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11.03.2021

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Wichtiger Wissenschaftler-Preis geht nach Potsdam

Prof. Dr. Tim Dietrich ©Privat
Prof. Dr. Tim Dietrich ©Privat

Wissenschafts- und Forschungsministerin Dr. Manja Schüle gratuliert Prof. Dr. Tim Dietrich von der Universität Potsdam zum Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2021:

„Wir brauchen junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit innovativen und herausragenden Forschungsideen und -projekten für die Herausforderungen der Zukunft. Die Besten zeichnen wir jedes Jahr mit dem Postdoc-Preis des Landes Brandenburg aus, die DFG vergibt die Heinz Maier-Leibnitz-Preise – beide gehören zu den am besten dotierten Preisen für junge Wissenschaftler*innen in Deutschland“, so Ministerin Schüle „Tim Dietrich gehört bereits seit längerem zu den Top-Astrophysikern – die Auszeichnung unterstreicht seine außergewöhnlichen Forschungsleistungen. Die Auszeichnung ist auch eine Würdigung für die Universität Potsdam und das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik. Und sie belegt einmal mehr die enormen Forschungspotenziale in unserem Land: In Brandenburg wird Zukunft gemacht.“

Insgesamt erhalten zehn Wissenschaftler*innen in diesem Jahr den Heinz Maier-Leibnitz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Die mit je 20.000 Euro dotierte Auszeichnung wird am 04. Mai 2021 verliehen. Der Preis wird seit 1977 jährlich an hervorragende Forscher*innen verliehen, die sich in einem frühen Stadium ihrer wissenschaftlichen Laufbahn befinden und noch keine unbefristete Professur innehaben. Benannt ist er seit 1980 nach dem Atomphysiker und früheren DFG-Präsidenten Heinz Maier-Leibnitz.

Tim Dietrich ist Junior-Professor für theoretische Astrophysik an der Universität Potsdam und assoziierter Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in Potsdam. Er erhält den Preis für seine Erforschung der Dynamik von binären Neutronensternsystemen. Er hat das Wissen auf diesem Gebiet erheblich erweitert und neue theoretische Modelle geschaffen, die mit Beobachtungen verglichen werden können. Er ist Mitglied der LIGO Scientific Collaboration, einer Gruppe von Institutionen sowie Wissenschaftler*innen, die erstmals Gravitationswellen nachgewiesen hat.

Die Universität Potsdam wurde 1991 gegründet. An den Standorten Am Neuen Palais, Griebnitzsee und Golm studieren derzeit etwa 22.000 junge Leute, davon rund 3.000 aus dem Ausland. Das Studienangebot umfasst mehr als 150 geistes-, gesellschafts- und naturwissenschaftliche Studiengänge. Die Universität hat rund 4.900 Mitarbeiter*innen. Sie wird seit 2012 von Prof. Oliver Günther geleitet. Das Land unterstützt die Universität Potsdam mit jährlich rund 155 Millionen Euro.

Ident-Nr
42
Datum
11.03.2021
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