Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau wird zum Leibniz-Institut für Gartenbauwissenschaften (IGZ)
- Erschienen am - PresemitteilungDas Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) e. V. tritt künftig unter dem Namen Leibniz-Institut für Gartenbauwissenschaften (IGZ) e. V. auf. Die Institutsleitung enthüllte heute in Anwesenheit von Dr. André Lottmann vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (MWFK), Vorsitzender der IGZ-Mitgliederversammlung sowie Esther Winterhoff vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH), stellvertretende Vorsitzende des höchsten Gremiums des IGZ, den neuen Namen und das neue Logo. Das IGZ wird durch beide Ministerien gemeinsam grundfinanziert. Mit der Umbenennung trägt das Institut seiner wissenschaftlichen Entwicklung und der geschärften strategischen Ausrichtung im Bereich der Gartenbauwissenschaften Rechnung.
Die Umbenennung ist der konsequente Abschluss eines mehrjährigen institutionellen Entwicklungsprozesses, der mit der Leitungsübernahme durch die Wissenschaftliche Direktorin, Prof. Dr. Nicole van Dam, im Oktober 2022 gezielt vorangetrieben wurde. Sie trägt der Schärfung des Forschungsprofils Rechnung und unterstreicht den Anspruch, die komplexen pflanzen- und systembezogenen Fragestellungen des Gartenbaus in ihrer gesamten Breite zu bearbeiten.
Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle:
„Innovativ, leistungsstark und zukunftsweisend: Am IGZ werden Antworten auf lebens- und überlebenswichtige Fragen gesucht – etwa, wie wir vor dem Hintergrund des Klimawandels unsere Ernährung regional und global sichern können. Mit der veränderten Namensgebung unterstreicht das Leibniz-Institut für Gartenbauwissenschaften seinen wissenschaftlichen Anspruch, zu wichtigen Innovationen im Gartenbau und zu neuen Anwendungen im Agrar- und Lebensmittelbereich beizutragen.“
„Die Gartenbauwissenschaften sind in Deutschland ein nur an wenigen Standorten vertretenes Forschungsfeld. Unser Ziel ist es, diese wissenschaftliche Kompetenz zu stärken und auf eine höhere Ebene zu bringen“,
sagt Prof. Dr. Nicole van Dam, Wissenschaftliche Direktorin des IGZ. Und weiter:
„Der neue Name bildet die tatsächliche Breite unserer Forschung besser ab und unterstreicht unseren Anspruch, dieses Forschungsfeld wissenschaftlich weiterzuentwickeln.“
„Die Namensänderung ist kein Neuanfang, sondern die konsequente Fortführung eines lang angelegten Prozesses“,
betont Markus Randig, Verwaltungsleiter des IGZ.
„Sie macht nach außen sichtbar, was inhaltlich bereits Realität ist: ein starkes, international vernetztes Forschungsinstitut für Gartenbauwissenschaften.“
Im Rahmen des Strategieprozesses wurden Vision und Mission des Instituts neu formuliert und inhaltlich auf zentrale Zukunftsfelder ausgerichtet. Dazu zählen unter anderem nachhaltige und resiliente Produktionssysteme, Ressourceneffizienz, Klimaanpassung sowie Innovationen im Gartenbau. Ein wichtiger Schritt in dieser Entwicklung war die strukturelle Konsolidierung des Instituts, einschließlich der Fokussierung auf die Gemüseforschung am Standort Großbeeren im Anschluss an eine Evaluation durch die Leibniz-Gemeinschaft 2016. Diese Maßnahmen trugen zur weiteren Profilbildung und Fokussierung des Instituts bei. Die im vergangenen Jahr erfolgreich abgeschlossene aktuelle Evaluation bestätigte die strategische Positionierung des Instituts im Bereich der Gartenbauwissenschaften und bescheinigte dem IGZ eine sehr positive wissenschaftliche Entwicklung.
Die neue Bezeichnung wurde bereits im Rahmen der Jubiläumsfeier zum 100-jährigen Bestehen des Instituts im Herbst 2025 angekündigt und wird nun im kleinen Kreis gemeinsam mit der IGZ-Mitgliederversammlung sowie den Mitarbeitenden des IGZ gewürdigt. Im Zuge der Namensänderung wird auch das Corporate Design des Instituts weiterentwickelt. Das neue Logo wird schrittweise in allen Kommunikationskanälen eingeführt.
Leibniz-Institut für Gartenbauwissenschaften (IGZ)
Das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) e. V., künftig Leibniz-Institut für Gartenbauwissenschaften, ist ein Forschungsinstitut der Leibniz-Gemeinschaft und trägt mit wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen aus der Grundlagen- und Anwendungsforschung im Gartenbau zur Lösung aktueller globaler Herausforderungen bei. Dazu gehören der Erhalt der Biodiversität sowie die Bekämpfung des Klimawandels und eine immer noch weitverbreitete Fehlernährung. Das Institut wird gemeinschaftlich durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (MWFK) und das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) grundfinanziert. Das IGZ hat seinen Sitz in Großbeeren.