24.08.2019

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Reinhard Simon verlässt die Bühne


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Uckermärkische Bühnen Schwedt
©Udo Krause

Kulturministerin Martina Münch würdigt anlässlich des heutigen Festakts zur Verabschiedung des langjährigen Intendanten der Uckermärkischen Bühnen in Schwedt (Landkreis Uckermark) die Verdienste von Reinhard Simon. „Die Uckermärkischen Bühnen Schwedt sind Impulsgeber für das kulturelle Leben vor Ort und im Land, ermöglichen mit innovativen Projekten kulturelle Teilhabe, sind mit ihren internationalen Theaterproduktionen kulturelle Brückenbauer, insbesondere zu Polen, und befördern wichtige gesellschaftliche Diskurse. Sie stehen damit exemplarisch für unsere offene Gesellschaft, das freie Wort und die Freiheit der Kunst. An dieser herausragenden Entwicklung hat der langjährige Intendant Reinhard Simon maßgeblichen Anteil. Er hat mit seinem Enthusiasmus, klugen Entscheidungen und kreativen Produktionen diese Entwicklung maßgeblich ermöglicht und geprägt. Dafür danke ich im sehr herzlich und wünsche ihm alles Gute für die Zukunft!

Die Uckermärkischen Bühnen Schwedt (ubs) entstanden im Jahr 1990 aus dem Zusammenschluss des Theaters der Stadt Schwedt/Oder und des Kreiskulturhauses. Rund 145.000 Gäste besuchen jedes Jahr die rund 600 Schauspiel- und Musicalvorstellungen, Konzerte, Unterhaltungsveranstaltungen, Ausstellungen, Lesungen sowie Gesprächsrunden des Theaters. Dabei pflegen die Uckermärkischen Bühnen mit gemeinsamen Inszenierungen und Theaterbegegnungen enge künstlerische Kooperationen mit polnischen Künstlerinnen und Künstlern. Dieses Engagement wurde 2001 mit dem Walter-Mertineit-Preis für internationale Verständigung der UNESCO geehrt. Seit 2018 ist das Theater auch als Landesbühne Nord im Land Brandenburg unterwegs. Von 1990 bis 2019 war Reinhard Simon Intendant der Uckermärkischen Bühnen Schwedt, ab der Spielzeit 2019/20 übernimmt André Nicke das Theater. Die Uckermärkischen Bühnen sind ein Eigenbetrieb der Stadt Schwedt/Oder. Das Land unterstützt die Arbeit des Theaters auf der Grundlage des im Februar 2019 unterzeichneten Theater- und Orchesterrahmenvertrages in diesem Jahr mit rund 3,09 Millionen Euro – mehr als eine Million Euro mehr als im Vorjahr. Dazu kommen noch jährlich rund 1,85 Millionen Euro aus Mitteln des Finanzausgleichsgesetzes.

Ident-Nr
317
Datum
24.08.2019
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