Corona Virus

Informationen zu den Auswirkungen des Corona-Virus

Die Corona-Pandemie hat umfangreiche Auswirkungen auf unsere Hochschulen, Forschungsinstitute, Kultureinrichtungen, Kulturschaffenden, Gedenkstätten, Kirchen und Religionsgemeinschaften. Hier informieren wir umfassend zu aktuellen Entwicklungen und Entscheidungen, die unsere Einrichtungen betreffen. Die Informationen werden laufend aktualisiert.

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Informationen zu den Auswirkungen des Corona-Virus

Die Corona-Pandemie hat umfangreiche Auswirkungen auf unsere Hochschulen, Forschungsinstitute, Kultureinrichtungen, Kulturschaffenden, Gedenkstätten, Kirchen und Religionsgemeinschaften. Hier informieren wir umfassend zu aktuellen Entwicklungen und Entscheidungen, die unsere Einrichtungen betreffen. Die Informationen werden laufend aktualisiert.

Allgemeines

  • Wie geht das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie um?

    Das Ministerium hat eine Taskforce eingerichtet und stimmt sich sowohl innerhalb der Landesregierung als auch auf Bundesebene eng mit seinen Partnern ab. Wir stehen auch regelmäßig mit unseren Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Gedenkstätten, Stiftungen, Kultur-Verbänden, -Institutionen und -Einrichtungen sowie den Kirchen und Religionsgemeinschaften in Kontakt, beraten zu den Einschränkungen und unterstützen sie. Zudem wird insbesondere für den Kulturbereich mit Hochdruck an Lösungen gearbeitet, um die existenzbedrohende Situation vieler, vor allem kleiner Kultur-Einrichtungen und freischaffender Künstlerinnen und Künstler, durch wegbrechende Einnahmen aufzufangen.

    Das Ministerium hat eine Taskforce eingerichtet und stimmt sich sowohl innerhalb der Landesregierung als auch auf Bundesebene eng mit seinen Partnern ab. Wir stehen auch regelmäßig mit unseren Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Gedenkstätten, Stiftungen, Kultur-Verbänden, -Institutionen und -Einrichtungen sowie den Kirchen und Religionsgemeinschaften in Kontakt, beraten zu den Einschränkungen und unterstützen sie. Zudem wird insbesondere für den Kulturbereich mit Hochdruck an Lösungen gearbeitet, um die existenzbedrohende Situation vieler, vor allem kleiner Kultur-Einrichtungen und freischaffender Künstlerinnen und Künstler, durch wegbrechende Einnahmen aufzufangen.

  • Sind weitere Einschränkungen – außer den bislang bekannten – möglich?

    Aufgrund der dynamischen Entwicklung der Corona-Pandemie sind weitere Einschränkungen jederzeit möglich. Informieren Sie sich dazu auf den entsprechenden Kanälen der Gesundheits- sowie der Bundes- und Landesbehörden.

    Aufgrund der dynamischen Entwicklung der Corona-Pandemie sind weitere Einschränkungen jederzeit möglich. Informieren Sie sich dazu auf den entsprechenden Kanälen der Gesundheits- sowie der Bundes- und Landesbehörden.

  • Wie informiert das Ministerium die Öffentlichkeit?

    Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur stellt alle aktuellen Corona-Informationen zu seinem Geschäftsbereich auf der Homepage des Ministeriums bereit. Zentrale Entscheidungen und Entwicklungen werden auch per Pressemitteilung oder per Twitter kommuniziert. Weitere Informationen gibt es auch auf den Homepages der Wissenschafts- und Kultur-Einrichtungen sowie der Gedenkstätten und Kirchen.

    Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur stellt alle aktuellen Corona-Informationen zu seinem Geschäftsbereich auf der Homepage des Ministeriums bereit. Zentrale Entscheidungen und Entwicklungen werden auch per Pressemitteilung oder per Twitter kommuniziert. Weitere Informationen gibt es auch auf den Homepages der Wissenschafts- und Kultur-Einrichtungen sowie der Gedenkstätten und Kirchen.

Wissenschaft

  • Wie lange bleiben die Hochschulen geschlossen?

    Der Beginn der Präsenzveranstaltungen im Sommersemester 2020 an den staatlichen Fachhochschulen und Universitäten wird bis zum 20. April 2020 verschoben. Dies betrifft sowohl Lehrveranstaltungen, als auch Tagungen und andere öffentliche Veranstaltungen. Alle aktuell laufenden bis dahin geplanten Präsenzlehrveranstaltungen werden verschoben bzw. im Online-Format fortgesetzt. Alle Konferenzen, Tagungen und Veranstaltungen werden abgesagt. Darauf haben sich das Wissenschaftsministerium und die Hochschulen gemeinsam verständigt.

    Der Beginn der Präsenzveranstaltungen im Sommersemester 2020 an den staatlichen Fachhochschulen und Universitäten wird bis zum 20. April 2020 verschoben. Dies betrifft sowohl Lehrveranstaltungen, als auch Tagungen und andere öffentliche Veranstaltungen. Alle aktuell laufenden bis dahin geplanten Präsenzlehrveranstaltungen werden verschoben bzw. im Online-Format fortgesetzt. Alle Konferenzen, Tagungen und Veranstaltungen werden abgesagt. Darauf haben sich das Wissenschaftsministerium und die Hochschulen gemeinsam verständigt.

  • Was ist mit den nichtstaatlichen Hochschulen?

    Den nichtstaatlichen Hochschulen ist empfohlen worden, ihren Semesterstart analog zu den staatlichen Hochschulen zu verschieben. Sie haben allerdings ohnehin teilweise abweichende Termine für den Beginn der Präsenzveranstaltungen, einige verstärken zudem ihre digitalen Lehrangebote.  

    Den nichtstaatlichen Hochschulen ist empfohlen worden, ihren Semesterstart analog zu den staatlichen Hochschulen zu verschieben. Sie haben allerdings ohnehin teilweise abweichende Termine für den Beginn der Präsenzveranstaltungen, einige verstärken zudem ihre digitalen Lehrangebote.  

  • Sind die Hochschulen komplett geschlossen?

    Die staatlichen Fachhochschulen und Universitäten sind bereits seit dem 13. März für den Publikumsverkehr geschlossen. Seit dem 23. bzw. 24. März haben die staatlichen Hochschulen auf der Grundlage ihrer Pandemiepläne und in Abstimmung mit dem Wissenschaftsministerium zudem in den Präsenznotbetrieb umgeschaltet. Damit sind jetzt auch der Forschungsbetrieb und große Teile der Verwaltung nicht mehr vor Ort präsent. Die Verwaltung ist aber auch weiterhin per E-Mail oder Telefon erreichbar und der Lehrbetrieb läuft nach wie vor über Online-Formate normal weiter.

    Die staatlichen Fachhochschulen und Universitäten sind bereits seit dem 13. März für den Publikumsverkehr geschlossen. Seit dem 23. bzw. 24. März haben die staatlichen Hochschulen auf der Grundlage ihrer Pandemiepläne und in Abstimmung mit dem Wissenschaftsministerium zudem in den Präsenznotbetrieb umgeschaltet. Damit sind jetzt auch der Forschungsbetrieb und große Teile der Verwaltung nicht mehr vor Ort präsent. Die Verwaltung ist aber auch weiterhin per E-Mail oder Telefon erreichbar und der Lehrbetrieb läuft nach wie vor über Online-Formate normal weiter.

  • Was bedeutet Präsenznotbetrieb?

    Präsenznotbetrieb bedeutet, dass nur noch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Hochschul-Standorten vor Ort sind, die für die Aufrechterhaltung systemrelevanter Strukturen und Funktionen gebraucht werden. Dazu gehören unter anderem die IT-Infrastruktur, die Gebäudesicherheit, die Sicherung von Langzeitforschung, die Entgeltzahlungen, das Bezahlen von Rechnungen ein Basisbetrieb Post. Alle anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten nach Möglichkeit im Homeoffice.

    Präsenznotbetrieb bedeutet, dass nur noch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Hochschul-Standorten vor Ort sind, die für die Aufrechterhaltung systemrelevanter Strukturen und Funktionen gebraucht werden. Dazu gehören unter anderem die IT-Infrastruktur, die Gebäudesicherheit, die Sicherung von Langzeitforschung, die Entgeltzahlungen, das Bezahlen von Rechnungen ein Basisbetrieb Post. Alle anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten nach Möglichkeit im Homeoffice.

  • Was ist mit Prüfungen und dem Nachweis von Studienleistungen?

    Um Nachteile für Studierende aufgrund erforderlicher Maßnahmen zu vermeiden, werden die Hochschulen aufgefordert, die Möglichkeiten zur Erbringung von Studienleistungen zu gewährleisten und dabei Ermessensspielräume zu nutzen.

    Mündliche Abschlussprüfungen von Studierenden sind unter folgenden Voraussetzungen vorerst weiter vor Ort möglich: Es dürfen maximal drei Personen (Prüfling, Betreuer/in, Gutachter/in) anwesend sein, der Raum muss ausreichend groß sein und es müssen die notwendigen Hygienevorkehrungen getroffen werden. Zentrale Bedingung ist die Freiwilligkeit aller Beteiligten.

    Um Nachteile für Studierende aufgrund erforderlicher Maßnahmen zu vermeiden, werden die Hochschulen aufgefordert, die Möglichkeiten zur Erbringung von Studienleistungen zu gewährleisten und dabei Ermessensspielräume zu nutzen.

    Mündliche Abschlussprüfungen von Studierenden sind unter folgenden Voraussetzungen vorerst weiter vor Ort möglich: Es dürfen maximal drei Personen (Prüfling, Betreuer/in, Gutachter/in) anwesend sein, der Raum muss ausreichend groß sein und es müssen die notwendigen Hygienevorkehrungen getroffen werden. Zentrale Bedingung ist die Freiwilligkeit aller Beteiligten.

  • Was ist mit Abgabefristen von Bachelor- und Master-Arbeiten?

    Die Hochschulen und das Wissenschaftsministerium haben vereinbart, dass die Abgabefristen von Bachelor- und Master-Arbeiten um zwei Monate verlängert werden.

    Die Hochschulen und das Wissenschaftsministerium haben vereinbart, dass die Abgabefristen von Bachelor- und Master-Arbeiten um zwei Monate verlängert werden.

  • Wie bereiten sich die Hochschulen auf weitergehende Einschränkungen vor?

    Es wird empfohlen, dass die Hochschulen Maßnahmen prüfen und vorbereiten, um ggf. weiteren notwendigen Verschiebungen von Präsenzlehrveranstaltungen zu begegnen (bspw. mit Blockseminaren oder der Umstellung auf Online-Formate).

    Es wird empfohlen, dass die Hochschulen Maßnahmen prüfen und vorbereiten, um ggf. weiteren notwendigen Verschiebungen von Präsenzlehrveranstaltungen zu begegnen (bspw. mit Blockseminaren oder der Umstellung auf Online-Formate).

  • Was ist mit den Hochschul-Bibliotheken?

    Alle Hochschul-Bibliotheken sind für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Bücherausleihe ist an den meisten Hochschulen nicht mehr möglich. Die umfangreichen Online-Angebote der Bibliotheken sind aber weiterhin nutzbar.

     

    Alle Hochschul-Bibliotheken sind für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Bücherausleihe ist an den meisten Hochschulen nicht mehr möglich. Die umfangreichen Online-Angebote der Bibliotheken sind aber weiterhin nutzbar.

     

  • Was ist mit den Mensen und Cafeterien an den Hochschulen?

    Alle von den Studentenwerken Potsdam und Frankfurt (Oder) betriebenen Verpflegungseinrichtungen (Mensen und Cafeterien) sind bis voraussichtlich 20. April 2020 geschlossen.

    Alle von den Studentenwerken Potsdam und Frankfurt (Oder) betriebenen Verpflegungseinrichtungen (Mensen und Cafeterien) sind bis voraussichtlich 20. April 2020 geschlossen.

  • Was ist mit Beratungsangeboten der Studentenwerke?

    Die Studentenwerke Potsdam und Frankfurt (Oder) stellen bis voraussichtlich 20. April 2020 alle persönlichen Beratungen ein. Sprechzeiten werden derzeit ausschließlich telefonisch angeboten, alternativ auch per E-Mail.

    Die Studentenwerke Potsdam und Frankfurt (Oder) stellen bis voraussichtlich 20. April 2020 alle persönlichen Beratungen ein. Sprechzeiten werden derzeit ausschließlich telefonisch angeboten, alternativ auch per E-Mail.

  • Was ist mit der Kinderbetreuung an Hochschulen?

    Die vom Studentenwerk Frankfurt (Oder) betriebene Kita ‘Anne Frank‘ an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg sowie die vom Studentenwerk Potsdam betriebene Kita ‘klEinstein‘ an der Universität Potsdam sind wie alle Kitas im Land Brandenburg ab dem 18. März bis voraussichtlich 20. April 2020 geschlossen. Eine Notbetreuung für Kinder, deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten, wird angeboten bzw. befindet sich in Vorbereitung. Weitere Informationen dazu finden sich auf den Seiten des Bildungs- und Jugendministeriums.

    Die vom Studentenwerk Frankfurt (Oder) betriebene Kita ‘Anne Frank‘ an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg sowie die vom Studentenwerk Potsdam betriebene Kita ‘klEinstein‘ an der Universität Potsdam sind wie alle Kitas im Land Brandenburg ab dem 18. März bis voraussichtlich 20. April 2020 geschlossen. Eine Notbetreuung für Kinder, deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten, wird angeboten bzw. befindet sich in Vorbereitung. Weitere Informationen dazu finden sich auf den Seiten des Bildungs- und Jugendministeriums.

  • Gilt die Semesterticket-Regel des VBB auch für Brandenburger Hochschulen?

    Ja. Alle VBB-Semestertickets für das Wintersemester 2019/20, die theoretisch am 31. März 2020 ablaufen, werden weiterhin als Fahrausweis zur Nutzung des ÖPNV akzeptiert. Die Regelung gilt vorerst bis einschließlich 30. April 2020. Voraussetzung ist, dass gleichzeitig eine Immatrikulationsbescheinigung für das Sommersemester 2020 vorgelegt werden kann. Für Studienanfängerinnen und Studienanfänger im Sommersemester 2020, die von ihrer Hochschule noch kein VBB-Semesterticket erhalten haben, gibt es derzeit seitens des VBB noch keine Lösung. Für Fragen dazu steht das VBB-Infocenter telefonisch unter 030 – 25 41 41 41 bzw. per E-Mail  bereit.

    Ja. Alle VBB-Semestertickets für das Wintersemester 2019/20, die theoretisch am 31. März 2020 ablaufen, werden weiterhin als Fahrausweis zur Nutzung des ÖPNV akzeptiert. Die Regelung gilt vorerst bis einschließlich 30. April 2020. Voraussetzung ist, dass gleichzeitig eine Immatrikulationsbescheinigung für das Sommersemester 2020 vorgelegt werden kann. Für Studienanfängerinnen und Studienanfänger im Sommersemester 2020, die von ihrer Hochschule noch kein VBB-Semesterticket erhalten haben, gibt es derzeit seitens des VBB noch keine Lösung. Für Fragen dazu steht das VBB-Infocenter telefonisch unter 030 – 25 41 41 41 bzw. per E-Mail  bereit.

  • Ist der BAföG-Bezug gesichert?

    BAföG-berechtigten Studierenden entstehen durch die Auswirkung der Corona-Pandemie keine finanziellen Nachteile. Das hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat in einem aktuellen Erlass geregelt. So werden unter anderem die pandemiebedingten Schließzeiten der Hochschulen wie vorlesungsfreie Zeiten behandelt. Sobald die Hochschulen ein Online-Lehrangebot zur Verfügung stellen, sind BAföG-Empfängerinnen und -Empfänger jedoch verpflichtet, an diesem Online-Lehrangebot teilzunehmen, um weiter die jeweiligen BAföG-Leistungen beziehen zu können. Diese Regelung gilt im Grundsatz analog auch für den Bezug von Auslands-BAföG.

    Die konkreten Regelungen sind hier abrufbar. Weitere Informationen gibt es bei den BAföG-Ämtern der Studentenwerke sowie der Landkreise und kreisfreien Städte.

    BAföG-berechtigten Studierenden entstehen durch die Auswirkung der Corona-Pandemie keine finanziellen Nachteile. Das hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat in einem aktuellen Erlass geregelt. So werden unter anderem die pandemiebedingten Schließzeiten der Hochschulen wie vorlesungsfreie Zeiten behandelt. Sobald die Hochschulen ein Online-Lehrangebot zur Verfügung stellen, sind BAföG-Empfängerinnen und -Empfänger jedoch verpflichtet, an diesem Online-Lehrangebot teilzunehmen, um weiter die jeweiligen BAföG-Leistungen beziehen zu können. Diese Regelung gilt im Grundsatz analog auch für den Bezug von Auslands-BAföG.

    Die konkreten Regelungen sind hier abrufbar. Weitere Informationen gibt es bei den BAföG-Ämtern der Studentenwerke sowie der Landkreise und kreisfreien Städte.

  • Wie sichert das Ministerium die Kommunikation mit den Hochschulen?

    Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur steht im engen und regelmäßigen Austausch mit den Hochschulen. Aufgrund der dynamischen Entwicklung findet derzeit neben den etablierten Kommunikationswegen täglich eine Telefonkonferenz mit den Präsidentinnen und Präsidenten der Hochschulen statt.

    Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur steht im engen und regelmäßigen Austausch mit den Hochschulen. Aufgrund der dynamischen Entwicklung findet derzeit neben den etablierten Kommunikationswegen täglich eine Telefonkonferenz mit den Präsidentinnen und Präsidenten der Hochschulen statt.

Kultur

  • Müssen alle Kultureinrichtungen schließen, alle Kultur-Veranstaltungen und -Angebote abgesagt werden?

    Ja. Die Landesregierung hat am 17. März 2020 eine Rechtsverordnung beschlossen, mit der weitreichende Leitlinien umgesetzt werden, die die Bundesregierung und die Regierungschefs der Länder am 16. März zum Umgang mit der Corona-Pandemie vereinbart haben. Diese Leitlinien werden in allen Ländern umgesetzt. Damit sind bis auf Weiteres alle kulturellen Einrichtungen geschlossen und alle Kultur-Veranstaltungen bzw. öffentlichen Kultur-Angebote untersagt.

    Ja. Die Landesregierung hat am 17. März 2020 eine Rechtsverordnung beschlossen, mit der weitreichende Leitlinien umgesetzt werden, die die Bundesregierung und die Regierungschefs der Länder am 16. März zum Umgang mit der Corona-Pandemie vereinbart haben. Diese Leitlinien werden in allen Ländern umgesetzt. Damit sind bis auf Weiteres alle kulturellen Einrichtungen geschlossen und alle Kultur-Veranstaltungen bzw. öffentlichen Kultur-Angebote untersagt.

  • Müssen Kultureinrichtungen ihre komplette Arbeit einstellen?

    Die Kultureinrichtungen sind für den Publikumsverkehr geschlossen, die internen Betriebsabläufe können derzeit – unter Berücksichtigung der Sicherheits- und Hygiene-Vorschriften – noch weitergehen. Sofern es sinnvoll und möglich ist, sollte die Arbeit ggf. angepasst und im Home-Office weitergeführt werden. Programme und Veranstaltungen können – unter Berücksichtigung der besonderen Umstände – weiter konzipiert und vorbereitet werden.

    Die Kultureinrichtungen sind für den Publikumsverkehr geschlossen, die internen Betriebsabläufe können derzeit – unter Berücksichtigung der Sicherheits- und Hygiene-Vorschriften – noch weitergehen. Sofern es sinnvoll und möglich ist, sollte die Arbeit ggf. angepasst und im Home-Office weitergeführt werden. Programme und Veranstaltungen können – unter Berücksichtigung der besonderen Umstände – weiter konzipiert und vorbereitet werden.

  • Wie unterstützt der Bund die Kultur und die Kreativwirtschaft?

    • Betriebsmittelzuschüsse: Der Bund plant derzeit ein Programm im Umfang von 50 Milliarden Euro, um Kleinunternehmen sowie Solo-Selbständige – also auch Künstlerinnen und Künstler und kleine kulturwirtschaftliche Unternehmen – zu unterstützen. Sie sollen Zuschüsse beantragen können, wenn sie durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie einen Liquiditätsengpass haben. Soweit derzeit bekannt, sollen Solo-Selbständige und Kleinbetriebe mit bis zu 5 Beschäftigten einen Betriebsmittelzuschuss von 9.000 Euro für die Dauer von drei Monaten beantragen können, Betriebe mit bis zu 10 Beschäftigten einen Zuschuss bis zu 15.000 Euro. Sobald detailliertere Informationen zu diesem Programm vorliegen, werden sie bereitgestellt.
    • Grundsicherung: Wer zwischen dem 01. März und dem 30. Juni 2020 einen Antrag auf Leistungen der Grundsicherung stellt und dabei erklärt, über kein erhebliches Vermögen zu verfügen, soll ersparte Rücklagen zunächst behalten können. Erst danach sollen wieder die bislang geltenden Regelungen für den Einsatz von Vermögen gelten. Ebenso sollen Folgeanträge unbürokratisch für zwölf Monate weiterbewilligt werden. Um einen Umzug aufgrund der Antragstellung auf Existenzsicherung auszuschließen, sollen Ausgaben für Wohnung und Heizung in den ersten sechs Monaten des Leistungsbezugs in jedem Fall in tatsächlicher Höhe anerkannt werden. Hinweis: Für Leistungsbeziehende nach dem SGB II besteht Krankenversicherungsschutz nach Maßgabe des § 26 SGB II. Die Antragsunterlagen für das Arbeitslosengeld II sind online verfügbar.
    • Betriebsmittelzuschüsse: Der Bund plant derzeit ein Programm im Umfang von 50 Milliarden Euro, um Kleinunternehmen sowie Solo-Selbständige – also auch Künstlerinnen und Künstler und kleine kulturwirtschaftliche Unternehmen – zu unterstützen. Sie sollen Zuschüsse beantragen können, wenn sie durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie einen Liquiditätsengpass haben. Soweit derzeit bekannt, sollen Solo-Selbständige und Kleinbetriebe mit bis zu 5 Beschäftigten einen Betriebsmittelzuschuss von 9.000 Euro für die Dauer von drei Monaten beantragen können, Betriebe mit bis zu 10 Beschäftigten einen Zuschuss bis zu 15.000 Euro. Sobald detailliertere Informationen zu diesem Programm vorliegen, werden sie bereitgestellt.
    • Grundsicherung: Wer zwischen dem 01. März und dem 30. Juni 2020 einen Antrag auf Leistungen der Grundsicherung stellt und dabei erklärt, über kein erhebliches Vermögen zu verfügen, soll ersparte Rücklagen zunächst behalten können. Erst danach sollen wieder die bislang geltenden Regelungen für den Einsatz von Vermögen gelten. Ebenso sollen Folgeanträge unbürokratisch für zwölf Monate weiterbewilligt werden. Um einen Umzug aufgrund der Antragstellung auf Existenzsicherung auszuschließen, sollen Ausgaben für Wohnung und Heizung in den ersten sechs Monaten des Leistungsbezugs in jedem Fall in tatsächlicher Höhe anerkannt werden. Hinweis: Für Leistungsbeziehende nach dem SGB II besteht Krankenversicherungsschutz nach Maßgabe des § 26 SGB II. Die Antragsunterlagen für das Arbeitslosengeld II sind online verfügbar.

  • Wie unterstützt das Land Brandenburg die Kultur und die Kreativwirtschaft?

    • Rettungsschirm: Das Land Brandenburg will einen Rettungsschirm mit einem Umfang von 2 Milliarden Euro auflegen. Die notwendigen Beschlüsse dazu sollen Anfang April vom Landtag Brandenburg verabschiedet werden.
    • Soforthilfe: Das Land Brandenburg hat ein Soforthilfeprogramm in Höhe von 7,5 Millionen Euro für kleine und mittlere Unternehmen und Selbständige aufgelegt, dass sich explizit auch an kleine Kultureinrichtungen und freie Kulturschaffende richtet. Sie können ab Mittwoch, den 25. März 2020, 09.00 Uhr, über die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) Zuschüsse zwischen 9.000 Euro (bei bis zu 5 Erwerbstätigen) und 60.000 Euro (bei bis zu 100 Erwerbstätigen) beantragen. Weitere Informationen
    • Kulturförderung: Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur setzt seine institutionelle Förderung von Kultureinrichtungen wie geplant fort. Die Förderung erfolgt in geplanter Höhe auf Basis der erlassenen Zuwendungsbescheide bzw. in Form von Abschlagszahlungen zur vorläufigen Sicherung der Liquidität. Die Einrichtungen werden gebeten, bis zum Sommer einen Überblick über zu erwartende Einnahmen und Ausgaben im laufenden Geschäftsjahr zu geben, um die weiteren Ausfinanzierungsbedarfe abschätzen zu können. Sie sind zugleich aufgefordert, alle wirtschaftlich vertretbaren Möglichkeiten zur sparsamen Mittelverwendung zu nutzen. Auch die bereits beantragte Projektförderung wird grundsätzlich weiter fortgeführt. Damit sollen vor allem Personalausgaben gedeckt und eine existenzielle Gefährdung von Einrichtungen und Projekten verhindert bzw. abgedämpft werden. Die zuständigen Bearbeiterinnen und Bearbeiter setzen sich hierzu mit den Antragstellern in Verbindung, um die ggf. notwendige Anpassung der Finanzierungspläne abzustimmen.
    • Weitere Maßnahmen: Das Kulturministerium prüft zusätzlich zur bestehenden eigenen Förderung und der Soforthilfe des Landes sowie in Ergänzung des in Vorbereitung befindlichen Bundesprogramms weitere Hilfsmaßnahmen. Diese werden im Rahmen des oben genannten Rettungsschirms des Landes umgesetzt, um größere Schäden – beispielsweise durch Einnahmeausfälle – zu vermeiden und Bedarfe zur Überbrückung der aktuellen Krisensituation zur Verfügung zu stellen. Entsprechende Fördergrundsätze werden derzeit erarbeitet.
    • Rettungsschirm: Das Land Brandenburg will einen Rettungsschirm mit einem Umfang von 2 Milliarden Euro auflegen. Die notwendigen Beschlüsse dazu sollen Anfang April vom Landtag Brandenburg verabschiedet werden.
    • Soforthilfe: Das Land Brandenburg hat ein Soforthilfeprogramm in Höhe von 7,5 Millionen Euro für kleine und mittlere Unternehmen und Selbständige aufgelegt, dass sich explizit auch an kleine Kultureinrichtungen und freie Kulturschaffende richtet. Sie können ab Mittwoch, den 25. März 2020, 09.00 Uhr, über die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) Zuschüsse zwischen 9.000 Euro (bei bis zu 5 Erwerbstätigen) und 60.000 Euro (bei bis zu 100 Erwerbstätigen) beantragen. Weitere Informationen
    • Kulturförderung: Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur setzt seine institutionelle Förderung von Kultureinrichtungen wie geplant fort. Die Förderung erfolgt in geplanter Höhe auf Basis der erlassenen Zuwendungsbescheide bzw. in Form von Abschlagszahlungen zur vorläufigen Sicherung der Liquidität. Die Einrichtungen werden gebeten, bis zum Sommer einen Überblick über zu erwartende Einnahmen und Ausgaben im laufenden Geschäftsjahr zu geben, um die weiteren Ausfinanzierungsbedarfe abschätzen zu können. Sie sind zugleich aufgefordert, alle wirtschaftlich vertretbaren Möglichkeiten zur sparsamen Mittelverwendung zu nutzen. Auch die bereits beantragte Projektförderung wird grundsätzlich weiter fortgeführt. Damit sollen vor allem Personalausgaben gedeckt und eine existenzielle Gefährdung von Einrichtungen und Projekten verhindert bzw. abgedämpft werden. Die zuständigen Bearbeiterinnen und Bearbeiter setzen sich hierzu mit den Antragstellern in Verbindung, um die ggf. notwendige Anpassung der Finanzierungspläne abzustimmen.
    • Weitere Maßnahmen: Das Kulturministerium prüft zusätzlich zur bestehenden eigenen Förderung und der Soforthilfe des Landes sowie in Ergänzung des in Vorbereitung befindlichen Bundesprogramms weitere Hilfsmaßnahmen. Diese werden im Rahmen des oben genannten Rettungsschirms des Landes umgesetzt, um größere Schäden – beispielsweise durch Einnahmeausfälle – zu vermeiden und Bedarfe zur Überbrückung der aktuellen Krisensituation zur Verfügung zu stellen. Entsprechende Fördergrundsätze werden derzeit erarbeitet.

  • Fonds Soziokultur startet Sonderförderprogramm

    Der Fonds Soziokultur legt mit „Inter-Aktion“ auf Grund der Corona-Krise ein Sonderförderprogramm mit einem Gesamtvolumen in Höhe von 250.000 Euro auf. „Inter-Aktion“ zielt auf die Förderung von gemeinnützigen Einrichtungen in freier Trägerschaft, die besondere Formate in kontaktfreien Zeiten entwickeln möchten. Weitere Informationen

    Der Fonds Soziokultur legt mit „Inter-Aktion“ auf Grund der Corona-Krise ein Sonderförderprogramm mit einem Gesamtvolumen in Höhe von 250.000 Euro auf. „Inter-Aktion“ zielt auf die Förderung von gemeinnützigen Einrichtungen in freier Trägerschaft, die besondere Formate in kontaktfreien Zeiten entwickeln möchten. Weitere Informationen

  • Welche rechtlichen Schutzmechanismen sind beim Insolvenz-, Gesellschafts- und Zivilrecht vorgesehen?

    Derzeit stimmt der Bund ein großes Gesetzespaket ab, um in zahlreichen Rechtsbereichen auf die aktuelle Situation zu reagieren. Die drei Lesungen im Bundestag und die Beteiligung des Bundesrates sollen bis zum 27. März abgeschlossen sein, so dass mit einem zeitnahen In-Kraft-Treten zu rechnen ist. Die nachfolgenden Ausführungen geben den aktuellen, vorläufigen Stand wieder.

    • Insolvenzrecht: Unternehmen, die infolge der Corona-Pandemie wirtschaftliche Schwierigkeiten haben, soll Zeit gegeben werden, um Vorkehrungen zur Beseitigung der Insolvenzreife zu treffen (bspw. durch staatliche Hilfen oder durch Finanzierungs- oder Sanierungsarrangements mit Gläubigern und Kapitalgebern). So werden die Insolvenzantragspflicht und die Zahlungsverbote bis zum 30. September 2020 ausgesetzt, wenn die Insolvenz pandemiebedingt ist. Davon wird automatisch ausgegangen, wenn der Schuldner am 31. Dezember 2019 nicht zahlungsunfähig war. Für einen dreimonatigen Übergangszeitraum wird auch das Recht der Gläubiger suspendiert, die Eröffnung von Insolvenzverfahren zu beantragen. Die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht sowie die Regelung zum Eröffnungsgrund bei Gläubigerinsolvenzanträgen sollen sogar bis zum 31. März 2021 verlängert werden können.
    • Gesellschaftsrecht: Die Schutzmaßnahmen zur Vermeidung der Ausbreitung der Pandemie machen einen Großteil der Unternehmen handlungsunfähig, weil ihre Organe (bspw. die Gesellschafterversammlung) nicht zusammenkommen können. Es werden daher Erleichterungen, vor allem für die Durchführung von Gesellschafterversammlungen und Mitgliederversammlungen von Vereinen, geschaffen (bspw. die Möglichkeit, Online-Sitzungen ohne entsprechende Satzungsermächtigung einzuberufen oder Einberufungsfristen zu verkürzen).
    • Zivilrecht: Im bürgerlichen Recht werden bis zum 30. September 2020 besondere Regelungen eingeführt: So wird Schuldnern (Verbrauchern und Kleinstunternehmen mit bis zu 10 Mitarbeitern bzw. einem Jahresumsatz oder einer Jahresbilanz von bis zu 2 Millionen Euro), die wegen der Corona-Pandemie ihre vertraglichen Pflichten nicht erfüllen können, die Möglichkeit eingeräumt, ohne nachteilige rechtliche Folgen bei Dauerschuldverhältnissen die Leistung einstweilen zu verweigern oder einzustellen. Gleichzeitig wird das Recht der Vermieter zur Kündigung von Mietverhältnissen eingeschränkt. Wegen Mietschulden aus dem Zeitraum vom 01. April 2020 bis zum 30. September 2020 dürfen Vermieter das Mietverhältnis demnach nicht kündigen. Bezogen auf den Kulturbereich bedeutet dies zum Beispiel, dass die Kündigungen von Mieträumen, wie Ateliers, Proberäumen und Clubs, aufgrund von Mietschulden befristet bis Ende September 2020 nicht möglich ist. Auch für Darlehensverträge ist eine gesetzliche Stundungsregelung (6 Monate ab Fälligkeit) sowie – nach Ablauf der Stundungsfrist – eine Vertragsanpassung geplant. Flankiert wird dies von einem gesetzlichen Kündigungsschutz wegen Zahlungsverzugs oder Verschlechterung der Vermögensverhältnisse während dieser Zeit.

     

    Derzeit stimmt der Bund ein großes Gesetzespaket ab, um in zahlreichen Rechtsbereichen auf die aktuelle Situation zu reagieren. Die drei Lesungen im Bundestag und die Beteiligung des Bundesrates sollen bis zum 27. März abgeschlossen sein, so dass mit einem zeitnahen In-Kraft-Treten zu rechnen ist. Die nachfolgenden Ausführungen geben den aktuellen, vorläufigen Stand wieder.

    • Insolvenzrecht: Unternehmen, die infolge der Corona-Pandemie wirtschaftliche Schwierigkeiten haben, soll Zeit gegeben werden, um Vorkehrungen zur Beseitigung der Insolvenzreife zu treffen (bspw. durch staatliche Hilfen oder durch Finanzierungs- oder Sanierungsarrangements mit Gläubigern und Kapitalgebern). So werden die Insolvenzantragspflicht und die Zahlungsverbote bis zum 30. September 2020 ausgesetzt, wenn die Insolvenz pandemiebedingt ist. Davon wird automatisch ausgegangen, wenn der Schuldner am 31. Dezember 2019 nicht zahlungsunfähig war. Für einen dreimonatigen Übergangszeitraum wird auch das Recht der Gläubiger suspendiert, die Eröffnung von Insolvenzverfahren zu beantragen. Die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht sowie die Regelung zum Eröffnungsgrund bei Gläubigerinsolvenzanträgen sollen sogar bis zum 31. März 2021 verlängert werden können.
    • Gesellschaftsrecht: Die Schutzmaßnahmen zur Vermeidung der Ausbreitung der Pandemie machen einen Großteil der Unternehmen handlungsunfähig, weil ihre Organe (bspw. die Gesellschafterversammlung) nicht zusammenkommen können. Es werden daher Erleichterungen, vor allem für die Durchführung von Gesellschafterversammlungen und Mitgliederversammlungen von Vereinen, geschaffen (bspw. die Möglichkeit, Online-Sitzungen ohne entsprechende Satzungsermächtigung einzuberufen oder Einberufungsfristen zu verkürzen).
    • Zivilrecht: Im bürgerlichen Recht werden bis zum 30. September 2020 besondere Regelungen eingeführt: So wird Schuldnern (Verbrauchern und Kleinstunternehmen mit bis zu 10 Mitarbeitern bzw. einem Jahresumsatz oder einer Jahresbilanz von bis zu 2 Millionen Euro), die wegen der Corona-Pandemie ihre vertraglichen Pflichten nicht erfüllen können, die Möglichkeit eingeräumt, ohne nachteilige rechtliche Folgen bei Dauerschuldverhältnissen die Leistung einstweilen zu verweigern oder einzustellen. Gleichzeitig wird das Recht der Vermieter zur Kündigung von Mietverhältnissen eingeschränkt. Wegen Mietschulden aus dem Zeitraum vom 01. April 2020 bis zum 30. September 2020 dürfen Vermieter das Mietverhältnis demnach nicht kündigen. Bezogen auf den Kulturbereich bedeutet dies zum Beispiel, dass die Kündigungen von Mieträumen, wie Ateliers, Proberäumen und Clubs, aufgrund von Mietschulden befristet bis Ende September 2020 nicht möglich ist. Auch für Darlehensverträge ist eine gesetzliche Stundungsregelung (6 Monate ab Fälligkeit) sowie – nach Ablauf der Stundungsfrist – eine Vertragsanpassung geplant. Flankiert wird dies von einem gesetzlichen Kündigungsschutz wegen Zahlungsverzugs oder Verschlechterung der Vermögensverhältnisse während dieser Zeit.

     

  • Haben Kultureinrichtungen Anspruch auf Kurzarbeitergeld?

    Der Bund hat kurzfristig Erleichterungen für den Bezug von Kurzarbeitergeld beschlossen. Kurzarbeitergeld hilft, wenn Unternehmen mit ihren Beschäftigten durch das Corona-Virus Arbeitsausfälle haben. Vor dem Hintergrund der geänderten Rechtslage wird derzeit geprüft, welche Möglichkeiten sich daraus für Kultureinrichtungen und Kulturschaffende ergeben.
    Weitere Informationen

    Der Bund hat kurzfristig Erleichterungen für den Bezug von Kurzarbeitergeld beschlossen. Kurzarbeitergeld hilft, wenn Unternehmen mit ihren Beschäftigten durch das Corona-Virus Arbeitsausfälle haben. Vor dem Hintergrund der geänderten Rechtslage wird derzeit geprüft, welche Möglichkeiten sich daraus für Kultureinrichtungen und Kulturschaffende ergeben.
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  • Wie kann die KfW Kultureinrichtungen und Kulturschaffenden helfen?

    Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) will die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität erleichtern. Dazu will sie bestehende Kredite auch für Selbständige – und damit auch für Künstlerinnen und Künstler – nutzen und die Zugangsbedingungen und Konditionen verbessern. Es handelt sich dabei aber nicht um Zuschüsse.

    Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) will die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität erleichtern. Dazu will sie bestehende Kredite auch für Selbständige – und damit auch für Künstlerinnen und Künstler – nutzen und die Zugangsbedingungen und Konditionen verbessern. Es handelt sich dabei aber nicht um Zuschüsse.

  • Wie unterstützt die Künstlersozialkasse Künstlerinnen und Künstler?

    Über die Künstlersozialkasse (KSK) können Künstlerinnen und Künstler, die mehr als 3.900 Euro pro Jahr verdienen, ihre Krankenkassenbeiträge und Rentenversicherungsbeiträge abwickeln. Die KSK übernimmt den Arbeitgeberbetrag, finanziert über die so genannte Künstlersozialabgabe in Höhe von 30 Prozent und einen Bundeszuschuss in Höhe von 20 Prozent. Vor dem Hintergrund der aktuellen Krisensituation bietet die KSK Zahlungserleichterungen für Versicherte und abgabepflichtige Unternehmen an. Die Länder setzen sich zudem dafür ein, dass der Bund seinen 20-prozentigen Zuschuss erhöht, um KSK-Mitglieder weiter zu entlasten. Weitere Informationen

    Über die Künstlersozialkasse (KSK) können Künstlerinnen und Künstler, die mehr als 3.900 Euro pro Jahr verdienen, ihre Krankenkassenbeiträge und Rentenversicherungsbeiträge abwickeln. Die KSK übernimmt den Arbeitgeberbetrag, finanziert über die so genannte Künstlersozialabgabe in Höhe von 30 Prozent und einen Bundeszuschuss in Höhe von 20 Prozent. Vor dem Hintergrund der aktuellen Krisensituation bietet die KSK Zahlungserleichterungen für Versicherte und abgabepflichtige Unternehmen an. Die Länder setzen sich zudem dafür ein, dass der Bund seinen 20-prozentigen Zuschuss erhöht, um KSK-Mitglieder weiter zu entlasten. Weitere Informationen

  • Wie unterstützt die GEMA Künstlerinnen und Künstler?

    Die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) stellt in einem zweistufigen Programm rund 40 Millionen Euro bereit. Der ‘Schutzschirm LIVE‘ richtet sich vorrangig an Komponisten und Textdichter, die zugleich als Performer auftreten und aufgrund flächendeckender Veranstaltungsabsagen in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Der ‘Corona-Hilfsfonds‘ stellt finanzielle Übergangshilfen für individuelle Härtefälle im Rahmen der sozialen und kulturellen Förderung bereit. Für Lizenznehmer ruhen für den Zeitraum, in dem sie ihren Betrieb Corona-bedingt schließen müssen, alle Monats-, Quartals- und Jahresverträge.

    Weitere Informationen

    Die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) stellt in einem zweistufigen Programm rund 40 Millionen Euro bereit. Der ‘Schutzschirm LIVE‘ richtet sich vorrangig an Komponisten und Textdichter, die zugleich als Performer auftreten und aufgrund flächendeckender Veranstaltungsabsagen in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Der ‘Corona-Hilfsfonds‘ stellt finanzielle Übergangshilfen für individuelle Härtefälle im Rahmen der sozialen und kulturellen Förderung bereit. Für Lizenznehmer ruhen für den Zeitraum, in dem sie ihren Betrieb Corona-bedingt schließen müssen, alle Monats-, Quartals- und Jahresverträge.

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  • Müssen Eintrittspreise, Kursgebühren etc. zurückerstattet werden?

    Mögliche Erstattungen sind von den geltenden vertraglichen Vereinbarungen bzw. im jeweiligen Gesellschaftervertrag festgelegten Regeln abhängig. Wenn Rückzahlungen ausgeschlossen sind, müssen die Gremien entscheiden bzw. um Zustimmung gebeten werden. Es wird empfohlen dem Publikum, Kursteilnehmenden usw. ein alternatives Angebot zu unterbreiten, bspw.:

    •  Die Ausstellung einer Spendenbescheinigung in Höhe des nicht erstatteten Preises.
    • Die Erstattung des Preises mittels eines Gutscheins oder einer Gutschrift.
    • Die kostenlose Rückgabe und vollständige Erstattung. Hierfür empfiehlt es sich, ein einfaches Formular oder E-Mail-Postfach einzurichten.

    Mögliche Erstattungen sind von den geltenden vertraglichen Vereinbarungen bzw. im jeweiligen Gesellschaftervertrag festgelegten Regeln abhängig. Wenn Rückzahlungen ausgeschlossen sind, müssen die Gremien entscheiden bzw. um Zustimmung gebeten werden. Es wird empfohlen dem Publikum, Kursteilnehmenden usw. ein alternatives Angebot zu unterbreiten, bspw.:

    •  Die Ausstellung einer Spendenbescheinigung in Höhe des nicht erstatteten Preises.
    • Die Erstattung des Preises mittels eines Gutscheins oder einer Gutschrift.
    • Die kostenlose Rückgabe und vollständige Erstattung. Hierfür empfiehlt es sich, ein einfaches Formular oder E-Mail-Postfach einzurichten.

Gedenkstätten

  • Was ist mit den Gedenkstätten?

    Die Gedenkstätten der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten in Sachsenhausen, Ravensbrück, Potsdam, Brandenburg an der Havel und im Belower Wald bleiben bis zum 15. Mai geschlossen. Die für Mitte April geplanten umfangreichen Gedenkveranstaltungen anlässlich der Befreiung der Häftlinge der Konzentrationslager vor 75 Jahren werden komplett abgesagt.

    Die Gedenkstätten der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten in Sachsenhausen, Ravensbrück, Potsdam, Brandenburg an der Havel und im Belower Wald bleiben bis zum 15. Mai geschlossen. Die für Mitte April geplanten umfangreichen Gedenkveranstaltungen anlässlich der Befreiung der Häftlinge der Konzentrationslager vor 75 Jahren werden komplett abgesagt.

  • Was ist mit den freiberuflichen Guides in den Gedenkstätten?

    Die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten (SBG) wird den freiberuflichen Guides an ihren Einrichtungen für die Monate März und April einmalig Ausfallhonorare in Höhe von 50 Prozent des Honorars für Führungen bzw. didaktische Programmpunkte, die für diesen Zeitraum gebucht waren, als Kulanzleistung ausbezahlen. Da in diesem Zeitraum außerordentlich viele Führungen bzw. Programmpunkte abgesagt wurden, sollen damit die existenzbedrohenden Ausfälle abgemildert werden.

    Die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten (SBG) wird den freiberuflichen Guides an ihren Einrichtungen für die Monate März und April einmalig Ausfallhonorare in Höhe von 50 Prozent des Honorars für Führungen bzw. didaktische Programmpunkte, die für diesen Zeitraum gebucht waren, als Kulanzleistung ausbezahlen. Da in diesem Zeitraum außerordentlich viele Führungen bzw. Programmpunkte abgesagt wurden, sollen damit die existenzbedrohenden Ausfälle abgemildert werden.

Kirchen & Religionsgemeinschaften

  • Was ist mit den Gotteshäusern?

    Nach der neuen Rechtsverordnung der Landesregierung vom 22. März 2020 ist eine gemeinschaftliche Religionsausübung in Form von Gottesdiensten, Heiligen Messen, Shabbat-Feiern und Freitagsgebeten nicht mehr möglich. Allerdings können Kirchen, Kapellen, Synagogen und sonstige Gotteshäuser weiterhin offengehalten und zu individuellem Gebet sowie zur Einkehr aufgesucht werden. Hierbei gelten die gleichen Regelungen wie für den öffentlichen Raum: maximal zwei Personen oder im selben Hausstand Lebende dürfen zusammen sein und es müssen Mindestabstände eingehalten werden.

     

    Nach der neuen Rechtsverordnung der Landesregierung vom 22. März 2020 ist eine gemeinschaftliche Religionsausübung in Form von Gottesdiensten, Heiligen Messen, Shabbat-Feiern und Freitagsgebeten nicht mehr möglich. Allerdings können Kirchen, Kapellen, Synagogen und sonstige Gotteshäuser weiterhin offengehalten und zu individuellem Gebet sowie zur Einkehr aufgesucht werden. Hierbei gelten die gleichen Regelungen wie für den öffentlichen Raum: maximal zwei Personen oder im selben Hausstand Lebende dürfen zusammen sein und es müssen Mindestabstände eingehalten werden.

     

  • Finden noch Beerdigungen statt?

    Beerdigungen dürfen nur noch im engsten Familienkreis stattfinden. Bedingung ist, dass die erhöhten Hygienestandards und Infektionsschutzmaßnahmen berücksichtigt werden und eine Anwesenheitsliste geführt wird.

    Beerdigungen dürfen nur noch im engsten Familienkreis stattfinden. Bedingung ist, dass die erhöhten Hygienestandards und Infektionsschutzmaßnahmen berücksichtigt werden und eine Anwesenheitsliste geführt wird.

  • Kann ich noch auf den Friedhof gehen?

    Friedhöfe können im Rahmen der vorgegebenen Regeln besucht werden. Dies schließt selbstverständlich auch die Grabpflege ein.

    Friedhöfe können im Rahmen der vorgegebenen Regeln besucht werden. Dies schließt selbstverständlich auch die Grabpflege ein.

  • Ist die Krankenhausseelsorge gesichert?

    Nur noch schwerstkranke Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie Pflegeheimen dürfen Besuch von Seelsorgerinnen und Seelsorgern empfangen. Darüber hinaus kann in Hospizen uneingeschränkt Seelsorge stattfinden.

    Nur noch schwerstkranke Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie Pflegeheimen dürfen Besuch von Seelsorgerinnen und Seelsorgern empfangen. Darüber hinaus kann in Hospizen uneingeschränkt Seelsorge stattfinden.

weitere Informationen

  • Bürgertelefon + zentrale Webseite

    Das Land Brandenburg erweitert sein Informationsangebot. Über die zentrale Internetseite corona.brandenburg.de wird über aktuelle Entwicklungen rund um die Infektionskrankheit informiert, und ressortübergreifend werden die wichtigsten Fragen beantwortet.

    Zugleich ist ein neues Bürgertelefon zum Coronavirus unter der Rufnummer 0331-866 5050 freigeschaltet. Es ist montags bis freitags von 9.00 bis 17.00 Uhr erreichbar. Künftig werden die Servicezeiten ausgeweitet.

    Wichtiger Hinweis: Am Bürgertelefon kann keine medizinische Beratung zum Coronavirus stattfinden. Bei Fragen zu einer möglichen Infektion müssen Bürgerinnen und Bürger ihre Hausärztin oder ihren Hausarzt kontaktieren.

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    Beim Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) ist ein Bürgertelefon zum Corona-Virus eingerichtet. Es ist ab sofort montags bis freitags, von 9.00 bis 15.00 Uhr, zu erreichen - 0331 – 8683 777.

    Das Land Brandenburg erweitert sein Informationsangebot. Über die zentrale Internetseite corona.brandenburg.de wird über aktuelle Entwicklungen rund um die Infektionskrankheit informiert, und ressortübergreifend werden die wichtigsten Fragen beantwortet.

    Zugleich ist ein neues Bürgertelefon zum Coronavirus unter der Rufnummer 0331-866 5050 freigeschaltet. Es ist montags bis freitags von 9.00 bis 17.00 Uhr erreichbar. Künftig werden die Servicezeiten ausgeweitet.

    Wichtiger Hinweis: Am Bürgertelefon kann keine medizinische Beratung zum Coronavirus stattfinden. Bei Fragen zu einer möglichen Infektion müssen Bürgerinnen und Bürger ihre Hausärztin oder ihren Hausarzt kontaktieren.

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    Beim Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) ist ein Bürgertelefon zum Corona-Virus eingerichtet. Es ist ab sofort montags bis freitags, von 9.00 bis 15.00 Uhr, zu erreichen - 0331 – 8683 777.

Stand: 07.04.2020 15:00 Uhr

Stand: 07.04.2020 15:00 Uhr

Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes:
116 117

Unabhängige Patientenberatung Deutschland:
0800 011 77 22

Bürgertelefon Bundesministerium für Gesundheit:
030 346 465 - 100

Telefonseelsorge:
0800-1110111 oder 0800-1110222 oder -116 123

Hilfetelefon für Menschen mit Demenz und deren Angehörige:
0331 27346111

Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“:
08000 116 016

Hilfetelefon für Kinder und Jugendliche:
116 111