Die komplexe Welt mit der Kamera erforscht
- Erschienen am - PresemitteilungWissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle hat heute die Ausstellung „Drängende Gegenwart – Fotografie als Forschungsinstrument“ der Fachhochschule Potsdam im Wissenschaftsministerium eröffnet:
„Wie kann Fotografie helfen, unsere komplexe, sich stetig verändernde Welt zu verstehen? Dieser Frage sind Design-Studierende mit ihren Kameras in der Ausstellung ‚Drängende Gegenwart‘ auf den Grund gegangen. Dabei geht es um Themen wie Gemeinschaft und Nachbarschaft, Heimat und Identität, Freiheit und Sicherheit. Ihre eindrucksvollen, individuellen Erkenntnisse geben sie in dieser Ausstellung an uns weiter und zeigen uns, wie sehr wir die Stimmen der jungen Generation brauchen, wenn wir über Gegenwart und Zukunft sprechen wollen. Mein besonderer Dank gilt den Studierenden und ihrer Professorin Wiebke Loeper! Die profilierte Fotografin und Dekanin an der FH Potsdam hat die Projektidee entwickelt, die Studierende haben sie mit Bildern zum Leben erweckt. Diese Ausstellung ist ein optischer, oft nachdenklich machender Genuss!“
Die Ausstellung „Drängende Gegenwart – Fotografie als Forschungsinstrument“ der FH Potsdam stellt Fragen zum Verhältnis von Fotografie zu aktuellen Entwicklungen: Welche Themen muss man in Zeiten von Hyperintelligenz, Kriegen und Klimakrise fotografisch bearbeiten? Wie kann man mit Fotografie die Welt erforschen und Neues herausfinden? Wie kann man Geschichten erzählen, Wissen vermehren, Erfahrungen teilen, gegenseitiges Verständnis wecken? Mit diesen Fragen haben sich Studierende des Fachbereichs Design im Rahmen einer Lehrveranstaltung bei Prof. Wiebke Loeper künstlerisch auseinandergesetzt. Dabei geht es um Themen wie die Schockstarre im Oderbruch nach dem Fischsterben, um Erzählungen aus der Nachbarschaft und unsere Verantwortung für unseren Planeten.
Das Kultur- und Wissenschaftsministerium zeigt regelmäßig Ausstellungen. Zuletzt wurden Fotografien des Nachwuchsförderpreisträgers Adam Sevens, eine Fontane-Schau mit unveröffentlichten Skizzen und Notizen aus dem Havelland, und Werke der Malerin Barbara Raetsch gezeigt. „Drängende Gegenwart – Fotografie als Forschungsinstrument“ ist vom 22. Januar bis 06. März 2026, montags bis freitags, 08:00 bis 17:00 Uhr, zu sehen. Der Eintritt ist frei.