Leinen los – ‘Wissenschaftsschiff’ sticht in See
- Erschienen am - PresemitteilungBrandenburgs Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle begrüßt heute Abend mehr als 100 Gäste auf der MS Sanssouci, die für mehrere Stunden zum ‘Wissenschaftsschiff 2026‘ wird. Eingeladen sind die Präsidentinnen und Präsidenten der Brandenburger Hochschulen, die Direktorinnen und Direktoren der außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die Mitglieder des Landeshochschulrates, die neu berufenen Professorinnen und Professoren sowie die Preisträgerinnen und Preisträger der Brandenburger Wissenschaftspreise.
Ministerin Dr. Manja Schüle:
„Strahlender Sonnenschein, kein Regen, wenig Wind – die Wettervorhersagen für die heutige Havel-Tour von Brandenburgs klügstem Schiff sind hervorragend. Die Vorhersage für die Lage der Wissenschaft ist es weniger: Desinformation, Diffamierung, Populismus und Faktenleugnung sorgen zunehmend für stürmische See und schweres Fahrwasser. Ich bin froh, dass wir in den vergangenen Jahren wichtige Schritte geschafft haben, die unser System hoffentlich resilienter machen: neue Hochschulverträge, die Reform der Hochschulfinanzierung, die Einführung der Juniordozentur, die Stärkung des Wissenstransfers – und erst letzte Woche das Gesetz zur Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit unserer Hochschulen. Aber fast noch wichtiger ist: Was wir geschafft haben, haben wir gemeinsam geschafft. Ich bin zutiefst überzeugt: Erfolgreiche Wissenschaftspolitik sowie freie, innovative und mutige Forschung gelingt nur gemeinsam. Und sie braucht Haltung und Solidarität. Dann meistern wir auch Untiefen, schwere Gezeiten und giftige Blaualgen.“
Der Empfang auf dem ‘Wissenschaftsschiff‘ fand erstmals im Jahr 2022 statt. Er soll die Wertschätzung und Bedeutung der Arbeit sowohl der Neuberufenen als auch der Wissenschafts-Preisträgerinnen und -Preisträger unterstreichen. Seit dem vergangenen Empfang sind mehr als 100 Professorinnen und Professoren neu berufen worden, insgesamt 10 Wissenschaftlerinnen und Forscher wurden mit einem der Brandenburger Wissenschaftspreise ausgezeichnet.