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20.08.2020

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Startschuss für Außenstelle von BTU und TH Wildau in Finsterwalde

Präsenzstelle Finsterwalde ©MWFK
Präsenzstelle Finsterwalde ©MWFK

Wissenschaftsministerin Manja Schüle hat heute gemeinsam mit zahlreichen Partnern die Präsenzstelle im Regionalen Wachstumskern (RWK) Westlausitz | Finsterwalde eröffnet. Sie wird gemeinsam von der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg und der TH Wildau betrieben. Das Land stellt den Hochschulen für die Einrichtung und den Betrieb der Außenstelle insgesamt 710.000 Euro bis zum Jahr 2022 zur Verfügung.

Wissenschaftsministerin Manja Schüle bezeichnete die Präsenzstelle in Finsterwalde als hervorragende Einrichtung zur Verzahnung von Wissenschaft und regionaler Entwicklung:

„Der Stärkung des Wissens- und Technologietransfers ist ein zentrales Thema der Landesregierung: Sie steht für die Veränderungsbereitschaft und Innovationsfähigkeit unseres Landes und unserer Regionen. Brandenburg hat als bundesweit erstes Land eine eigene Transferstrategie aufgelegt, die Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen gleichermaßen in den Blick nimmt und die Zusammenarbeit von Wissenschaft mit Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft verbessern soll, so Ministerin Schüle. „Mit dem landesweiten Auf- und Ausbau der Präsenzstellen – übrigens auch bundesweit einmalig – schlagen wir Brücken zwischen der regionalen Wirtschaft und der Wissenschaft. Die Präsenzstellen sind regionale Anlauf-, Kontakt- und Koordinierungsstellen für Studieninteressierte und Unternehmen vor Ort. Ich freue mich, dass die Präsenzstelle in Finsterwalde gemeinsam von der BTU Cottbus-Senftenberg und der TH Wildau betrieben wird. Damit wird sie auch in weiteren Strukturentwicklung in der Lausitz eine zentrale Rolle spielen. Mit unserer Transferstrategie und den Präsenzstellen zeigen wir einmal mehr: Ostdeutschland steht für Veränderungs- und Entwicklungsbereitschaft – und in Brandenburg wird Zukunft gemacht.“

Brandenburg fördert landesweit den Auf- und Ausbau von Präsenzstellen der Hochschulen in den Regionalen Wachstumskernen (RWK). Ziel ist die Sichtbarkeit der Hochschulen und Forschungseinrichtungen auch in den hochschulfernen Regionen zu erhöhen, die Vernetzung mit Unternehmen vor Ort zu verbessern, den Wissens- und Technologietransfer zu stärken und den Fachkräftebedarf zu sichern. Dafür stehen in diesem Jahr rund 2 Millionen bereit. Die Außenstellen der Hochschulen sind regionale Anlauf-, Kontakt- und Koordinierungsstellen für Studieninteressierte und Unternehmen vor Ort. Zu ihren Aufgaben zählen unter anderem die Information und Beratung von Studieninteressierten, die Vernetzung mit Unternehmen, Kammern und Verbänden, die Planung von Veranstaltungen und Kampagnen sowie das Zusammenbringen von Absolventen mit Unternehmen der Region. Sie stehen auch für die Kooperation mit den anderen Hochschulen des Landes sowie den außeruniversitären Forschungsein­richtungen zur Verfügung. Neben der Präsenzstelle in Finsterwalde gibt es bereits die Präsenzstellen in der Prignitz (Technische Hochschule Brandenburg) sowie in Schwedt (Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde), Spremberg (BTU Cottbus-Senftenberg) und Luckenwalde (Technische Hochschule Wildau und Fachhochschule Potsdam). Weitere Präsenzstellen sind in den Regionalen Wachstumskernen Fürstenwalde und O-H-V | Velten geplant.

Ident-Nr
199
Datum
20.08.2020
Rubrik
PM , Hochschule
Downloads
Ident-Nr
199
Datum
20.08.2020
Rubrik
PM , Hochschule
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