Spektakulärer archäologischer Fund: Radkreuz aus dem 10. oder 11. Jahrhundert
- Erschienen am - PresemitteilungTermin: Freitag, 23. Januar, 11:00 Uhr
Ort: Staatskanzlei, Raum 150, Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam
Anlass: Kulturministerin Dr. Manja Schüle präsentiert im Rahmen eines Pressefrühstücks gemeinsam mit Prof. Dr. Franz Schopper, Landesarchäologe und Direktor des Brandenburgischen Landesamts für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums (BLDAM), Prof. Dr. Matthias Wemhoff, Landesarchäologe und Direktor des Museums für Vor- und Frühgeschichte in Berlin, Dr. Lukas Goldmann, wissenschaftlicher Referent für das slawische Mittelalter beim BLDAM, sowie der Finderin und ehrenamtlichen Bodendenkmalpflegerin Juliane Rangnow einen außergewöhnlichen Bronzefund aus dem Havelland.
Das Radkreuz aus dem 10. oder 11. Jahrhundert wurde in einer Form gegossen, die bereits vor mehr als 40 Jahren in Spandau zutage kam. Die 1982 bei Ausgrabungen auf dem slawischen Burgwall in Berlin-Spandau gefundene Gussform eines kleinen Radkreuzes gilt als einer der ältesten Nachweise der frühen Christianisierung zwischen Elbe und Oder. Ein Abguss der Form wurde bislang weder in Spandau noch anderswo gefunden – der jetzige Fund eines dazu passenden Gussstücks ist somit einzigartig. Das Kreuz und die Gussform werden vor Ort präsentiert.
Hinweis: Wir bitten interessierte Medienvertreterinnen und -vertreter um Anmeldung unter presse@mwfk.brandenburg.de.