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Sonderfonds für Kulturveranstaltungen
Der Bund stellt 2,5 Milliarden Euro zur Verfügung, um Kulturveranstaltungen einen finanziellen Schutz vor Beschränkungen der Besucherzahlen und anderen Restriktionen und Risiken zu geben. Der Fonds speist zwei Programme:

a) Wirtschaftlichkeitshilfe
Mit der Wirtschaftlichkeitshilfe werden Verluste ausgeglichen, wenn an Veranstaltungen wegen der Corona-Auflagen nur eine reduzierte Anzahl von Zuschauer*innen teilnehmen kann. Bei pandemiebedingter Verringerung der möglichen Anzahl der Teilnehmenden um mindestens 20 Prozent verdoppelt die Wirtschaftlichkeitshilfe die Einnahmen aus den ersten 1.000 verkauften Tickets. D.h. für jedes verkaufte Ticket gibt es den Ticketpreis nochmals als Zuschuss Wenn besonders strenge Infektionsschutzauflagen die mögliche Teilnehmerzahl um mehr als 75 Prozent reduzieren (z.B. wenn nur jeder fünfte Platz angeboten werden darf), verdreifacht die Wirtschaftlichkeitshilfe die Ticketeinnahmen aus den ersten 1.000 verkauften Tickets. Die Förderung durch die Wirtschaftlichkeitshilfe bemisst sich an der Finanzierungslücke zwischen veranstaltungsbezogenen Kosten (zuzüglich einer Durchführungspauschale von 10 Prozent dieser Kosten) und den erzielten Einnahmen. Die Höhe des Zuschusses kann max. 100.000 Euro betragen.

Geltende Corona-Schutzkonzepte und die zugelassene Höchstzahl an Zuschauer*innen des Landes sind zu beachten. Veranstaltung müssen registriert werden bevor sie stattfinden. Der Antrag auf Wirtschaftlichkeitshilfe kann nach Durchführung der Kulturveranstaltung gestellt werden.

Im Rahmen der Registrierung sind der Charakter als Kulturveranstaltung sowie die Corona-bedingte Kapazitätsreduktion nachzuweisen (z.B. durch Hygienekonzept oder Eindämmungsverordnung). Damit die Antragstellung und Bearbeitung effizient erfolgt, können auch mehrere Veranstaltungen in einem Antrag gebündelt werden.

b) Ausfallabsicherung für größere Kulturveranstaltungen ab 2.000 Personen

Im Falle einer pandemiebedingten Absage, Teilabsage oder einer Verschiebung übernimmt die Ausfallabsicherung maximal 80 Prozent der dadurch entstandenen veranstaltungsbezogenen Kosten. Die maximale Entschädigungssumme beträgt 8 Millionen Euro pro Veranstaltung. Sofern vorhanden, werden die erzielten veranstaltungsbezogenen Einnahmen von den Ausfallkosten abgezogen.

Ähnlich wie bei der durch die Bundesregierung angebotene Überbrückungshilfe gibt es eine feste Liste an förderfähigen Kosten. Förderfähig sind zum Beispiel Betriebskosten, Kosten für Personal, Anmietung, Wareneinsätze, Künstlergagen, beauftragte Dienstleisterinnen und Dienstleister etc. Kosten können auch dann geltend gemacht werden, wenn sie vor der Antragstellung angefallen sind.

Veranstaltungen müssen vor der geplanten Durchführung registriert werden. Dabei ist auch eine durch einen prüfenden Dritten (z.B. Steuerberaterin oder Steuerberater) überprüfte Kostenkalkulation sowie ein geeignetes Hygienekonzept vorzulegen. Muss die Veranstaltung Corona-bedingt abgesagt, verkleinert oder verschoben werden, kann die Förderung beantragt werden.

Die FAQs auf der Webseite sind sehr umfangreich und dürften bei vielen Fragen Abhilfe schaffen: https://sonderfonds-kulturveranstaltungen.de/faq. Es besteht außerdem die Möglichkeit, die Service-Hotline unter der Nummer 0800 6648430 zu kontaktieren.

Aktuelle Förderprogramme der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien:

NEUSTART.KULTUR
Um Künstler*innen und Kultureinrichtungen in der Pandemie zu unterstützen und nach den Corona-bedingten Schließungen einen kraftvollen künstlerischen Wiedereinstieg zu ermöglichen, hat der Bund im Sommer 2020 das Programm NEUSTART.KULTUR ins Leben gerufen. Dafür standen in einer ersten Runde 2020/21 Milliarde Euro zur Verfügung. Im Februar 2021 ist eine weitere Milliarde Euro für den Kulturbereich beschlossen worden. Die erfolgreichen Förderlinien der ersten Runde werden ausgebaut und um neue Programme ergänzt. Ein zusätzlicher Schwerpunkt liegt auf Hilfen für Künstlerinnen und Künstlern sowie Stipendienprogrammen.

Die Mittel aus Neustart II stehen grundsätzlich bis Ende 2022 zur Verfügung. Die administrative Abwicklung, soweit erforderlich, ist sogar noch im Jahr 2023 möglich.

In der ersten Förderrunde umfasste NEUSTART.KULTUR über 60 einzelne Förderlinien. Die Mittel wurden von einer Vielzahl unterschiedlicher Träger und Verfahren getragen. Welche Programme fortgesetzt, neuaufgelegt und welche neu konzipiert werden, wird von den beteiligten Trägern und dem Bund sukzessive veröffentlicht. Weiterführende Informationen zu Förderprogrammen sowie Antragsverfahren und -fristen sind auf der Seite der Bundesregierung  sowie mit regelmäßig aktualisierten Übersichten auf der Seite des Deutschen Kulturrats zu finden.

Auf Antrag kann gemäß der Richtlinie des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg zur Kofinanzierung von Bundesprogrammen im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie u.a. der für das Programm NEUSTART.KULTUR in der Regel notwendige Kofinanzierungsanteil durch das Land übernommen werden, wenn er nicht durch Eigen- oder Drittmittel der Antragstellenden sichergestellt werden kann. Informationen, wie die Kofinanzierung beantragt werden kann, finden sich auf der Seite zum Landessonderprogramm

Eine Kofinanzierung kann zunächst nur für Ausgaben im Jahr 2021 übernommen werden.

Grundsicherung
Solo-Selbständige und Kleinunternehmen, deren finanzielle Situation sich aufgrund der Corona-Krise drastisch verschlechtert hat, können einen Antrag auf Grundsicherung stellen. Wer ab dem 1. März 2020 bis einschließlich zum 31. Dezember 2021 einen Antrag auf Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende stellt und dabei erklärt, über kein erhebliches Vermögen zu verfügen, für den entfällt für die ersten sechs Monate die Vermögensprüfung. Erst danach sollen wieder die bislang geltenden Regelungen für den Einsatz von Vermögen gelten. Um einen Wohnungsumzug aufgrund der Antragstellung auf Existenzsicherung zu vermeiden, werden Ausgaben für Wohnung und Heizung in den ersten sechs Monaten des Leistungsbezugs in jedem Fall in tatsächlicher Höhe anerkannt. Einen Kinderzuschlag als Alternative zur Grundsicherung erhält, wessen Einkommen zwar für ihn selbst, nicht aber für seine Familie reicht. Bei Neuanträgen ist nur noch das Einkommen des letzten Monats (anstelle des letzten halben Jahres) entscheidend. Hinweis: Für Leistungsbeziehende der Grundsicherung besteht Krankenversicherungsschutz. Der Antrag auf Grundsicherung kann formlos telefonisch, per E-Mail oder per Brief beim zuständigen Jobcenter gestellt werden; siehe hierzu unter https://www.arbeitsagentur.de/corona-faq-grundsicherung.

Corona-gerechte Um- und Aufrüstung von stationären raumlufttechnischen Anlagen
Gefördert werden Um- und Aufbauten an bestehenden Anlagen, beispielsweise der Corona-gerechte Filterumbau oder Filterwechsel. Auch Nachrüstungen mit innovativer Technik sind möglich sowie bauliche Begleitmaßnahmen für die Umrüstung. Die Neuanschaffung kompletter RLT-Anlagen sowie mobiler Luftanlagen werden NICHT gefördert. Es handelt sich nicht um ein dezidiertes Kulturförderprogramm, ist aber für öffentlich geförderte Kultureinrichtungen mit Veranstaltungsräumen offen.

Gefördert werden die Investitionsausgaben sowie die Ausgaben für Planung und Montage in Höhe von bis zu 80 Prozent der förderfähigen Ausgaben. Die maximale Förderung beträgt 200.000 Euro pro RLT-Anlage. Es gilt das „Windhundverfahren“, d.h. Anträge werden nach Eingangsdatum bearbeitet und beschieden.

Weiterführende Informationen und Antragsunterlagen gibt es bei der BAFA.

Sonderfonds für Kulturveranstaltungen
Der Bund stellt 2,5 Milliarden Euro zur Verfügung, um Kulturveranstaltungen einen finanziellen Schutz vor Beschränkungen der Besucherzahlen und anderen Restriktionen und Risiken zu geben. Der Fonds speist zwei Programme:

a) Wirtschaftlichkeitshilfe
Mit der Wirtschaftlichkeitshilfe werden Verluste ausgeglichen, wenn an Veranstaltungen wegen der Corona-Auflagen nur eine reduzierte Anzahl von Zuschauer*innen teilnehmen kann. Bei pandemiebedingter Verringerung der möglichen Anzahl der Teilnehmenden um mindestens 20 Prozent verdoppelt die Wirtschaftlichkeitshilfe die Einnahmen aus den ersten 1.000 verkauften Tickets. D.h. für jedes verkaufte Ticket gibt es den Ticketpreis nochmals als Zuschuss Wenn besonders strenge Infektionsschutzauflagen die mögliche Teilnehmerzahl um mehr als 75 Prozent reduzieren (z.B. wenn nur jeder fünfte Platz angeboten werden darf), verdreifacht die Wirtschaftlichkeitshilfe die Ticketeinnahmen aus den ersten 1.000 verkauften Tickets. Die Förderung durch die Wirtschaftlichkeitshilfe bemisst sich an der Finanzierungslücke zwischen veranstaltungsbezogenen Kosten (zuzüglich einer Durchführungspauschale von 10 Prozent dieser Kosten) und den erzielten Einnahmen. Die Höhe des Zuschusses kann max. 100.000 Euro betragen.

Geltende Corona-Schutzkonzepte und die zugelassene Höchstzahl an Zuschauer*innen des Landes sind zu beachten. Veranstaltung müssen registriert werden bevor sie stattfinden. Der Antrag auf Wirtschaftlichkeitshilfe kann nach Durchführung der Kulturveranstaltung gestellt werden.

Im Rahmen der Registrierung sind der Charakter als Kulturveranstaltung sowie die Corona-bedingte Kapazitätsreduktion nachzuweisen (z.B. durch Hygienekonzept oder Eindämmungsverordnung). Damit die Antragstellung und Bearbeitung effizient erfolgt, können auch mehrere Veranstaltungen in einem Antrag gebündelt werden.

b) Ausfallabsicherung für größere Kulturveranstaltungen ab 2.000 Personen

Im Falle einer pandemiebedingten Absage, Teilabsage oder einer Verschiebung übernimmt die Ausfallabsicherung maximal 80 Prozent der dadurch entstandenen veranstaltungsbezogenen Kosten. Die maximale Entschädigungssumme beträgt 8 Millionen Euro pro Veranstaltung. Sofern vorhanden, werden die erzielten veranstaltungsbezogenen Einnahmen von den Ausfallkosten abgezogen.

Ähnlich wie bei der durch die Bundesregierung angebotene Überbrückungshilfe gibt es eine feste Liste an förderfähigen Kosten. Förderfähig sind zum Beispiel Betriebskosten, Kosten für Personal, Anmietung, Wareneinsätze, Künstlergagen, beauftragte Dienstleisterinnen und Dienstleister etc. Kosten können auch dann geltend gemacht werden, wenn sie vor der Antragstellung angefallen sind.

Veranstaltungen müssen vor der geplanten Durchführung registriert werden. Dabei ist auch eine durch einen prüfenden Dritten (z.B. Steuerberaterin oder Steuerberater) überprüfte Kostenkalkulation sowie ein geeignetes Hygienekonzept vorzulegen. Muss die Veranstaltung Corona-bedingt abgesagt, verkleinert oder verschoben werden, kann die Förderung beantragt werden.

Die FAQs auf der Webseite sind sehr umfangreich und dürften bei vielen Fragen Abhilfe schaffen: https://sonderfonds-kulturveranstaltungen.de/faq. Es besteht außerdem die Möglichkeit, die Service-Hotline unter der Nummer 0800 6648430 zu kontaktieren.

Aktuelle Förderprogramme der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien:

NEUSTART.KULTUR
Um Künstler*innen und Kultureinrichtungen in der Pandemie zu unterstützen und nach den Corona-bedingten Schließungen einen kraftvollen künstlerischen Wiedereinstieg zu ermöglichen, hat der Bund im Sommer 2020 das Programm NEUSTART.KULTUR ins Leben gerufen. Dafür standen in einer ersten Runde 2020/21 Milliarde Euro zur Verfügung. Im Februar 2021 ist eine weitere Milliarde Euro für den Kulturbereich beschlossen worden. Die erfolgreichen Förderlinien der ersten Runde werden ausgebaut und um neue Programme ergänzt. Ein zusätzlicher Schwerpunkt liegt auf Hilfen für Künstlerinnen und Künstlern sowie Stipendienprogrammen.

Die Mittel aus Neustart II stehen grundsätzlich bis Ende 2022 zur Verfügung. Die administrative Abwicklung, soweit erforderlich, ist sogar noch im Jahr 2023 möglich.

In der ersten Förderrunde umfasste NEUSTART.KULTUR über 60 einzelne Förderlinien. Die Mittel wurden von einer Vielzahl unterschiedlicher Träger und Verfahren getragen. Welche Programme fortgesetzt, neuaufgelegt und welche neu konzipiert werden, wird von den beteiligten Trägern und dem Bund sukzessive veröffentlicht. Weiterführende Informationen zu Förderprogrammen sowie Antragsverfahren und -fristen sind auf der Seite der Bundesregierung  sowie mit regelmäßig aktualisierten Übersichten auf der Seite des Deutschen Kulturrats zu finden.

Auf Antrag kann gemäß der Richtlinie des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg zur Kofinanzierung von Bundesprogrammen im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie u.a. der für das Programm NEUSTART.KULTUR in der Regel notwendige Kofinanzierungsanteil durch das Land übernommen werden, wenn er nicht durch Eigen- oder Drittmittel der Antragstellenden sichergestellt werden kann. Informationen, wie die Kofinanzierung beantragt werden kann, finden sich auf der Seite zum Landessonderprogramm

Eine Kofinanzierung kann zunächst nur für Ausgaben im Jahr 2021 übernommen werden.

Grundsicherung
Solo-Selbständige und Kleinunternehmen, deren finanzielle Situation sich aufgrund der Corona-Krise drastisch verschlechtert hat, können einen Antrag auf Grundsicherung stellen. Wer ab dem 1. März 2020 bis einschließlich zum 31. Dezember 2021 einen Antrag auf Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende stellt und dabei erklärt, über kein erhebliches Vermögen zu verfügen, für den entfällt für die ersten sechs Monate die Vermögensprüfung. Erst danach sollen wieder die bislang geltenden Regelungen für den Einsatz von Vermögen gelten. Um einen Wohnungsumzug aufgrund der Antragstellung auf Existenzsicherung zu vermeiden, werden Ausgaben für Wohnung und Heizung in den ersten sechs Monaten des Leistungsbezugs in jedem Fall in tatsächlicher Höhe anerkannt. Einen Kinderzuschlag als Alternative zur Grundsicherung erhält, wessen Einkommen zwar für ihn selbst, nicht aber für seine Familie reicht. Bei Neuanträgen ist nur noch das Einkommen des letzten Monats (anstelle des letzten halben Jahres) entscheidend. Hinweis: Für Leistungsbeziehende der Grundsicherung besteht Krankenversicherungsschutz. Der Antrag auf Grundsicherung kann formlos telefonisch, per E-Mail oder per Brief beim zuständigen Jobcenter gestellt werden; siehe hierzu unter https://www.arbeitsagentur.de/corona-faq-grundsicherung.

Corona-gerechte Um- und Aufrüstung von stationären raumlufttechnischen Anlagen
Gefördert werden Um- und Aufbauten an bestehenden Anlagen, beispielsweise der Corona-gerechte Filterumbau oder Filterwechsel. Auch Nachrüstungen mit innovativer Technik sind möglich sowie bauliche Begleitmaßnahmen für die Umrüstung. Die Neuanschaffung kompletter RLT-Anlagen sowie mobiler Luftanlagen werden NICHT gefördert. Es handelt sich nicht um ein dezidiertes Kulturförderprogramm, ist aber für öffentlich geförderte Kultureinrichtungen mit Veranstaltungsräumen offen.

Gefördert werden die Investitionsausgaben sowie die Ausgaben für Planung und Montage in Höhe von bis zu 80 Prozent der förderfähigen Ausgaben. Die maximale Förderung beträgt 200.000 Euro pro RLT-Anlage. Es gilt das „Windhundverfahren“, d.h. Anträge werden nach Eingangsdatum bearbeitet und beschieden.

Weiterführende Informationen und Antragsunterlagen gibt es bei der BAFA.