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*Grundsicherung
Solo-Selbständige und Kleinunternehmen, deren finanzielle Situation sich aufgrund der Corona-Krise drastisch verschlechtert hat, können einen Antrag auf Grundsicherung stellen. Wer ab dem 1. März 2020 bis einschließlich zum 31. Dezember 2021 einen Antrag auf Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende stellt und dabei erklärt, über kein erhebliches Vermögen zu verfügen, für den entfällt für die ersten sechs Monate die Vermögensprüfung. Erst danach sollen wieder die bislang geltenden Regelungen für den Einsatz von Vermögen gelten. Um einen Wohnungsumzug aufgrund der Antragstellung auf Existenzsicherung zu vermeiden, werden Ausgaben für Wohnung und Heizung in den ersten sechs Monaten des Leistungsbezugs in jedem Fall in tatsächlicher Höhe anerkannt. Einen Kinderzuschlag als Alternative zur Grundsicherung erhält, wessen Einkommen zwar für ihn selbst, nicht aber für seine Familie reicht. Bei Neuanträgen ist nur noch das Einkommen des letzten Monats (anstelle des letzten halben Jahres) entscheidend. Hinweis: Für Leistungsbeziehende der Grundsicherung besteht Krankenversicherungsschutz. Der Antrag auf Grundsicherung kann formlos telefonisch, per E-Mail oder per Brief beim zuständigen Jobcenter gestellt werden; siehe hierzu unter https://www.arbeitsagentur.de/corona-faq-grundsicherung.

*Aktuelle Förderprogramme der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

NEUSTART.KULTUR
Um Kultureinrichtungen eine rasche Wiedereröffnung nach der Corona-bedingten Schließung zu ermöglichen, hat der Bund das Programm „Neustart.Kultur“ ins Leben gerufen. Dafür stehen 2020/21 einmalig bis zu 1 Milliarde Euro zur Verfügung. Im Fokus stehen neben unmittelbaren Bundeseinrichtungen vor allem, aber nicht ausschließlich Kultureinrichtungen, die überwiegend privat finanziert werden. Sie sollen in die Lage versetzt werden, ihre Häuser erneut zu öffnen und Programme wiederaufzunehmen sowie v.a. selbständigen Künstler*innen neue Erwerbsperspektive zu bieten.

Die meisten der im Rahmen von Neustart.Kultur aufgelegten Förderprogramme sind bereits durchgeführt und entschieden worden.

In Februar hat das Bundeskabinett beschlossen, eine weitere Milliarde Euro für den Kulturbereich zu Verfügung zu stellen. Über die Verteilung liegen noch keine Informationen vor.

Aktuell bestehen noch folge Fördermöglichkeiten im Rahmen von Neustart.Kultur:

Hilfe für "Umsonst & Draußen" - Musikfestivals aller Genres
Kleine Musikfestivals aller Genres werden bei der Wiederaufnahme des Spielbetriebs im Festivalsommer 2021 und den Planungen für das Jahr 2022 mit insgesamt 6 Mio. Euro unterstützt. Das Förderprogramm richtet sich an Festivals mit überregionaler Ausstrahlung, besonderem Engagement für den musikalischen Nachwuchs oder für kulturelle Integration. Weitere Informationen und Antragstellung hier: https://www.initiative-musik.de/neustart-kultur/festivals/.

Neustart für Kinder- und Jugendtheater
Mit einem durch ASSITEJ konzipierten Förderprogramm soll die Wiederaufnahme des Spielbetriebes, Gastspiele und die Weiterentwicklung von künstlerischen Vermittlungsformaten für Jungens Theater ermöglicht werden. Insbesondere soll der Kontakt zum Publikum und den Schulen wiederhergestellt werden. Die Fördergrundsätze werden aktuell erarbeitet. Informationen und Antragstellung hier: https://www.assitej.de/neustart/.

DIS-Tanzen - Förderprogramm für die freie Tanzszene
Mit einem mehrteiligen Hilfsprogramm in Höhe von 20 Mio. Euro soll die freie, nicht überwiegend öffentlich finanzierte professionelle Tanzszene unterstützt werden. Gefördert werden Künstler*innen, Produktionsstätten, Einrichtungen der Tanzpädagogik und Festivals, die von der Corona-Krise besonders hart getroffen worden sind. Mehr Informationen und Antragstellung unter https://www.dis-tanzen.de.

Digitalisierungsprojekte für/in die Deutsche Digitale Bibliothek
Mit 2 Mio. Euro soll die Präsenz von Kultureinrichtungen wie Museen, Archive und Bibliotheken in der Deutsche Digitalen Bibliothek (DDB) gestärkt werden. Gefördert werden Projekte zur Digitalisierung von Kulturgut, wobei die erstellten Daten bis zum Ende der Projektlaufzeit (31.12.2021) in der DDB publiziert werden müssen. Angesprochen sind alle Kulturerbe-Einrichtungen, auch jene, die bisher noch nicht in der DDB registriert sind. Die Ausschreibung wird über den Deutschen Bibliotheksverband erfolgen: https://www.bibliotheksverband.de.

Beratung und Hilfe bei der Antragsstellung für Brandenburger Einrichtungen gibt es beim Museumsverband und der Koordinierungsstelle Brandenburg digital: https://www.fh-potsdam.de/studieren/fachbereiche/studium-informationswissenschaften/fachbereich/brandenburg-digital/kontakt/.

Digitale Strukturen für den Musikfachhandel 
Mit insgesamt 4 Mio. Euro werden Musikfachhändler*innen mit Unternehmenssitz in Deutschland  bei Investitionen in eine zeitgemäße Hard- und Software, Webshops, eine Homepage bzw. einen Social-Media-Account unterstützt. Das Hilfsprogramm wird vom Deutschen Musikrat in Kooperation mit der SOMM – Society Of Music Merchants e.V. realisiert. Anträge können bis zum 30. April 2021 gestellt werden. Informationen und Antragstellung unter: https://neustart-musik.musikrat.org.

Hilfen für Musik- und Theaterverlage
Musik-und Theaterverlage, deren Umsatz aus Materialvergütungen bzw. Tantiemenerlösen im Rahmen von Bühnenaufführungen vom 01.04. bis 30.11.2020 um mindestens 40 Prozent gegenüber demselben Zeitraum im Vorjahr zurückgegangen ist können maximal 300.000 Euro Zuschuss beantragen.

Die Bundeskulturfonds haben Förderprogramme im Umfang von insgesamt 50 Millionen Euro aus dem Neustart-Programm für die von ihnen vertretenen Kultursparten (Einzelkünstler*innen und Kultureinrichtungen) umgesetzt. Informationen zu den laufenden und getroffenen Förderentscheidungen sowie weiteren Förderrunden finden sich direkt bei:

*Grundsicherung
Solo-Selbständige und Kleinunternehmen, deren finanzielle Situation sich aufgrund der Corona-Krise drastisch verschlechtert hat, können einen Antrag auf Grundsicherung stellen. Wer ab dem 1. März 2020 bis einschließlich zum 31. Dezember 2021 einen Antrag auf Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende stellt und dabei erklärt, über kein erhebliches Vermögen zu verfügen, für den entfällt für die ersten sechs Monate die Vermögensprüfung. Erst danach sollen wieder die bislang geltenden Regelungen für den Einsatz von Vermögen gelten. Um einen Wohnungsumzug aufgrund der Antragstellung auf Existenzsicherung zu vermeiden, werden Ausgaben für Wohnung und Heizung in den ersten sechs Monaten des Leistungsbezugs in jedem Fall in tatsächlicher Höhe anerkannt. Einen Kinderzuschlag als Alternative zur Grundsicherung erhält, wessen Einkommen zwar für ihn selbst, nicht aber für seine Familie reicht. Bei Neuanträgen ist nur noch das Einkommen des letzten Monats (anstelle des letzten halben Jahres) entscheidend. Hinweis: Für Leistungsbeziehende der Grundsicherung besteht Krankenversicherungsschutz. Der Antrag auf Grundsicherung kann formlos telefonisch, per E-Mail oder per Brief beim zuständigen Jobcenter gestellt werden; siehe hierzu unter https://www.arbeitsagentur.de/corona-faq-grundsicherung.

*Aktuelle Förderprogramme der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

NEUSTART.KULTUR
Um Kultureinrichtungen eine rasche Wiedereröffnung nach der Corona-bedingten Schließung zu ermöglichen, hat der Bund das Programm „Neustart.Kultur“ ins Leben gerufen. Dafür stehen 2020/21 einmalig bis zu 1 Milliarde Euro zur Verfügung. Im Fokus stehen neben unmittelbaren Bundeseinrichtungen vor allem, aber nicht ausschließlich Kultureinrichtungen, die überwiegend privat finanziert werden. Sie sollen in die Lage versetzt werden, ihre Häuser erneut zu öffnen und Programme wiederaufzunehmen sowie v.a. selbständigen Künstler*innen neue Erwerbsperspektive zu bieten.

Die meisten der im Rahmen von Neustart.Kultur aufgelegten Förderprogramme sind bereits durchgeführt und entschieden worden.

In Februar hat das Bundeskabinett beschlossen, eine weitere Milliarde Euro für den Kulturbereich zu Verfügung zu stellen. Über die Verteilung liegen noch keine Informationen vor.

Aktuell bestehen noch folge Fördermöglichkeiten im Rahmen von Neustart.Kultur:

Hilfe für "Umsonst & Draußen" - Musikfestivals aller Genres
Kleine Musikfestivals aller Genres werden bei der Wiederaufnahme des Spielbetriebs im Festivalsommer 2021 und den Planungen für das Jahr 2022 mit insgesamt 6 Mio. Euro unterstützt. Das Förderprogramm richtet sich an Festivals mit überregionaler Ausstrahlung, besonderem Engagement für den musikalischen Nachwuchs oder für kulturelle Integration. Weitere Informationen und Antragstellung hier: https://www.initiative-musik.de/neustart-kultur/festivals/.

Neustart für Kinder- und Jugendtheater
Mit einem durch ASSITEJ konzipierten Förderprogramm soll die Wiederaufnahme des Spielbetriebes, Gastspiele und die Weiterentwicklung von künstlerischen Vermittlungsformaten für Jungens Theater ermöglicht werden. Insbesondere soll der Kontakt zum Publikum und den Schulen wiederhergestellt werden. Die Fördergrundsätze werden aktuell erarbeitet. Informationen und Antragstellung hier: https://www.assitej.de/neustart/.

DIS-Tanzen - Förderprogramm für die freie Tanzszene
Mit einem mehrteiligen Hilfsprogramm in Höhe von 20 Mio. Euro soll die freie, nicht überwiegend öffentlich finanzierte professionelle Tanzszene unterstützt werden. Gefördert werden Künstler*innen, Produktionsstätten, Einrichtungen der Tanzpädagogik und Festivals, die von der Corona-Krise besonders hart getroffen worden sind. Mehr Informationen und Antragstellung unter https://www.dis-tanzen.de.

Digitalisierungsprojekte für/in die Deutsche Digitale Bibliothek
Mit 2 Mio. Euro soll die Präsenz von Kultureinrichtungen wie Museen, Archive und Bibliotheken in der Deutsche Digitalen Bibliothek (DDB) gestärkt werden. Gefördert werden Projekte zur Digitalisierung von Kulturgut, wobei die erstellten Daten bis zum Ende der Projektlaufzeit (31.12.2021) in der DDB publiziert werden müssen. Angesprochen sind alle Kulturerbe-Einrichtungen, auch jene, die bisher noch nicht in der DDB registriert sind. Die Ausschreibung wird über den Deutschen Bibliotheksverband erfolgen: https://www.bibliotheksverband.de.

Beratung und Hilfe bei der Antragsstellung für Brandenburger Einrichtungen gibt es beim Museumsverband und der Koordinierungsstelle Brandenburg digital: https://www.fh-potsdam.de/studieren/fachbereiche/studium-informationswissenschaften/fachbereich/brandenburg-digital/kontakt/.

Digitale Strukturen für den Musikfachhandel 
Mit insgesamt 4 Mio. Euro werden Musikfachhändler*innen mit Unternehmenssitz in Deutschland  bei Investitionen in eine zeitgemäße Hard- und Software, Webshops, eine Homepage bzw. einen Social-Media-Account unterstützt. Das Hilfsprogramm wird vom Deutschen Musikrat in Kooperation mit der SOMM – Society Of Music Merchants e.V. realisiert. Anträge können bis zum 30. April 2021 gestellt werden. Informationen und Antragstellung unter: https://neustart-musik.musikrat.org.

Hilfen für Musik- und Theaterverlage
Musik-und Theaterverlage, deren Umsatz aus Materialvergütungen bzw. Tantiemenerlösen im Rahmen von Bühnenaufführungen vom 01.04. bis 30.11.2020 um mindestens 40 Prozent gegenüber demselben Zeitraum im Vorjahr zurückgegangen ist können maximal 300.000 Euro Zuschuss beantragen.

Die Bundeskulturfonds haben Förderprogramme im Umfang von insgesamt 50 Millionen Euro aus dem Neustart-Programm für die von ihnen vertretenen Kultursparten (Einzelkünstler*innen und Kultureinrichtungen) umgesetzt. Informationen zu den laufenden und getroffenen Förderentscheidungen sowie weiteren Förderrunden finden sich direkt bei: