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23.06.2022

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Kampf gegen Antisemitismus ist Kampf für Aufklärung

Schutz jüdischen Lebens ©canva
Schutz jüdischen Lebens ©canva

Brandenburgs Kultur- und Wissenschaftsministerin Manja Schüle begrüßt die heute im Landtag verabschiedete Änderung der Brandenburger Landesverfassung. Zu den neu formulierten Staatszielen gehören künftig unter anderem auch der Schutz und die Förderung jüdischer Kultur und jüdischen Lebens. Ministerin Manja Schüle:

„Antisemitismus ist kein überkommener Begriff aus dem Geschichtsbuch, sondern für in Deutschland lebende Jüdinnen und Juden nach wie vor bittere Realität. Das zeigt die aktuelle Debatte um die Documenta besonders eindrücklich und bedrückend. Ich bin deshalb sehr froh, dass der Schutz und die Förderung jüdischer Kultur und jüdischen Lebens jetzt auch explizit in unserer Verfassung verankert sind. Uns allen ist klar: Eine Antisemitismus-Klausel in der Landesverfassung schafft Hass und Vorurteile nicht per Dekret ab. Aber sie schafft eine wichtige Sensibilisierung und die nötige Selbstvergewisserung: Das Engagement gegen Antisemitismus duldet kein Aber und keine Relativierung, sondern unseren vollen Einsatz. Der Kampf gegen Antisemitismus ist auch ein Kampf für Aufklärung. Wir müssen alles dazu tun, dass sich Jüdinnen und Juden in Brandenburg sicher fühlen können und jüdisches Leben sich frei entfalten kann.“

Ident-Nr
220
Datum
23.06.2022
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23.06.2022
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