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25.10.2022

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200.000 Euro Projektförderung für Pflanzenforschung

IGZ ©Eva Piontek, IGZ
IGZ ©Eva Piontek, IGZ

Mit 200.000 Euro unterstützt das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur das Forschungsprojekt „Etablierung der Metabolomik in der Ökologie- und Biodiversitätsforschung“ des IGZ in Großbeeren (Landkreis Potsdam-Mittelmark). Metabolomik befasst sich mit der Erforschung sämtlicher Stoffwechselprodukte und -eigenschaften von Zellen und Geweben. Die am IGZ neu zu etablierende Forschung Molekulare Interaktionsökologie (MIE) soll dazu beitragen, ökologisch-evolutionäre Theorien über die optimale Verteilung der Abwehrkräfte bei Pflanzen voranzutreiben. Darüber hinaus sollen neue Ansätze für den integrierten Pflanzenschutz und die nachhaltige Landwirtschaft unterstützt werden, um eine gesündere Lebens- und Nahrungsmittelproduktion und Biodiversität zu optimieren.

Forschungsministerin Manja Schüle:

„Das IGZ war beim vom Bund geförderten Förderprogramm ‘Agrarsysteme der Zukunft‘ erfolgreich und bei der Evaluation durch die Leibniz-Gemeinschaft. Jetzt wird am dringenden Zukunftsproblem der immer knapperen lebens- und Nahrungsmittel geforscht. Wie funktioniert der Stoffwechsel von Pflanzen, wie kann Fotosynthese optimiert werden. Die neue wissenschaftliche Ausrichtung erweitert die Forschungskompetenz des IGZ maßgeblich und die zu erwartenden Ergebnisse bilden einen wichtigen Baustein zur Lösung aktueller gesellschaftlicher Fragestellungen im Bereich klimafreundlicher, gesunder und nachhaltiger Nahrungsmittelproduktion. Und es zeigt einmal mehr: Brandenburg ist das Land der Bioökonomie und hier wird Zukunft gemacht.“

Das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) betreibt pflanzenwissenschaftliche Grundlagenforschung mit dem Ziel, die Qualität und Quantität von Produkten des Gartenbaus zu verbessern. Ziel sind nachhaltige, sichere und klimafreundliche Produktionssysteme im Gartenbau. Das IGZ hat seit der letzten Evaluierung 2016 seine Programmbereiche neu definiert. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des IGZ kommen aus verschiedenen Disziplinen, wie Pflanzenphysiologie, Genetik, Mikrobiologie, Umweltwissenschaften, Ernährungswissenschaften und Sozialwissenschaften, und forschen gemeinsam an neuen Gartenbausystemen. Das Institut wird vom Bund und vom Land Brandenburg in diesem Jahr mit rund 8 Millionen Euro gefördert.