Förderkreis des Hans Otto Theaters vergibt Potsdamer Theaterpreis 2026
- Erschienen am - PresemitteilungKulturministerin Dr. Manja Schüle spricht heute Abend im Hans Otto Theater Potsdam ein Grußwort zur Verleihung des vom Förderkreis vergebenen Potsdamer Theaterpreises 2026 und verweist auf die Bedeutung des Theaters in Brandenburg:
„Theater ist der Ort, an dem wir Welten durchspielen können, bevor wir sie in der Wirklichkeit erleben dürfen oder erleiden müssen. Der Potsdamer Theaterpreis zeichnet genau das aus: Künstlerinnen und Künstler, die auf der Bühne Momente erschaffen, die in uns nachwirken, weil sie uns begeistern, berühren, irritieren – und zum Nachdenken und zum Dialog anregen. Dass Brandenburg in diesem Jahr mit dem Hans Otto Theater und dem Staatstheater Cottbus gleich zweimal beim Berliner Theatertreffen vertreten war, zeigt: Die spannendsten Theatergeschichten entstehen längst nicht mehr nur in Metropolen. Wer wissen will, was das Theater der Gegenwart verhandelt, muss einfach nach Brandenburg kommen.“
Der Förderkreis des Hans Otto Theaters ehrt alle zwei Jahre mit dem Potsdamer Theaterpreis eine Schauspielerin und einen Schauspieler aus dem Ensemble, die in besonderer Weise zur Ausstrahlung des Theaters beitragen. Zudem wird der Publikumspreis für die beliebteste Inszenierung der vergangenen zwei Spielzeiten vergeben. Die Potsdamer Schriftstellerin und Übersetzerin Antje Rávik Strubel hält die Festrede und es gibt ein künstlerisches Rahmenprogramm mit Beiträgen des Ensembles. Das Kulturministerium fördert das Hans Otto Theaters in diesem Jahr mit rund vier Millionen Euro.