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Startschuss für Forschungsdatenmanagement-Projekt

- Erschienen am 30.10.2019 - Presemitteilung 382
Digialisierte Forschung © dpa

Die Universität Potsdam und die Fachhochschule Potsdam starten heute das Projekt ‘Forschungsdatenmanagement in Brandenburg: Technologien, Kompetenzen, Rahmenbedingungen‘. Mit dem Projekt sollen die Digitalisierung von Forschungsprozessen sowie die Sicherung, Verarbeitung und Präsentation von Forschungsdaten hochschulübergreifend vorangebracht werden. Auf der Grundlage der Projektergebnisse will das Wissenschaftsministerium eine Forschungsdatenstrategie für das Land Brandenburg entwickeln. Das Land fördert das Projekt mit rund 100.000 Euro.

 

Wissenschaftsministerin Martina Münch begrüßt das Projekt: „Forschungsdaten sind die Basis einer erfolgreichen Wissenschaft. Die Digitalisierung ist auch hier eine enorme Chance und zugleich eine große Herausforderung. Aus dem neuen Projekt sollen unter anderem Empfehlungen entstehen, wie Hochschulen und weitere Wissenschaftseinrichtungen im Land Brandenburg ihren Umgang mit Forschungsdaten noch mehr professionalisieren und weiterentwickeln können. Nach dem Start des Zentrums der Brandenburgischen Hochschulen für Digitale Transformation und der Erarbeitung der Open Access Strategie des Landes stellen wir mit dem Projekt zum Thema Forschungsdatenmanagement in diesem Jahr bereits die dritte wichtige Weiche, um die brandenburgische Wissenschaft in der Digitalisierung weiter voranzubringen.“

 

Im Rahmen des Projektes ‘Forschungsdatenmanagement Brandenburg‘ sollen Bedarfe von Hochschulen und Forschungseinrichtungen geklärt sowie Handlungsempfehlungen erarbeitet werden. Dabei werden sowohl fachliche, technologische und organisatorische Rahmenbedingungen – etwa Hochleistungsrechnen oder Speicher-/Cloud-Technologien – als auch die nationale und internationale Anschlussfähigkeit berücksichtigt. An der Universität Potsdam übernimmt die Universitätsbibliothek die wissenschaftliche Koordination, an der Fachhochschule Potsdam der Fachbereich Informationswissenschaften. Alle öffentlichen Hochschulen des Landes sowie die Medizinische Hochschule Brandenburg und weitere Forschungseinrichtungen sind in das Projekt eingebunden.

Forschungsdaten umfassen etwa Dokumente und Werte, die in wissenschaftlichen Forschungstätigkeiten erfasst oder erzeugt und als Belege und Quellen für Forschungsergebnisse genutzt werden. Hierzu gehören beispielsweise Messdaten und Laborwerte aber auch Texte und Objekte aus Sammlungen und Archiven.  

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Ident-Nr
382
Datum
30.10.2019
Rubrik
PM , Forschung
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