13.02.2020

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Gute und faire Arbeitsbedingungen am Staatstheater Cottbus


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Staatstheater Cottbus
©Marlies Kross

Kulturministerin Manja Schüle freut sich, dass es im Rahmen des Nachtragshaushalts gelungen ist, für die Einigung im Tarifstreit am Staatstheater Cottbus zusätzlich 2,2 Millionen Euro bereitzustellen.

„Damit stabilisieren und stärken wir das Staatstheater Cottbus und schaffen dort gute und faire Arbeitsbedingungen. Zusammen mit den Personalentscheidungen der vergangenen Wochen und Monate sind das großartige Voraussetzungen für einen kraftvollen Start ins neue Jahr und in die kommende Spielzeit 2020/21 unter der Ägide des neuen Intendanten Stephan Märki. Das Staatstheater ist nicht nur ein zentraler Impulsgeber für das kulturelle Leben in Cottbus und der Lausitz. Es ist auch ein künstlerisches Aushängeschild für das ganze Land – es ermöglicht mit innovativen Projekten kulturelle Teilhabe und befördert gesellschaftliche Debatten. Damit steht das Staatstheater Cottbus exemplarisch für unsere offene Gesellschaft, das freie Wort und die Freiheit der Kunst.“

Die Brandenburgische Kulturstiftung Cottbus-Frankfurt (Oder) hat sich mit den Künstler-Gewerkschaften bei Tarifverhandlungen auf neue Haustarifverträge am Staatstheater Cottbus verständigt: Die TVL-Beschäftigten erhalten rückwirkend ab dem 01. Januar 2020 insgesamt 6,25 Prozent mehr Gehalt und erreichen damit den Flächentarif. Die Künstlerinnen und Künstler am Staatstheater erhalten rückwirkend ab dem 01. Januar 2020 ein Plus von 3,25 Prozent sowie acht zusätzliche freie Tage. Ab dem 01. Januar 2021 erhalten sie ebenfalls den vollen Flächentarif. Das Land stellt der Brandenburgischen Kulturstiftung Cottbus-Frankfurt (Oder) dafür – ergänzend zu den im Theater- und Orchesterrahmenvertrag vereinbarten Aufwüchsen aus dem Landeshaushalt – zusätzlich rund 2,2 Millionen Euro im Rahmen des Nachtragshaushalts 2020 zur Verfügung, weitere Mittel kommen von der Stadt Cottbus. Die abschließende Entscheidung zum Nachtragshaushalt trifft der Landtag Brandenburg.

Die künftige Leitung des Staatstheaters Cottbus sowie der Brandenburgischen Kulturstiftung Cottbus-Frankfurt (Oder) ist inzwischen komplett: Iris Dönicke wird zur Spielzeit 2020/21 neue Verwaltungsdirektorin der Brandenburgischen Kulturstiftung Cottbus-Frankfurt (Oder) und folgt damit auf René Serge Mund. Stephan Märki wird zur Spielzeit 2020/21 Intendant des Staatstheaters Cottbus und folgt damit auch René Serge Mund. Ebenfalls ab der Spielzeit 2020/21 starten Ruth Heynen als neue Schauspieldirektorin und Jasmina Hadžiahmetović als neue Oberspielleiterin in der Oper. Alexander Merzyn ist bereits im Dezember 2019 als neuer Generalmusikdirektor gestartet.

Das im Jugendstil gebaute Cottbuser Theater wurde 1908 eröffnet. Im Jahr 1992 wurde das Cottbuser Stadttheater zum Staatstheater ernannt und seit 2004 ist es – neben dem Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst – Teil der Brandenburgischen Kulturstiftung Cottbus-Frankfurt (Oder). Es ist das einzige Mehrspartentheater mit Musiktheater, Philharmonischem Orchester, Schauspiel und Ballett im Land Brandenburg.

Die Brandenburgische Kulturstiftung Cottbus-Frankfurt (Oder) vereint seit 2017 unter ihrem Dach das Staatstheater Cottbus sowie das Brandenburgische Landesmuseum für moderne Kunst mit seinen Standorten Dieselkraftwerk in Cottbus sowie Rathaushalle und Packhof in Frankfurt (Oder). Das Land unterstützt die Brandenburgische Kulturstiftung in diesem Jahr mit rund 15,5 Millionen Euro.

Ident-Nr
8
Datum
13.02.2020
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