Brandenburger Nachwuchstalente musizieren in Berlin
- Erschienen am - PresemitteilungKulturstaatssekretär Tobias Dünow hat heute den Empfang zum traditionellen Neujahrskonzert der Jungen Philharmonie Brandenburg eröffnet:
„Am Anfang stand ein Konzert mit drei Bratschen in einem Vorort – heute füllen 90 junge Talente zwischen 13 und 25 Jahren aus unseren Musikschulen mühelos den Großen Saal im Berliner Konzerthaus zum Neujahrskonzert. Die Junge Philharmonie Brandenburg hat in den vergangenen 33 Jahren eine fulminante Entwicklung hingelegt: Sie hat mit Stars wie Daniel Barenboim und Yoel Gamzou gearbeitet, weltweit auf Konzerten gespielt – und gilt völlig zu Recht als eines der besten Nachwuchsorchester in Deutschland. Dafür einen großen Dank: An die Musikerinnen und Musiker – aber auch die Eltern, Lehrerinnen und Mentoren der Talente, den Verband der Musik- und Kunstschulen Brandenburg mit seiner grandiosen Nachwuchsförderung, das Orchester der Komischen Oper Berlin mit seiner langjährigen Patenschaft, den Förderverein und die privaten Förderer wie die Investitionsbank des Landes Brandenburg und die PCK Raffinerie Schwedt.“
Die 1992 gegründete Junge Philharmonie Brandenburg (JPB) unter ihrem Künstlerischen Leiter, dem Dirigenten Peter Sommerer, zählt zu den besten Nachwuchsorchestern Deutschlands. Konzertreisen führten das Orchester in den vergangenen Jahrzehnten unter anderem nach Norwegen, Litauen, Polen, Ungarn, China, Indien, Südkorea, Mittelamerika sowie in den Nahen Osten. Seit 2012 veranstaltet der Verband der Musik- und Kunstschulen Brandenburg (VdMK) Neujahrskonzerte mit der Jungen Philharmonie und weiteren in seiner Trägerschaft befindlichen Ensembles. Auf dem diesjährigen Neujahrskonzert werden rund 100 junge Musikerinnen und Musiker des Orchesters unter der Leitung des niederländischen Gastdirigenten Koen Schoots Stücke von George Gershwin, Giacomo Puccini und Giuseppe Verdi spielen. Das Kulturministerium fördert das Ensemble in diesem Jahr mit rund 74.000 Euro. Das Jugendorchester steht unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Dietmar Woidke.