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Satire-Treffen steht für Freiheit der Kunst - Kulturministerin Münch würdigt Bedeutung des bundesweiten Studenten-Festivals in Cottbus

- Erschienen am 18.01.2018

Kulturministerin Martina Münch hat das heute startende 23. studentische Satire-Treffen ‘Ei(n)fälle‘ in Cottbus gewürdigt. „Das Cottbuser Satire-Treffen ist ein einzigartiges Festival, bei dem Wissenschaft und Kultur eine gelungene Verbindung eingehen. Solche Veranstaltungen sind heute wichtiger denn je“, betont Münch. „Die politischen Krisen und die Zunahme von Populismus, Nationalismus und Hass in Europa und der Welt sind nicht nur eine Gefahr für zahlreiche Menschen – sie gefährden auch unsere offene Gesellschaft, das freie Wort und die Freiheit der Kunst. Das betrifft auch die Satire: Sie lebt von der Übertreibung und Zuspitzung, von Ironie und Spott. Satire macht Widersprüche deutlich und entlarvt Missstände, sie regt zu kritischem Hinterfragen an und schiebt Denkprozesse an. Diese Freiheit gilt es zu schützen gegenüber allen, die sie einschränken wollen.“

An dem bundesweiten Satire-Festival vom 18. bis 21. Januar 2017 in Cottbus nehmen 26 Studentengruppen und Solisten aus 10 Bundesländern teil. Die rund 120 Studentinnen und Studenten – unter anderem aus Würzburg, München, Bielefeld, Chemnitz, Halle, Magdeburg, Berlin, Rostock sowie Cottbus – zeigen ihr politisches, literarisches und musikalisches Kabarett-Programm auf dem Uni-Campus, im Staatstheater und im Konservatorium. Zudem finden eine satirische Kurz-Film-Nacht und eine Satire-Ausstellung statt. Veranstaltet wird das Kabarett-Treffen vom Studentenwerk Frankfurt (Oder). Das jährliche Satire- und Kabarett-Treffen wurde 1996 vom damaligen Studentenwerk Cottbus ins Leben gerufen. Kulturministerin Martina Münch ist Schirmherrin der Veranstaltung.

 

Weitere Informationen: www.studentenkabarett.de

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Datum
18.01.2018
Rubrik
PM