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Stücke aus Potsdam und Cottbus beim Berliner Theatertreffen 2026

- Erschienen am 14.01.2026 - Presemitteilung 22
Große Anerkennung für die beiden Theater

Zwei von zehn Stücken beim Berliner Theatertreffen 2026 kommen aus Brandenburg! Zur diesjährigen Leistungsschau der deutschsprachigen Bühnen wurden das Sozialdrama „Der Hauptmann von Köpenick“ des Staatstheaters Cottbus und das Monologstück „Serotonin“ des Potsdamer Hans Otto Theaters eingeladen. Bei beiden Inszenierungen führt der gebürtige Leipziger Sebastian Hartmann Regie.

Kulturministerin Dr. Manja Schüle:

„Die Einladung ist sensationell: So viel Brandenburg beim Berliner Theatertreffen war noch nie! Insbesondere in krisenhaften Zeiten ist Theater ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens, als offener Diskurs- und Resonanzraum, als Ort der Begegnung. Sebastian Hartmann bietet zwei so unterschiedliche wie anregende Inszenierungen, die jeweils ganz eigene künstlerische Kommentare zur aktuellen Situation unserer Gesellschaft liefern. Es gilt einmal mehr: Kultur lässt Brandenburg strahlen – auch und gerade in Berlin. Ich freue mich auf das Theatertreffen!“ 

Am Staatstheater Cottbus inszeniert Sebastian Hartmann „Der Hauptmann von Köpenick“ nach Carl Zuckmayers Drama von 1931 über die Köpenickiade des Friedrich Wilhelm Voigt, der – als Offizier verkleidet und mit einem Trupp Soldaten – die Stadtkasse von Cöpenick raubte. Seit 2004 ist das Staatstheater Teil der Brandenburgischen Kulturstiftung Cottbus-Frankfurt (Oder) und wird 2026 mit rund 19,14 Millionen Euro vom Land gefördert.

Mit „Serotonin“ hat Sebastian Hartmann Michel Houellebecqs gleichnamigen Roman von 2019 für das Hans Otto Theater Potsdam adaptiert – minimalistisch und mit Guido Lambrecht als depressivem Ich-Erzähler in der Hauptrolle. Das Land unterstützt das Hans Otto Theater in diesem Jahr mit rund 4,02 Millionen Euro.

Das 1964 von den Berliner Festspielen initiierte Berliner Theatertreffen zeigt vom 01. bis 17. Mai 2026 die zehn bemerkenswertesten deutschsprachigen Inszenierungen der Saison, ausgewählt von einer Kritiker-Jury. 36 Inszenierungen waren nominiert.

Weitere Informationen: www.berlinerfestspiele.de/theatertreffen