Hauptmenü

3. Altlandsberger Schlossgespräche – Landespolitik trifft Wirtschaft

- Erschienen am 24.06.2026 - Presemitteilung 240

Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle hat heute die 3. Altlandsberger Schlossgespräche mit einem Impulsvortrag eröffnet und im Anschluss mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern über die Bedeutung und Möglichkeiten von Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft diskutiert:

„Wirtschaft und Wissenschaft gehören zusammen. Wo beides zusammenkommt, entstehen Innovation, Wachstum und gute Arbeitsplätze. Cottbus zeigt mit dem Lausitz Science Park, neuen Fraunhofer- und DLR-Instituten sowie der Medizinischen Universität Lausitz wie erfolgreicher Strukturwandel gelingt. Und auch in Ostbrandenburg funktioniert der Transfer längst – etwa durch die Zusammenarbeit von Allresist und RWS Railway Service mit der TH Wildau und dem IHP. Die entscheidende Frage bleibt die Fachkräftesicherung. Wir brauchen Meister und Master. Wer das eine gegen das andere ausspielt, schadet unserem Land. Und wir werden unseren Fachkräftebedarf nicht ohne Menschen aus anderen Ländern decken. Das ist keine politische Meinung, das ist Mathematik. Wer internationale Fachkräfte gewinnen will, muss dafür sorgen, dass sie sich willkommen fühlen. Das ist keine Sozialromantik, sondern kluge Standortpolitik.“

 

Die Altlandsberger Schlossgespräche werden von der Stadt Altlandsberg und der Schlossgut Altlandsberg GmbH in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH, der Industrie- und Handelskammer Ostbandenburg sowie der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) organisiert. Mehr als 100 Unternehmerinnen und Gewerbetreibende der Region tauschen sich im Rahmen der Reihe „Landespolitik trifft Wirtschaft“ mit der Ministerin darüber aus, wie die Zusammenarbeit der Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit der regionalen Wirtschaft gestärkt werden und es besser gelingen kann, die Ergebnisse aus Wissenschaft und Forschung in die Anwendung zu bringen. Altlandsberg und das Umland haben sich in den vergangenen Jahren zu einem bedeutenden Gewerbe- und Logistikstandort am östlichen Berliner Ring entwickelt. Die Wirtschaftsstruktur ist stark mittelständisch geprägt und kombiniert Industrie, Handwerk, Logistik, Bauwirtschaft, Umwelttechnik, Landwirtschaft, Kulturbetriebe sowie Tourismus. Wissenschaftseinrichtungen im Umfeld von Altlandsberg sind die TH Wildau, die Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder), die Hochschule für Nachhaltige Entwicklung in Eberswalde, die Präsenzstelle Beeskow sowie das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) in Müncheberg.