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Klasse:Kunst ist beeindruckende Initiative kultureller Bildung

- Erschienen am 19.02.2018

Kulturministerin Martina Münch hat heute gemeinsam mit der Vorsitzenden des Verbandes der Musik- und Kunstschulen Brandenburg (VdMK), Gerrit Große, und dem VdMK-Geschäftsführer Winnetou Sosa das Pilotprojekt ‘Klasse:Kunst‘ an der Luckenberger Grundschule in Brandenburg an der Havel besucht. Ministerin Münch zeigte sich beeindruckt von der Arbeit der Kunstklasse an der Luckenberger Grundschule. „Mit dem Projekt ‘Klasse:Kunst‘ erhalten Schulkinder nicht nur eine vertiefte künstlerische und kulturelle Bildung, sondern lernen auch, sich selbst gestalterisch und künstlerisch auszudrücken. Besonders positiv: Im Rahmen des Projekts erhalten Kinder unabhängig von ihrer sozialen Herkunft Zugang zu künstlerischer und kultureller Bildung.“ Münch verwies zugleich auf die Bedeutung der Kunstschulen im Land: „Rund 1.600 Kinder und Jugendliche nutzen die Angebote an den öffentlich geförderten Kunstschulen in Brandenburg – das spricht für die Qualität der Angebote. Ich freue mich, dass wir die Unterstützung für die Kunstschulen zuletzt auf 400.000 deutlich erhöhen konnten. Ich werde mich dafür einsetzen, dass wir das Projekt ‘Klasse:Kunst‘ in den kommenden Jahren weiter ausbauen können.“

Die Luckenberger Grundschule bietet das ‘Klasse:Kunst-Projekt‘ seit diesem Schuljahr in Kooperation mit der staatlich anerkannten Kunstschule Galerie Sonnensegel in der Klassenstufe 5 an. Bei dem Projekt, das gemeinsam von der Kunstlehrerin Christine Kern und dem Bildhauer, Maler und Grafiker Dietmar Block geleitet wird, lernen die Schülerinnen und Schüler, Druckgrafiken zu erstellen. Das Projekt an der Luckenberger Schule wird in diesem Jahr mit 6.360 Euro aus Mitteln des Förderprogramms ‘Musische Bildung für alle‘ gefördert.

Das Projekt ‘Klasse:Kunst‘ des Verbandes der Musik- und Kunstschulen Brandenburg läuft seit Beginn des Schuljahres 2017/18 als zweijähriges Pilotprojekt an sieben Kunstklassen. Es ist an die Grundstrukturen des Projektes ‘Klasse:Musik‘ angelehnt. Die teilnehmenden Kinder in den Klassenstufen 4 bis 6 erhalten für die Dauer von zwei Jahren wöchentlich drei ‘Kunstklassen-Stunden‘. Der Unterricht wird gemeinsam von einer Grund- bzw. Förderschullehrkraft und einer Kunstschullehrkraft erteilt. An dem Pilotprojekt sind sechs der sieben staatlich anerkannten Kunstschulen bzw. Kunstschulbereiche an Musikschulen beteiligt. Das Kulturministerium unterstützt das Pilotprojekt im vergangenen und in diesem Jahr mit mehr als 100.000 Euro.

Derzeit gibt es 35 anerkannte Musik- und Kunstschulen im Land Brandenburg. Die Kunstschulen erhalten jährlich 400.000 Euro, die Musikschulen rund 4,7 Millionen Euro. An den sieben öffentlich geförderten Kunstschulen arbeiten rund 90 Lehrkräfte mit etwa 1.600 Schülerinnen und Schülern.

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Datum
19.02.2018
Rubrik
PM