines Kommunikationskonzeptes und der Markenbildung „Präsenzstellen“. Anfragen können gerichtet werden an:  karina.degreif@th-brandenburg.de oder kirschn@th-brandenburg.de.

    Das Logo der Präsenzstellen

    Wissenschaftsministerin Manja Schüle: „Die Präsenzstellen sind die Botschafter der Hochschulen im ländlichen Raum. Mit den regionalen Anlauf-, Kontakt- und Koordinierungsstellen schlagen wir Brücken zwischen den Regionalen Wachstumskernen und den Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen des Landes. Ziel ist, studieninteressierte junge Leute vor Ort zu werben und über die brandenburgische Wissenschaftslandschaft zu informieren – aber auch Ansprechpartner für die Unternehmen vor Ort zu sein, die Fachkräfte suchen und Bedarf an aktuellen Forschungsergebnissen haben. Mit den Präsenzstellen stärken wir zudem gezielt den Wissens- und Technologietransfer. Das ist das Ziel unserer bundesweit einmaligen Transferstrategie, die die Hochschulen und die außeruniversitären Forschungseinrichtungen gleichermaßen in den Blick nimmt und die Zusammenarbeit von Wissenschaft mit Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft verbessern soll.“

    Die Präsenzstellen der Hochschulen bieten in der ländlich geprägten, hochschulfernen Region einen direkten Zugang zum gesamten Brandenburger Wissenschaftssystem. Damit wird die Präsenz von Wissenschaft und Forschung in den Regionalen Wachstumskernen (RWK) und ihrem Umland gestärkt.

    Zu den Aufgaben der Präsenzstellen zählen beispielsweise die Information von Studieninteressierten, die Vernetzung mit Unternehmen, Kammern und Verbänden, die Planung von Veranstaltungen und Kampagnen. Darüber hinaus bringen sie Absolventinnen und Absolventen mit Unternehmen der Region zusammen oder vermitteln Abschlussarbeiten. Zudem stehen sie auch für Kooperationen mit den anderen Hochschulen des Landes und den außeruniversitären Forschungseinrichtungen zur Verfügung. Eine wichtige Aufgabe der Präsenzstellen ist auch die Kommunikation mit der Zivilgesellschaft vor Ort aktiv zu gestalten.

    Präsenzstellen sind wichtige Elemente zur Umsetzung der Transferstrategie im ländlichen Raum. Die Präsenzstellen sind Orte, die Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen nutzen können, um in die Fläche zu wirken und neue Kooperationspartner zu finden. Seit 2018 baut das MWFK die Präsenzstellen der Hochschulen in den Regionalen Wachstumskernen (RWK) aus (siehe Standortkarte der Präsenzstellen).

    Die Präsenzstelle Prignitz in Trägerschaft der TH Brandenburg kooperiert mit dem RWK Prignitz und dem RWK Neuruppin sowie mit dem Wachstumskern Autobahndreieck Wittstock/Dosse e.V. und verfügt über drei Standorte in Pritzwalk, Wittenberge und Neuruppin. Die Präsenzstelle Prignitz fokussiert sich auf die Handlungsfelder akademische Aus- und Weiterbildung, Personaltransfer sowie Innovation und Entwicklung.

    Die Präsenzstelle Schwedt │ Uckermark arbeitet unter der Federführung der HNE Eberswalde und in Kooperation mit dem RWK Schwedt/Oder. Schwerpunkte der Arbeit sind neben der Studien- und Weiterbildungsorientierung das Thema Fachkräftesicherung und die Kommunikation mit der Zivilgesellschaft. Aufgrund der geografischen Lage des RWK Schwedt/Oder an der polnischen Grenze spielen auch grenzüberschreitende Aktivitäten eine wichtige Rolle in Hinblick auf die Sicherung des Fachkräftenachwuchses.

    Die Präsenzstelle Spremberg der BTUCS sieht als Handlungsfelder neben der akademischen Ausbildung und Steigerung der Studierneigung ihren Fokus insbesondere bei den Bedarfen der regionalen Wirtschaft. Handlungsschwerpunkte bilden die Themen Fachkräftesicherung, Strukturwandel und Strukturentwicklung der Lausitz, Transferaktivitäten an der Schnittstelle zwischen der regionalen Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung sowie intensive Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit.

    Die Präsenzstelle Luckenwalde in gemeinsamer Trägerschaft von TH Wildau und FH Potsdam und in Kooperation mit dem RWK Luckenwalde verfolgt ein etwas anderes Konzept. Sie legt ihren Fokus auf Information und Zugang zur Brandenburger Wissenschaftslandschaft. In einer zentrumsnahen Werkhalle mit einer Fläche von über 800 qm hat sie einen Makerspace zur Prototypenfertigung eingerichtet, einen Showroom für wissenschaftliche Exponate sowie ein Coworking Space.

    Die Präsenzstelle Westlausitz │Finsterwalde im RWK Westlausitz, die gemeinsam von der BTUCS und der TH Wildau betrieben werden soll, befindet sich derzeit im Aufbau.

    Die Präsenzstelle Fürstenwalde im RWK Fürstenwalde/Spree und in Trägerschaft der EUV gemeinsam mit der TH Wildau befindet sich derzeit im Aufbau.

    Die Präsenzstelle O-H-V │Velten im RWK O-H-V, die von der Uni Potsdam und der TH Brandenburg geführt werden soll, befindet sich derzeit im Aufbau.

    Die Einrichtung weiterer Präsenzstellen ist in Vorbereitung.

    Im Frühjahr 2019 wurde eine zentrale Koordinierungsstelle der Präsenzstellen an der TH Brandenburg eingerichtet. Diese Stelle koordiniert die Zusammenarbeit und vernetzt die einzelnen Präsenzstellen miteinander, unterstützt den Aufbau neuer Präsenzstellen und begleitet die Entwicklung. Sie koordiniert die Entwicklung eines Kommunikationskonzeptes und der Markenbildung „Präsenzstellen“. Anfragen können gerichtet werden an:  karina.degreif@th-brandenburg.de oder kirschn@th-brandenburg.de.


Das MWFK ist Partner bei der Umsetzung der der Gemeinsamen Innovationsstrategie Berlin-Brandenburg innoBB und der Innovationsstrategie des Landes innoBB plus.

Zur Förderung des Transfers im Land Brandenburg steht im MWFK die Richtlinie zur Förderung der „Stärkung der technologischen und anwendungsnahen Forschung an Wissenschaftseinrichtungen im Land Brandenburg“ (StaF-Richtlinie) zur Verfügung.

Das MWFK ist Partner bei der Umsetzung der der Gemeinsamen Innovationsstrategie Berlin-Brandenburg innoBB und der Innovationsstrategie des Landes innoBB plus.

Zur Förderung des Transfers im Land Brandenburg steht im MWFK die Richtlinie zur Förderung der „Stärkung der technologischen und anwendungsnahen Forschung an Wissenschaftseinrichtungen im Land Brandenburg“ (StaF-Richtlinie) zur Verfügung.