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Erfolgreich und nachhaltig: Rund 106 Millionen Euro Fördermittel für Brandenburger Denkmale

- Erschienen am 12.01.2026 - Presemitteilung 5

Kulturministerin Dr. Manja Schüle und Infrastrukturminister Detlef Tabbert haben heute in Potsdam zusammen mit Landeskonservator Prof. Dr. Thomas Drachenberg die Bilanz 2025 der Denkmal-Förderung des Landes präsentiert. Architektin Stefanie Hereth, Eigentümerin der denkmalgeschützten Ziegelei-Villa in Glindow (Potsdam-Mittelmark), stellte ihr mit Mitteln der Denkmalhilfe gefördertes Sanierungsprojekt vor. Ilja Haub, Leiter des Dezernats für Bau und Stadtentwicklung der Stadt Eberswalde (Barnim), präsentierte die aus dem Programm Nachhaltige Stadtentwicklung geförderte Sanierung des Kupferfertighauses in Eberswalde (Barnim). Im vergangenen Jahr wurden insgesamt rund 106 Millionen Euro aus Mitteln des Kulturministeriums sowie des Infrastrukturministeriums in die Sicherung, Sanierung und Restaurierung von Denkmalen in Brandenburg investiert.

Kulturministerin Dr. Manja Schüle:

„Vom Feuersteinwerkzeug über den Park Branitz, die Bockwindmühle Cammer und das Kloster Lehnin bis zum Eimerkettenbagger: Mehr als 14.000 Denkmale gibt es im Land Brandenburg. Sie alle prägen auf die eine oder andere Weise unsere kulturelle Identität und Geschichte – sie zu bewahren ist Aufgabe des Denkmalschutzes. Viele dieser Kultur- und Geschichtszeugen wären ohne privates, oft ehrenamtliches Engagement nicht zu erhalten. Denkmalschutz ist kein Luxus, sondern unsere gemeinsame Verantwortung. Deshalb haben wir im vergangenen Jahr 30 Millionen Euro in die erfolgreiche Sicherung und Sanierung von Denkmalen investiert. Unser Ziel bleibt es, den kulturellen Reichtum unseres Landes für kommende Generationen lebendig zu halten.“

Infrastrukturminister Detlef Tabbert:

„Wir machen die historische Bausubstanz unserer Städte und Gemeinden fit für die Zukunft. Es geht um einen flexiblen Mix aus Wohnen, Gewerbe, Handel, Gastronomie sowie Kultur-, Bildungs- und Freizeitangeboten. Die Förderung von Denkmalschutz und Stadtentwicklung sind dabei kein Widerspruch, sondern haben das gleiche Ziel: lebenswerte Orte in Brandenburg zu erhalten und weiterzuentwickeln. Der städtebauliche Denkmalschutz gehört zu den wesentlichen Aufgaben der Stadtentwicklung und wird im Rahmen aller Programme der Städtebauförderung unterstützt. Im zurückliegenden Jahr wurden aus den Programmen der Städtebauförderung von Bund und Land rund 76 Millionen Euro bewilligt. Und auch für dieses Jahr liegen bereits Anträge von 70 Städten über insgesamt 150 Millionen Euro vor, die Nachfrage ist also ungebrochen.“

Landeskonservator Prof. Dr. Thomas Drachenberg:

„Wir haben zusammen mit unseren Partnern die Expertise für die Qualitäten des Altbaus! Der Umgang mit der Ziegelei-Villa in Glindow ist dafür ein gutes Beispiel: Wir schauen zusammen mit dem Eigentümer und der Architektin zuerst darauf, wie es dem Bauwerk geht – und was es in die Lage versetzt hat, oft mehr als 100 Jahre zu stehen. Wir versuchen dann die Probleme anzugehen und die Stärken zu stärken. Denkmalpflege ist die beste Entbürokratisierung. Wir brauchen keine Neubauvorschriften am Altbau.“

Das Kulturministerium hat die Sicherung und Sanierung von Denkmalen 2025 mit insgesamt knapp 30 Millionen Euro aus Landesmitteln unterstützt. Damit wurden folgende Schwerpunkte gefördert.

Rund 18,12 Millionen Euro bekamen Stiftungen zum Erhalt der Bausubstanz:

Rund 14,9 Millionen Euro gingen an die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg für den Erhalt ihrer historischen Bauten und Gartenanlagen – bspw. für die Sanierung des Daches des Neuen Palais und der Meierei am Kuhtor in Potsdam. Rund 490.000 Euro flossen an die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten – bspw. für den Gestaltungswettbewerb des Besuchs- und Informationszentrums der Gedenkstätte Sachsenhausen sowie den Bau des Jüdischen Gedenkzeichens in der Gedenkstätte Ravensbrück. Rund 1,4 Millionen Euro gingen an die Stiftung Fürst-Pückler-Museum – Park und Schloss Branitz für Sanierungsmaßnahmen. Rund 1,33 Millionen Euro erhielt die Stiftung Stift Neuzelle für die weitere Instandsetzung der Klostergebäude und des Barockgartens.

Mit knapp 2,5 Millionen Euro aus der allgemeinen Kulturförderung kofinanzierte das Kulturministerium Förderungen des Bundes, darunter die:

Wiederherstellung und Neugestaltung des Innenraums der St. Marien-Andreas-Kirche Rathenow (Havelland) mit 712.000 Euro, Vorbereitung der Sanierung des Joachimsthalschen Gymnasiums in Templin (Uckermark) mit 345.000 Euro, Vorbereitung der Sanierung des Kastellanhauses am Jagdschloss Stern (Potsdam) mit rund 205.000 Euro, Sanierung des Ofen- und Keramikmuseums Velten (Oberhavel) mit rund 223.000 Euro sowie die Sanierung der Haupttribüne der Rennbahn Hoppegarten (Märkisch-Oderland) mit 1 Million Euro.

Rund 3,4 Millionen Euro standen für Denkmalförderprogramme bereit:

Im Rahmen der Denkmalhilfe des Kulturministeriums wurden rund 2,1 Millionen Euro zur Sicherung von bedrohten Denkmalen zur Verfügung gestellt. Damit konnten 36 dringende Projekte gefördert werden (siehe Liste im Anhang). Rund 1,3 Millionen Euro standen für die Kofinanzierung von Bundesprogrammen durch das Brandenburgische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologische Landesmuseum zur Verfügung, unter anderem 481.000 Euro für den zweiten Bauabschnitt des Kulturhauses in Rüdersdorf (Märkisch-Oderland), 79.000 Euro für bestandserhaltende Maßnahmen der einstigen Öl- und Getreidemühle in Sonnewalde (Elbe-Elster) sowie 45.000 Euro für die Konservierung und Restaurierung der barocken Vorhalle der Stiftskirche in Neuzelle (Oder-Spree).

Rund 3 Millionen Euro erhielten Kirchen, Religionsgemeinschaften und Fördervereine für die Sanierung sakraler Gebäude:

Im Rahmen des Staatskirchenvertrages gingen rund 1,73 Millionen Euro an die Evangelische Kirche für 25 Kirchensanierungen, beispielsweise in Blankenburg (Uckermark) mit 35.000 Euro, Reckenthin (Prignitz) mit 130.000 Euro und Gnewikow (Ostprignitz-Ruppin) mit 100.000 Euro. Die Katholische Kirche erhielt 100.000 Euro. Rund 1,02 Millionen Euro erhielt der Dom in Brandenburg an der Havel. Die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche bekam rund 155.000 Euro, unter anderem für die Sanierung des Daches der Kreuzkirche in Cottbus und die Fertigstellung der Sanierung des Pfarrhauses in Potsdam. Für zwei Sanierungsvorhaben in denkmalgeschützten Kirchengebäuden erhielten Fördervereine in Kehrberg (Prignitz) und Hermersdorf (Märkisch-Oderland) 23.500 Euro.

Mit rund 2,9 Millionen Euro konnten im Rahmen der Richtlinie zum Schutz historischer Gärten im vergangenen Jahr insgesamt neun Klimaanpassungs-Projekte der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, der Stiftung Fürst-Pückler-Museum – Park und Schloss Branitz, des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums, der Stadt Brandenburg an der Havel sowie der Universität Potsdam fortgesetzt werden. Zu den Projekten gehören unter anderem der nachhaltige Wegebau im Park Babelsberg, der Aufbau eines Regenwasserspeichers im Botanischen Garten in Potsdam und die Entwicklung eines nachhaltigen, klimaschonenden Betriebes des Schlossgartens Rheinsberg (Ostprignitz-Ruppin). Insgesamt stehen bis zum kommenden Jahr bis zu 30 Millionen Euro für Klimaanpassungsmaßnahmen zur Verfügung, darunter bis zu 18 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und weitere bis zu 12 Millionen Euro aus Landesmitteln des Kulturministeriums.

Denkmalgeschützte Ziegelei-Villa in Glindow, gefördert aus der Denkmalhilfe:

Die Ziegelproduktion in Glindow ist ein wichtiger Teil der Brandenburger Kulturgeschichte. Davon zeugen die einstige Ziegelmanufaktur, das Ziegeleimuseum sowie die denkmalgeschützte Villa in der Alpenstraße 44 in Glindow (Potsdam-Mittelmark). Das um 1792 errichtete Gebäude befindet sich am Rand des Areals der ehemaligen Krumwidschen Ziegelei (ehemalige Ziegelmanufaktur Glindow), die vom 18. Jahrhundert bis 2023 in Betrieb war. Vorderhaus, Seitenflügel und Hofgebäude der Villa werden denkmalgerecht saniert, instandgesetzt und insbesondere zum Wohnen hergerichtet. Auch die Büro- und Archivräume des Ziegeleimuseums Glindow sollen nach der Sanierung wieder ins Gebäude einziehen. Zusammen mit dem gegenüberliegenden Gehöft in der Alpenstraße 61 bildet das Haus in der Alpenstraße 44 nicht nur eine markante Eingangssituation zum benachbarten Ziegeleigelände, sondern ist außerdem ein Beispiel für das Eindringen urbaner Bauformen in ländliche Regionen. Das Kulturministerium unterstützt die Restaurierung und Instandsetzung der Fassade des Haupthauses, die in diesem Jahr abgeschlossen werden sollen, mit insgesamt rund 35.600 Euro aus Mitteln der Denkmalhilfe. Auf dem Grundstück soll zudem ein Neubau für eine öffentliche Nutzung errichtet werden, der sich an historisch belegten Gebäuden der Ziegelei anlehnt.

Architektin und Bauherrin Stefanie Hereth:

„Es ist viel schöner, ein altes Haus zu sanieren, als ein Neues zu bauen! Wir erhalten, sanieren und restaurieren das historische Ziegeleibesitzer-Anwesen mit sehr viel Freude und Engagement. Wir möchten uns herzlich beim Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur und beim Landkreis Potsdam-Mittelmark für die gewährte Unterstützung bedanken sowie bei allen Projektbeteiligten der Denkmalschutzbehörde und dem Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseum. Vielleicht gelingt es uns gemeinsam an einem Ort, an dem die Kulturgeschichte der Ziegelproduktion Brandenburgs noch immer spürbar und erlebbar ist, ein bedeutendes Gebäude seiner Zeit zu erhalten und seinem historischen Erscheinungsbild wieder ein Stück näher zu bringen. Im besten Fall können wir mit dem geplanten Neubau auch einen Entwicklungsimpuls für das Areal um die alte Ziegeleimanufaktur setzen.“

Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung unterstützt Brandenburger Kommunen seit 1991 bei ihrer nachhaltigen Stadterneuerung und -entwicklung. Seit nunmehr 35 Jahren ist die Städtebauförderung im Land Brandenburg das wichtigste, da beständigste, kommunale Förderprogramm und unverzichtbar für die Bewältigung kommunaler Aufgaben bei der Entwicklung der Städte und Gemeinden im Land Brandenburg.

Ziel des städtebaulichen Denkmalschutzes ist es, lebenswerte Städte in Brandenburg zu erhalten und an aktuelle Herausforderungen anzupassen. Hierfür stehen die drei Förderprogramme Lebendige Zentren, Sozialer Zusammenhalt und Wachstum und nachhaltige Erneuerung zur Verfügung. Im Jahr 2025 wurden im Rahmen dieser Programme rund 76 Millionen Euro von Bund und Land bewilligt. Darunter fallen rund 32,9 Millionen Euro (Bund/Land) für 61 Gesamtmaßnahmen in 52 Kommunen im Programm Lebendige Zentren. Neben den oben genannten Bund-Länder-Programmen bietet das aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) finanzierte Programm Nachhaltige Stadtentwicklung (NaS) auch für Denkmale vielfältige Unterstützungsmöglichkeiten.

Denkmalgeschütztes Kupferfertighaus „Sorgenfrei“ in Eberswalde, gefördert über das Bund-Länder-Programm Stadtumbau Ost/Wachstum und nachhaltige Erneuerung sowie das EFRE-Programm Nachhaltige Stadtentwicklung:

Das Kupferfertighaus Eberswalde ist ein Beispielvorhaben aus dem Bund-Länder-Programm Stadtumbau Ost/Wachstum und nachhaltige Erneuerung sowie dem EFRE-Programm Nachhaltige Stadtentwicklung. Mit dem Vorhaben Kupferhaus wird ein industriekulturelles, von einem jüdischen Unternehmer veranlasstes Kulturerbe und Denkmal, gesichert, in Wert gesetzt und als multifunktionale Einrichtung mit Leben erfüllt und darüber hinaus der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Ziel der Förderung ist die denkmalgerechte Herstellung des bauzeitlichen Ursprungszustandes des Denkmals Kupferhaus „Musterhaustyp K Sorgenfrei“ aus dem Jahr 1932 unter Berücksichtigung der ursprünglichen Gestaltungsqualitäten. Das Kupferhaus ist eines der beiden letzten bekannten Musterhäuser dieses Typus, die sich noch fast im Originalzustand befinden. Insbesondere die einzigartige Konstruktion, die Verwendung neuer Bauweisen sowie der Einsatz von Kupfer als Wandverkleidung machen das Kupferhaus zu einer damals einzigartigen Konstruktion.  Nach der umfassenden Sanierung soll das Gebäude nun als Kultur- und Bildungsstätte der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Denkbar sind unter anderem eine museale Nutzung verbunden mit Dauer- und Sonderausstellungen sowie ein Ort für kulturelle und andere Veranstaltungen.

Investitionsvolumen bzw. Finanzierung im Rahmen der Sanierung Kupferhaus:

Gesamtausgaben:                                                                                                            499.923,68 Euro
Zuschuss EFRE-Mittel:                                                                                                     294.176,20 Euro
Zuschuss Städtebauförderung
aus dem Programm Stadtumbau Ost/Wachstum und nachhaltige Erneuerung: 130.744,99 Euro
Kommunaler Mitleistungsanteil:                                                                                     65.372,49 Euro
Eigenmittel Stadt:                                                                                                                9.630,00 Euro

Ilja Haub, Leiter des Dezernats für Bau und Stadtentwicklung der Stadt Eberswalde:

„Die denkmalgerechte Herstellung des bauzeitlichen Ursprungszustands des modularen Hausbaus der frühen 1930er Jahre am Eberswalder Kupferhaus ‚Sorgenfrei‘, besonders für die Öffentlichkeit, bildet einen zentralen Aspekt dieses Projekts. Auch wenn die eigentliche Sanierung des Gebäudes im Fokus steht, sind es vor allem der ermöglichte Einsatz von EFRE-Fördermitteln in Kombination mit Städtebaufördermitteln und eine sorgfältige Planung, die im Hintergrund entscheidend dazu beitragen, die historischen Werte in Eberswalde zu bewahren. Eine Besonderheit ist, dass der Pioniergedanke des modularen Bauens durch den Förderverein Finower Wasserturm und sein Umfeld e.V. erlebbar gemacht wird. Die Stadt Eberswalde steht nun auf der Zielgeraden, und in den kommenden Monaten wird mit dem Rückbau nicht bauzeitlicher Veränderungen sowie der restauratorischen Sanierung begonnen."

 Insgesamt flossen bislang 82,2 Millionen Euro Städtebaufördermittel an die Stadt Eberswalde.

Weitere Förderbeispiele des MIL:

Wittstock (Dosse) – Sanierung ehemaliger Schlauchturm:

Die Sanierung des ehemaligen Schlauchturms ist ein Vorhaben im Bund-Länder-Programm Wachstum und nachhaltige Erneuerung. Der Schlauchtrockenturm von 1886/1900 gehört zum – ebenfalls unter Denkmalschutz stehenden – alten Feuerwehrdepot am Walter-Schulz-Platz 1. Im Rahmen der nun erfolgten denkmalgerechten Sanierung des Schlauchturmes wurden das Dach neu eingedeckt, die hölzerne Fassade erneuert, es fanden zudem Instandsetzungsarbeiten am Tragwerk statt. Aktuell wird der Schlauchturm bzw. das alte Feuerwehrdepot vom Ladencafé „Tortenschwester“ genutzt.

Investitionsvolumen / Finanzierung:

Gesamtkosten:                                                         180.000 Euro (baufachliche Prüfung ausstehend)
Zuschuss Städtebauförderung: voraussichtlich 162.000 Euro Bund/Land
Durchführungszeitraum: Mai – Oktober 2025

Bad Freienwalde – Sanierung und Umnutzung des Bahnhofgebäudes:

Die Sanierung und Umnutzung des Bahnhofgebäudes in Bad Freienwalde ist ein Beispielvorhaben im Bund-Länder-Programm Sozialer Zusammenhalt. Der Bahnhof liegt nordöstlich der Altstadt an der Eisenbahnstrecke Eberswalde – Frankfurt (Oder), die ehemalige Strecke Eberswalde – Wriezen ging 1866 in Betrieb. In einem 2. Bauabschnitt sollen mit Mitteln des Programmjahres 2025 aus dem Bund-Länder-Programm Sozialer Zusammenhalt (SZH) die noch brachliegenden Flächen im Erd- und Obergeschoss des Empfangsgebäudes neben der Bahnhofshalle die neue Stadt- und Kreisbibliothek „Hans Keilson“ mit einem Lese-Café beherbergen.

Investitionsvolumen / Finanzierung:

1. Bauabschnitt:
Gesamtkosten:                        ca. 2,3 Millionen Euro,
Zuschuss Städtebauförderung: 1,5 Millionen Euro (Bund/Land),
Durchführungszeitraum: 2018-2020

2. Bauabschnitt:
Gesamtkosten:                       ca. 4,1 Millionen Euro (baufachliche Prüfung ausstehend),
Zuschuss Städtebauförderung: voraussichtlich ca. 2,3 Millionen Euro (Bund/Land),
Durchführungszeitraum: 2026-2027.

In der Denkmalliste des Landes sind mehr als 14.000 Baudenkmale verzeichnet. Dazu kommen noch etwa 11.000 Bodendenkmale. Die ältesten Bodendenkmale sind Feuersteinwerkzeuge aus der Zeit des Neandertalers vor rund 130.000 Jahren, gefunden im Braunkohletagebau bei Jänschwalde (Spree-Neiße). Zu den jüngsten Bodendenkmalen gehört ein Fluchttunnel unter den DDR-Grenzanlagen von 1961 in Glienicke-Nordbahn (Oberhavel). Die ältesten Baudenkmale reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück, so etwa das Kloster in Lehnin (Potsdam-Mittelmark) oder der um 1200 entstandene Burgturm in Stolpe (Uckermark). Eines der jüngsten Baudenkmale ist das Informations-, Kommunikations- und Medienzentrum der Brandenburgischen Technischen Universität in Cottbus, das unter Leitung des Architekturbüros Herzog & de Meuron 2004/05 fertig gestellt wurde.

Fotos der beiden Beispiele können unter https://we.tl/t-GtTqQdBh22 heruntergeladen und für Veröffentlichungszwecke in der Presse und unter Angabe der Quelle genutzt werden.