Zweiter Neujahrsempfang der MUL – CT
- Erschienen am - PresemitteilungVor anderthalb Jahren wurde die Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL – CT) gegründet, nun fand am 14. Januar 2026 der zweite Neujahrsempfang am Universitätsklinikum statt. Rund 200 Gäste, darunter zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter, unter anderem aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft sowie der Gesundheitsversorgung, tauschten sich über die ersten Meilensteine des Uniklinikums sowie zu den großen Vorhaben an der MUL – CT in 2026 aus.
Prof. Dr. Eckhard Nagel, Vorstandsvorsitzender der MUL – CT, fasste bisher Erreichtes kurz zusammen und gab einen Ausblick auf wesentliche Vorhaben in diesem Jahr:
„Nach anderthalb Jahren als Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem können wir mit Stolz verkünden: Wir haben wesentliche Grundlagen und den Strukturwandel in einem Rekord-Tempo bereits umsetzen können. Ein besonderer Dank gilt dabei all unseren Mitarbeitenden. 2025 ging es vor allem darum, die Qualität der medizinischen Versorgung aufrecht zu erhalten und durch die Besetzung zentraler Professuren weiter auszubauen. Soeben haben wir erstmals Professorinnen und Professoren aus dem Kreis herausragender externer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler berufen. Es ist erfreulich zu sehen, wie groß das Interesse hochqualifizierter Kolleginnen und Kollegen an unserer neuen Universität ist. Eines der wohl wichtigsten Ereignisse in diesem Jahr wird am 11. Oktober stattfinden, wenn wir die ersten 36 Studierenden vom Modellstudiengang Humanmedizin feierlich begrüßen. Auch das eine oder andere medizinische Highlight werden wir präsentieren. Wir wollen hier am Uniklinikum einen Standort realisieren mit neuen Navigationssystemen für Operationen. Dadurch schaffen wir Möglichkeiten, Patienten und Patienten, die bisher nicht in der Lausitz versorgt werden können, zu versorgen.“
Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle:
„Cottbus ist Boomtown: Hier siedeln sich Unternehmen an, hier entstehen Arbeitsplätze. Und hier steht die Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem. In Cottbus wird die erste Generation der Ärztinnen und Ärzte von morgen ausgebildet: interprofessionell und digital, patientenzentriert und praxisorientiert. Und in der Modellregion Gesundheit Lausitz wird erforscht, was die Menschen unserer alternden Gesellschaft brauchen. Mein herzlicher Dank gilt allen an diesem MUL-Mammutprojekt Beteiligten – Prof. Dr. Karl Max Einhäupl, unser Berater der ersten Stunde, dem Gründungsvorstand, den Beschäftigten der Medizinuniversität, dem Übergangsaufsichtsrat, den Verantwortlichen an der BTU Cottbus-Senftenberg, in Stadt- und Landkreisverwaltungen und im Gesundheitsministerium – für die außergewöhnlich gute Zusammenarbeit. Ich wünsche der MUL ein erfolgreiches neues Jahr und freue mich auf den fulminanten Start der ersten Studierenden im Herbst!“
Siegurd Heinze, Landrat vom Landkreis Oberspreewald-Lausitz, betonte die wichtige Rolle der MUL – CT für die Gesundheitsversorgung einer ganzen Region:
„Sie ist Zukunft und Hoffnungsanker zugleich, weil gerade die Medizin das ganz entscheidende Thema beim Strukturwandel hier in der Lausitz ist. Wir haben ja nun schon seit Jahren zumindest in der Fläche im ländlichen Raum einen Ärztemangel zu verzeichnen. Er greift immer mehr um sich und wir brauchen unbedingt für die stationäre Gesundheitsversorgung Ärztinnen und Ärzte, die in den entsprechenden Krankenhäusern auch nach der Krankenhausreform tätig sind. Für viele Menschen ist die MUL – CT mit der geplanten Ausbildung von Medizinerinnen und Medizinern hier im Süden Brandenburgs von elementarer Bedeutung und erfährt einen hohen Grad der Identifikation.“
Musikalisch flankiert wurde der Abend vom Jugendpopchor, den Young Voices Brandenburg.