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16.09.2022

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Bund muss Mittel der gesamten Kultur bereitstellen

Brandenburgs Kulturministerin Manja Schüle, Mecklenburg-Vorpommerns Kulturministerin Bettina Martin und Thüringens Kulturminister Benjamin-Immanuel Hoff, begrüßen die Pläne des Bundes, die Restmittel aus dem Corona-Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro für die Unterstützung des Kultursektors in der Energiekrise zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig fordern sie den Bund auf, die Mittel ausnahmslos dem gesamten Kulturbereich zur Verfügung zu stellen: den kommunalen und gemeinnützigen Kultureinrichtungen ebenso wie den privaten Kulturunternehmen, den Kulturvereinen ebenso wie den soloselbständigen Künstler*innen.

Dr. Manja Schüle, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg:

„Unzählige Kultur-Akteure, -Verbände, -Einrichtungen und -Institutionen sowie Künstlerinnen und Künstler haben in den vergangenen Monaten mit unglaublicher Kreativität und noch mehr Herzblut zahllose Unterstützungsaktionen gestartet. Die Bedrohung durch den russischen Angriffskrieg zeigt eindrücklich: In dieser Zeit der Unsicherheit und Verunsicherung brauchen wir mehr denn je Kreativität und Inspiration, Räume für Begegnung und Austausch, Angebote der Solidarität und des Zusammenhalts. Kurz: Wir brauchen Kultur. Die Kultur war und ist solidarisch mit der Ukraine. Wir müssen jetzt solidarisch mit der Kultur sein – ohne Unterschiede zu machen.“

Bettina Martin, Ministerin für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten des Landes Mecklenburg-Vorpommern:

„Wir brauchen die Kultur gerade in diesen schwierigen Zeiten. Bei uns ist die Kulturlandschaft im ländlichen Raum vor allem durch die vielen kommunalen und gemeinnützigen Kultureinrichtungen geprägt. Gerade diese machen sich große Sorgen, wie sie die hohen Energiekosten in dieser Krise bewältigen sollen. Deshalb ist es wichtig, dass auch sie von der Kulturunterstützung aus dem Entlastungspaket 3 profitieren."

Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff, Minister für Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei des Landes Thüringen:

„Die Energiekrise stellt uns erneut vor die Aufgabe, einen Schutzschirm für den Kultursektor aufzuspannen. Besonders betroffen sind die Einrichtungen mit Energiekosten für Liegenschaften wie Museen, Bibliotheken, Archive, Theater, Musik- und Jugendkunstschulen. Diese Institutionen sind Ankerpunkte für Engagement, gerade im ländlichen Raum. Für diese Gemeinschaftsaufgabe braucht es die Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Gemeinden.“

 

 

Ident-Nr
308
Datum
16.09.2022
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16.09.2022
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