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02.10.2020

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‘Blickwinkel 1.0 – Stadträume, Sichtachsen und Positionen‘

Ministerin Manja Schüle ©Karoline Wolf
Ministerin Manja Schüle ©Karoline Wolf

Kulturministerin Manja Schüle hat heute als Schirmherrin die Ausstellung ‘Blickwinkel 1.0 – Stadträume, Sichtachsen und Positionen‘ in den Räumen des Rohbaus der Garnisonkirche in Potsdam eröffnet.

„Die drei Leitmotive der Ausstellung ‘Stadträume, Sichtachsen, Positionen‘ im Rohbau der Garnisonkirche stehen symbolisch für die brandenburgische Landeshauptstadt. Die kreativen und unkonventionellen Werke der mehr als 30 Künstler*innen lenken den Blick auf die kontroverse Geschichte des Ortes. Sie beleben die Debatte, setzen frische Impulse und schaffen neue Blickwinkel. Damit schärfen sie unseren Blick auf kreative Stadträume, veränderte Sichtachsen und neue Positionen in Vergangenheit und Zukunft.“

Initiatoren der Ausstellung ‘Blickwinkel 1.0 – Stadträume, Sichtachsen und Positionen‘ sind Lars Kaiser und Jeanne van Dijk, die im Rechenzentrum ihre Ateliers haben. Mehr als 40 Werke von 35 Künstler*innen aus Potsdam und Umgebung werden auf drei Etagen des Rohbaus zu sehen sein. Die Kunstausstellung ist ein Beitrag zum Leitthema des 30. Jubiläums der Deutschen Einheit unter dem Motto ‘wir miteinander‘. Sie ist nur an diesem Wochenende zu sehen.

Die Garnisonkirche mit ihrem fast 90 Meter hohen Turm wurde 1730 im Stil des norddeutschen Barock erbaut. Nachdem sie 1945 ausgebrannt war, ließ das SED-Regime die noch gut erhaltene Ruine 1968 sprengen. Im Jahr 2008 wurde die Stiftung Garnisonkirche Potsdam mit dem Ziel gegründet, die Garnisonkirche wieder zu errichten. Im Oktober 2017 wurde mit dem Bau, der unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier steht, begonnen. Geplantes Bauende ist Mitte 2022.

Das Rechenzentrum Potsdam mit dem Glasmosaik ‘Der Mensch bezwingt den Kosmos‘ des Künstlers Fritz Eisel wurde zwischen 1969 und 1971 als Datenverarbeitungszentrum gebaut. Seit 2015 wird es als Kunst- und Kreativzentrum genutzt. Neben Einzelräumen für Ateliers, Studios, Büros und Werkstätten, gibt es auch Gemeinschafts-, Seminar-, Veranstaltungs- und Ausstellungsräume. Das größte soziokreative Zentrum des Landes mit rund 5.000 Quadratmetern wird von der Stiftung SPI gemeinsam mit dem Verein ‘Freundliche Übernahme Rechenzentrum‘ betrieben.

Ident-Nr
287
Datum
02.10.2020
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