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*Betriebsmittelzuschüsse
Der Bund stellt Überbrückungshilfen für kleine und mittelständische Unternehmen sowie gemeinnützige Organisationen zur Verfügung, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen müssen. Die 2. Phase der Überbrückungshilfe umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Anträge für die 2. Phase können ab sofort gestellt werden. Wichtig: Anträge für die 1. Phase der Überbrückungshilfe (Fördermonate Juni bis August 2020) müssen spätestens bis zum 09. Oktober 2020 gestellt werden. (Änderungsanträge können bis einschließlich 30. Oktober 2020 gestellt werden.) Es ist nicht möglich, nach dem 09. Oktober 2020 rückwirkend einen Antrag für die 1. Phase zu stellen. Der Antrag kann nur über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder einen vereidigten Buchprüfer gestellt werden. Weitere Informationen und Antragstellung unter https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

*Grundsicherung
Solo-Selbständige und Kleinunternehmen, deren finanzielle Situation sich aufgrund der Corona-Krise drastisch verschlechtert hat, können einen Antrag auf Grundsicherung stellen. Wer ab dem 1. März 2020 bis einschließlich zum 31. Dezember 2020 einen Antrag auf Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende stellt und dabei erklärt, über kein erhebliches Vermögen zu verfügen, für den entfällt für die ersten sechs Monate die Vermögensprüfung. Erst danach sollen wieder die bislang geltenden Regelungen für den Einsatz von Vermögen gelten. Um einen Wohnungsumzug aufgrund der Antragstellung auf Existenzsicherung zu vermeiden, werden Ausgaben für Wohnung und Heizung in den ersten sechs Monaten des Leistungsbezugs in jedem Fall in tatsächlicher Höhe anerkannt. Einen Kinderzuschlag als Alternative zur Grundsicherung erhält, wessen Einkommen zwar für ihn selbst, nicht aber für seine Familie reicht. Bei Neuanträgen ist nur noch das Einkommen des letzten Monats (anstelle des letzten halben Jahres) entscheidend. Hinweis: Für Leistungsbeziehende der Grundsicherung besteht Krankenversicherungsschutz. Der Antrag auf Grundsicherung kann formlos telefonisch, per E-Mail oder per Brief beim zuständigen Jobcenter gestellt werden; siehe hierzu unter https://www.arbeitsagentur.de/corona-faq-grundsicherung.

*Aktuelle Förderprogramme der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

NEUSTART KULTUR
Um Kultureinrichtungen eine rasche Wiedereröffnung nach der Corona-bedingten Schließung zu ermöglichen, hat der Bund das Programm „Neustart“ ins Leben gerufen. Dafür stehen 2020/21 einmalig bis zu 1 Milliarde Euro zur Verfügung. Im Fokus stehen dabei neben unmittelbaren Bundeseinrichtungen vor allem, aber nicht ausschließlich Kultureinrichtungen, die überwiegend privat finanziert werden. Sie sollen in die Lage versetzt werden, ihre Häuser erneut zu öffnen und Programme wieder aufzunehmen, um Künstler*innen Erwerbsperspektive zu bieten.

Die einzelnen Fördersäulen werden sukzessive entwickelt und veröffentlicht. Eine aktuelle Kurzübersicht ist hier abrufbar: https://www.kulturrat.de/wp-content/uploads/2020/10/10.07.-Neustart-Kultur-nach-Sparten.pdf. Folgende Bausteine wurden bereits gestartet bzw. kommuniziert:

ERHALT DER KULTURINFRASTRUKTUR:
a) Zusätzliche Förderprogramme der Bundeskulturfonds
Die Bundeskulturfonds fördern mit insgesamt 50 Millionen Euro aus dem Neustart-Programm zusätzliche Projekte in den von ihnen vertretenen Kultursparten. Die Fonds haben eigene Förderprogramme und -verfahren mit unterschiedlichen Fördergrundsätzen und Fristen aufgelegt. Für alle Sparten können schon Anträge gestellt werden:  

  • Stiftung Kunstfonds: Mit einem Sonderförderprogramm werden bildende Künstler*innen, kunstvermittelnde Einrichtungen sowie Akteure und Initiativen des Kunstbetriebs gefördert. Informationen und Antragsstellung unter https://www.kunstfonds.de/news/details/sonderfoerderprogramm-2021/
  • Deutscher Literaturfonds e.V.: Gefördert werden Literatur- und Kultureinrichtungen sowie Buchhandlungen durch Finanzierung der Autorenhonorare bei Lesungen und anderen Veranstaltungen sowie von innovativen, auch digitalen Formaten. Informationen und Antragsstellung unter https://www.deutscher-literaturfonds.de/neustart-kultur/
  • Fonds Darstellende Künste e.V.: Die stipendienartige Förderung richtet sich an frei produzierende darstellende Künstler*innen der bundesdeutschen Tanz- und Theaterlandschaft und hat die künstlerische Weiterentwicklung in der gegenwärtigen Situation zum Ziel. Informationen und Antragsstellung unter http://www.fonds-daku.de/neustart_kultur_takecare/
  • Fonds Soziokultur e.V.: Mit einem Sonderprogramm werden Projekte von Einrichtungen der kulturellen Bildung und Medienbildung, der Soziokultur und Kulturarbeit bei der krisenbedingten Neuausrichtung ihrer Arbeit im Schnittfeld von Kunst und Gesellschaft unterstützt. Die Förderung untergliedert sich in verschiedene Phasen und Themenschwerpunkte. Informationen und Antragsstellung unter https://www.fonds-soziokultur.de/foerderung/foerderprogramme/sonderprogramm-neustart-kultur.html
  • Deutscher Übersetzerfonds e.V. Mit verschiedenen Programmen und Stipendien werden Übersetzer*innen, Verlage und Projekte gefördert, die neue Impulse für die Übersetzungskultur geben sollen. Informationen und Antragsstellung unter http://www.uebersetzerfonds.de/#353/das-programm
  • Musikfonds e.V. Mit einem zeitlich befristeten Stipendium von einmalig 6000 € werden professionelle freischaffenden Künstler*innen der aktuellen Musikszene dabei unterstützt, neue Arbeitsvorhaben umzusetzen. Informationen und Antragsstellung unter https://www.musikfonds.de/foerderung/

b) DIS-TANZEN - Förderprogramm für die freie Tanzszene
Mit einem mehrteiligen Hilfsprogramm in Höhe von 20 Mio. Euro soll die freie, nicht überwiegend öffentlich finanzierte professionelle Tanzszene unterstützt werden. Gefördert werden Künstler*innen, Produktionsstätten, Einrichtungen der Tanzpädagogik und Festivals, die von der Corona-Krise besonders hart getroffen worden sind. Mehr Informationen und Antragstellung unter https://www.dis-tanzen.de

c) Förderprogramme der Initiative Musik
Mit zusätzlich 10 Mio € werden Albumproduktionen und Konzerttourneen von Musiker*innen und Autor*innen gemeinsam mit ihren wirtschaftlichen Partnerunternehmen gefördert. Das Programm zielt auf ein breites Genrespektrum von Rock, Pop, Jazz über Hip-Hop und Metal bis zu experimenteller und elektronischer Musik. Es gibt vier Förderrunden jährlich. Informationen und Antragsstellung:  https://www.initiative-musik.de/neustart-kultur/

d) Sonstige
- Das Stipendienprogramm der Kulturstiftung des Bundes „Reload“ für frei produzierende Künstlergruppen wird aufgestockt (Thema: Auswirkungen der Coronakrise auf die eigene Kunstpraxis)

- Aufstockung des Ankaufsetats der Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland (keine Bewerbungen möglich)

e) in Planung
- Hilfsprogramm für Musik- und Theaterverlage
- Förderprogramm für den Bereich Amateurmusik
- Weitere Förderprogramme der Initiative Musik für Musikclubs und Livemusik-Spielstätten sowie für den Erhalt und die Stärkung der Musikinfrastruktur (Livemusik-Veranstaltungen und Musikfestivals)
- 11Mio Euro für die Galerien, mit denen zeitgenössische bildende Künstler*innen ausgestellt werden sollen
- Förderprogramm i.H.v. 30 Mio. Euro für Privattheater zum Wiederbeginn der Spieltätigkeit (in den Händen des Deutschen Bühnenvereins)
- Förderung der Wiederaufnahme des Gastspielbetriebs an Tourneetheatern (20 Mio. Euro bei der Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen e.V.)
- Förderprogramm für Kinder- und Jugendtheater (15 Mio. Euro)

NEUSTART TROTZ PANDEMIE:
a) Programm
„Pandemiebedingte Investitionen in Kultureinrichtungen zur Erhaltung und Stärkung der bundesweit bedeutenden Kulturlandschaft
Die Bundesregierung fördert mit 250 Millionen Euro investive Schutzmaßnahmen in Kultureinrichtungen, deren regelmäßiger Betrieb nicht überwiegend von der öffentlichen Hand finanziert wird. Dazu gehören Museen, Theater, Musikclubs und Festivals, Literaturhäuser, soziokulturelle Zentren und Kinos.

Gefördert werden Umbau- und Ausstattungsmaßnahmen von Kultureinrichtungen, die zur angemessenen Reduzierung der Ansteckungsgefahr in den öffentlichen und nicht-öffentlichen Bereichen erforderlich sind, bspw. Sicherungsmaßnahmen in Kassenbereichen, der Umbau von Lüftungsanlagen und Sanitärbereichen, Maßnahmen zur Optimierung der Besuchersteuerung, die Anschaffung von Technik und Ausstattung für Open-Air-Veranstaltungen und mobile Formate, der Ausbau der eigenen IT-Infrastruktur (Videokonferenzen, mobiles Arbeiten) sowie der digitalen Ausstattung (z.B. bargeldlose Kassensysteme und Online-Ticketing-Systeme). Der Förderumfang beträgt 5.000 Euro bis 100.000 Euro pro Kultureinrichtung. Es sollen mindestens 10% an Eigen- und/oder Drittmitteln eingebracht werden.

Förderanträge können ab Veröffentlichung der Antragsunterlagen bei der jeweiligen mittelausreichenden Stelle bis spätestens 31. Oktober 2020 eingereicht werden. Die jeweiligen spartenbezogenen Fördergrundsätze, Antragsformulare und Kontaktdaten der mittelausreichenden Stellen finden sich hier:

Die Mitgliedschaft in einem der Verbände ist nicht erforderlich.

ALTERNATIVE DIGITALE ANGEBOTE:
a) Dive in – Förderprogramm für digitale Interaktion
Mit 5 Mio. Euro fördert die Kulturstiftung des Bundes die Entwicklung und Umsetzung von digitalen Projekten und Formaten, die Kulturinstitutionen neue Wege des Austauschs und der Interaktion mit ihrem Publikum ermöglichen und die Auseinandersetzung der Wissensvermittlung, der spielerischen Aneignung oder der Partizipation erproben. Fördermittel i.H.v. 50.000 - 200.000 Euro pro Projekt können bis 30.09.2020 online beantragt werden. Antragsberechtigt sind rechtsfähige juristische Person des privaten oder öffentlichen Rechts, mit regelmäßigem Veranstaltungsangebot. Informationen und Antragstellung: https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/projekte/nachhaltigkeit_und_zukunft/detail/dive_in.html

b) Kultur:Gemeinschaften
Das Programm mit FördermittelN bis zu 11 Mio. Euro wird von der Kulturstiftung der Länder umgesetzt und startet am 15. September 2020 auf der Seite https://kulturgemeinschaften.de. Antragsberechtigt sind öffentlich zugängliche, auch ehrenamtlich geführte, kulturelle Einrichtungen, sowie gemeinnützige Projektträger mit eindeutig kultureller Ausrichtung. Bevorzugt werden insbesondere kleine Träger mit bis zu 10 vollbeschäftigten Mitarbeitenden. Gemeinsame Anträge von Einrichtungen werden begrüßt.  Gefördert werden drei Module:

  • Der Erwerb von technischen Ausstattungspaketen für eine attraktive digitale Content-Produktion.
  • Beratung, Schulung und Weiterbildung für die digitale Content-Produktion.
  • Beauftragung externer Dienstleistungen – z.B. für Konzepte oder Entwicklung von digitalen Produkten (Kompetenzen und Kapazitäten, die gerade bei kleinen oder ehrenamtlichen Trägern fehlen.)

c) in Planung

  • Förderung zur weiteren Digitalisierung des Rechtemanagements von Verwertungsgesellschaften. Der größte Teil der Digitalisierungsmittel fließt mit 60 Mio. Euro in „kurzfristig vorgezogene Investitionen“ von Kulturinstitutionen des Bundes.
  • Der Bundesverband Bildender Künstler*innen und der Deutscher Künstlerbund erarbeiten aktuell ein Hilfsprogramm „Neustart für Bildende Künstler*innen“. Dies soll insbesondere die digitale Präsenz von Künstler*innen stärken und Brückenschläge zwischen analoger und digitaler Kunstproduktion fördern.
  • Die Digitalisierung der Führung, Verwaltung und Präsentation von Galerien sollen mit 5 Mio. Euro gefördert werden.
  • Förderung der Digitalisierung von Vertriebswegen und Online-Aktivitäten von Buchhandlungen.
  • Nutzerorientierte Neustrukturierung des Portals Deutsche Digitale Bibliothek sowie zielgerichtete Digitalisierungsförderung von Kultureinrichtungen aus dem Netzwerk der DDB.
  • Fortsetzung und Stärkung des Verbundprojekts „museum4punkt0“.
  • Förderung der Digitalisierung der Dienstleistungen von öffentlichen Bibliotheken und Archiven.

*Betriebsmittelzuschüsse
Der Bund stellt Überbrückungshilfen für kleine und mittelständische Unternehmen sowie gemeinnützige Organisationen zur Verfügung, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen müssen. Die 2. Phase der Überbrückungshilfe umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Anträge für die 2. Phase können ab sofort gestellt werden. Wichtig: Anträge für die 1. Phase der Überbrückungshilfe (Fördermonate Juni bis August 2020) müssen spätestens bis zum 09. Oktober 2020 gestellt werden. (Änderungsanträge können bis einschließlich 30. Oktober 2020 gestellt werden.) Es ist nicht möglich, nach dem 09. Oktober 2020 rückwirkend einen Antrag für die 1. Phase zu stellen. Der Antrag kann nur über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder einen vereidigten Buchprüfer gestellt werden. Weitere Informationen und Antragstellung unter https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

*Grundsicherung
Solo-Selbständige und Kleinunternehmen, deren finanzielle Situation sich aufgrund der Corona-Krise drastisch verschlechtert hat, können einen Antrag auf Grundsicherung stellen. Wer ab dem 1. März 2020 bis einschließlich zum 31. Dezember 2020 einen Antrag auf Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende stellt und dabei erklärt, über kein erhebliches Vermögen zu verfügen, für den entfällt für die ersten sechs Monate die Vermögensprüfung. Erst danach sollen wieder die bislang geltenden Regelungen für den Einsatz von Vermögen gelten. Um einen Wohnungsumzug aufgrund der Antragstellung auf Existenzsicherung zu vermeiden, werden Ausgaben für Wohnung und Heizung in den ersten sechs Monaten des Leistungsbezugs in jedem Fall in tatsächlicher Höhe anerkannt. Einen Kinderzuschlag als Alternative zur Grundsicherung erhält, wessen Einkommen zwar für ihn selbst, nicht aber für seine Familie reicht. Bei Neuanträgen ist nur noch das Einkommen des letzten Monats (anstelle des letzten halben Jahres) entscheidend. Hinweis: Für Leistungsbeziehende der Grundsicherung besteht Krankenversicherungsschutz. Der Antrag auf Grundsicherung kann formlos telefonisch, per E-Mail oder per Brief beim zuständigen Jobcenter gestellt werden; siehe hierzu unter https://www.arbeitsagentur.de/corona-faq-grundsicherung.

*Aktuelle Förderprogramme der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

NEUSTART KULTUR
Um Kultureinrichtungen eine rasche Wiedereröffnung nach der Corona-bedingten Schließung zu ermöglichen, hat der Bund das Programm „Neustart“ ins Leben gerufen. Dafür stehen 2020/21 einmalig bis zu 1 Milliarde Euro zur Verfügung. Im Fokus stehen dabei neben unmittelbaren Bundeseinrichtungen vor allem, aber nicht ausschließlich Kultureinrichtungen, die überwiegend privat finanziert werden. Sie sollen in die Lage versetzt werden, ihre Häuser erneut zu öffnen und Programme wieder aufzunehmen, um Künstler*innen Erwerbsperspektive zu bieten.

Die einzelnen Fördersäulen werden sukzessive entwickelt und veröffentlicht. Eine aktuelle Kurzübersicht ist hier abrufbar: https://www.kulturrat.de/wp-content/uploads/2020/10/10.07.-Neustart-Kultur-nach-Sparten.pdf. Folgende Bausteine wurden bereits gestartet bzw. kommuniziert:

ERHALT DER KULTURINFRASTRUKTUR:
a) Zusätzliche Förderprogramme der Bundeskulturfonds
Die Bundeskulturfonds fördern mit insgesamt 50 Millionen Euro aus dem Neustart-Programm zusätzliche Projekte in den von ihnen vertretenen Kultursparten. Die Fonds haben eigene Förderprogramme und -verfahren mit unterschiedlichen Fördergrundsätzen und Fristen aufgelegt. Für alle Sparten können schon Anträge gestellt werden:  

  • Stiftung Kunstfonds: Mit einem Sonderförderprogramm werden bildende Künstler*innen, kunstvermittelnde Einrichtungen sowie Akteure und Initiativen des Kunstbetriebs gefördert. Informationen und Antragsstellung unter https://www.kunstfonds.de/news/details/sonderfoerderprogramm-2021/
  • Deutscher Literaturfonds e.V.: Gefördert werden Literatur- und Kultureinrichtungen sowie Buchhandlungen durch Finanzierung der Autorenhonorare bei Lesungen und anderen Veranstaltungen sowie von innovativen, auch digitalen Formaten. Informationen und Antragsstellung unter https://www.deutscher-literaturfonds.de/neustart-kultur/
  • Fonds Darstellende Künste e.V.: Die stipendienartige Förderung richtet sich an frei produzierende darstellende Künstler*innen der bundesdeutschen Tanz- und Theaterlandschaft und hat die künstlerische Weiterentwicklung in der gegenwärtigen Situation zum Ziel. Informationen und Antragsstellung unter http://www.fonds-daku.de/neustart_kultur_takecare/
  • Fonds Soziokultur e.V.: Mit einem Sonderprogramm werden Projekte von Einrichtungen der kulturellen Bildung und Medienbildung, der Soziokultur und Kulturarbeit bei der krisenbedingten Neuausrichtung ihrer Arbeit im Schnittfeld von Kunst und Gesellschaft unterstützt. Die Förderung untergliedert sich in verschiedene Phasen und Themenschwerpunkte. Informationen und Antragsstellung unter https://www.fonds-soziokultur.de/foerderung/foerderprogramme/sonderprogramm-neustart-kultur.html
  • Deutscher Übersetzerfonds e.V. Mit verschiedenen Programmen und Stipendien werden Übersetzer*innen, Verlage und Projekte gefördert, die neue Impulse für die Übersetzungskultur geben sollen. Informationen und Antragsstellung unter http://www.uebersetzerfonds.de/#353/das-programm
  • Musikfonds e.V. Mit einem zeitlich befristeten Stipendium von einmalig 6000 € werden professionelle freischaffenden Künstler*innen der aktuellen Musikszene dabei unterstützt, neue Arbeitsvorhaben umzusetzen. Informationen und Antragsstellung unter https://www.musikfonds.de/foerderung/

b) DIS-TANZEN - Förderprogramm für die freie Tanzszene
Mit einem mehrteiligen Hilfsprogramm in Höhe von 20 Mio. Euro soll die freie, nicht überwiegend öffentlich finanzierte professionelle Tanzszene unterstützt werden. Gefördert werden Künstler*innen, Produktionsstätten, Einrichtungen der Tanzpädagogik und Festivals, die von der Corona-Krise besonders hart getroffen worden sind. Mehr Informationen und Antragstellung unter https://www.dis-tanzen.de

c) Förderprogramme der Initiative Musik
Mit zusätzlich 10 Mio € werden Albumproduktionen und Konzerttourneen von Musiker*innen und Autor*innen gemeinsam mit ihren wirtschaftlichen Partnerunternehmen gefördert. Das Programm zielt auf ein breites Genrespektrum von Rock, Pop, Jazz über Hip-Hop und Metal bis zu experimenteller und elektronischer Musik. Es gibt vier Förderrunden jährlich. Informationen und Antragsstellung:  https://www.initiative-musik.de/neustart-kultur/

d) Sonstige
- Das Stipendienprogramm der Kulturstiftung des Bundes „Reload“ für frei produzierende Künstlergruppen wird aufgestockt (Thema: Auswirkungen der Coronakrise auf die eigene Kunstpraxis)

- Aufstockung des Ankaufsetats der Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland (keine Bewerbungen möglich)

e) in Planung
- Hilfsprogramm für Musik- und Theaterverlage
- Förderprogramm für den Bereich Amateurmusik
- Weitere Förderprogramme der Initiative Musik für Musikclubs und Livemusik-Spielstätten sowie für den Erhalt und die Stärkung der Musikinfrastruktur (Livemusik-Veranstaltungen und Musikfestivals)
- 11Mio Euro für die Galerien, mit denen zeitgenössische bildende Künstler*innen ausgestellt werden sollen
- Förderprogramm i.H.v. 30 Mio. Euro für Privattheater zum Wiederbeginn der Spieltätigkeit (in den Händen des Deutschen Bühnenvereins)
- Förderung der Wiederaufnahme des Gastspielbetriebs an Tourneetheatern (20 Mio. Euro bei der Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen e.V.)
- Förderprogramm für Kinder- und Jugendtheater (15 Mio. Euro)

NEUSTART TROTZ PANDEMIE:
a) Programm
„Pandemiebedingte Investitionen in Kultureinrichtungen zur Erhaltung und Stärkung der bundesweit bedeutenden Kulturlandschaft
Die Bundesregierung fördert mit 250 Millionen Euro investive Schutzmaßnahmen in Kultureinrichtungen, deren regelmäßiger Betrieb nicht überwiegend von der öffentlichen Hand finanziert wird. Dazu gehören Museen, Theater, Musikclubs und Festivals, Literaturhäuser, soziokulturelle Zentren und Kinos.

Gefördert werden Umbau- und Ausstattungsmaßnahmen von Kultureinrichtungen, die zur angemessenen Reduzierung der Ansteckungsgefahr in den öffentlichen und nicht-öffentlichen Bereichen erforderlich sind, bspw. Sicherungsmaßnahmen in Kassenbereichen, der Umbau von Lüftungsanlagen und Sanitärbereichen, Maßnahmen zur Optimierung der Besuchersteuerung, die Anschaffung von Technik und Ausstattung für Open-Air-Veranstaltungen und mobile Formate, der Ausbau der eigenen IT-Infrastruktur (Videokonferenzen, mobiles Arbeiten) sowie der digitalen Ausstattung (z.B. bargeldlose Kassensysteme und Online-Ticketing-Systeme). Der Förderumfang beträgt 5.000 Euro bis 100.000 Euro pro Kultureinrichtung. Es sollen mindestens 10% an Eigen- und/oder Drittmitteln eingebracht werden.

Förderanträge können ab Veröffentlichung der Antragsunterlagen bei der jeweiligen mittelausreichenden Stelle bis spätestens 31. Oktober 2020 eingereicht werden. Die jeweiligen spartenbezogenen Fördergrundsätze, Antragsformulare und Kontaktdaten der mittelausreichenden Stellen finden sich hier:

Die Mitgliedschaft in einem der Verbände ist nicht erforderlich.

ALTERNATIVE DIGITALE ANGEBOTE:
a) Dive in – Förderprogramm für digitale Interaktion
Mit 5 Mio. Euro fördert die Kulturstiftung des Bundes die Entwicklung und Umsetzung von digitalen Projekten und Formaten, die Kulturinstitutionen neue Wege des Austauschs und der Interaktion mit ihrem Publikum ermöglichen und die Auseinandersetzung der Wissensvermittlung, der spielerischen Aneignung oder der Partizipation erproben. Fördermittel i.H.v. 50.000 - 200.000 Euro pro Projekt können bis 30.09.2020 online beantragt werden. Antragsberechtigt sind rechtsfähige juristische Person des privaten oder öffentlichen Rechts, mit regelmäßigem Veranstaltungsangebot. Informationen und Antragstellung: https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/projekte/nachhaltigkeit_und_zukunft/detail/dive_in.html

b) Kultur:Gemeinschaften
Das Programm mit FördermittelN bis zu 11 Mio. Euro wird von der Kulturstiftung der Länder umgesetzt und startet am 15. September 2020 auf der Seite https://kulturgemeinschaften.de. Antragsberechtigt sind öffentlich zugängliche, auch ehrenamtlich geführte, kulturelle Einrichtungen, sowie gemeinnützige Projektträger mit eindeutig kultureller Ausrichtung. Bevorzugt werden insbesondere kleine Träger mit bis zu 10 vollbeschäftigten Mitarbeitenden. Gemeinsame Anträge von Einrichtungen werden begrüßt.  Gefördert werden drei Module:

  • Der Erwerb von technischen Ausstattungspaketen für eine attraktive digitale Content-Produktion.
  • Beratung, Schulung und Weiterbildung für die digitale Content-Produktion.
  • Beauftragung externer Dienstleistungen – z.B. für Konzepte oder Entwicklung von digitalen Produkten (Kompetenzen und Kapazitäten, die gerade bei kleinen oder ehrenamtlichen Trägern fehlen.)

c) in Planung

  • Förderung zur weiteren Digitalisierung des Rechtemanagements von Verwertungsgesellschaften. Der größte Teil der Digitalisierungsmittel fließt mit 60 Mio. Euro in „kurzfristig vorgezogene Investitionen“ von Kulturinstitutionen des Bundes.
  • Der Bundesverband Bildender Künstler*innen und der Deutscher Künstlerbund erarbeiten aktuell ein Hilfsprogramm „Neustart für Bildende Künstler*innen“. Dies soll insbesondere die digitale Präsenz von Künstler*innen stärken und Brückenschläge zwischen analoger und digitaler Kunstproduktion fördern.
  • Die Digitalisierung der Führung, Verwaltung und Präsentation von Galerien sollen mit 5 Mio. Euro gefördert werden.
  • Förderung der Digitalisierung von Vertriebswegen und Online-Aktivitäten von Buchhandlungen.
  • Nutzerorientierte Neustrukturierung des Portals Deutsche Digitale Bibliothek sowie zielgerichtete Digitalisierungsförderung von Kultureinrichtungen aus dem Netzwerk der DDB.
  • Fortsetzung und Stärkung des Verbundprojekts „museum4punkt0“.
  • Förderung der Digitalisierung der Dienstleistungen von öffentlichen Bibliotheken und Archiven.