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Musikfestspiele meets Bildergalerie im Park Sanssouci

- Erschienen am 16.06.2026 - Presemitteilung 224

Kulturministerin Dr. Manja Schüle hat heute zur Einstimmung auf die musikalische Inszenierung „Monteverdi / Caravaggio“ im Rahmen der diesjährigen Musikfestspiele Potsdam Sanssouci am Abend gemeinsam mit dem Generaldirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, Prof. Dr. Christoph Martin Vogtherr, und der Intendantin der Musikfestspiele, Dorothee Oberlinger, vorab die Bildergalerie im Park des Schlosses Sanssouci besucht, in dem auch Caravaggios Werk „Der ungläubige Thomas“ ausgestellt ist:

„Ein großartiges Match, das so nur in Potsdam möglich ist: Malerei trifft auf Musik, Monteverdi auf Caravaggio, die Musikfestspiele auf die Bildergalerie. Zugegeben: in der Bildergalerie von Schloss Sanssouci hängt mit dem ‚ungläubigen Thomas‘ gerade mal ein Werk des Meisters des gemalten Lichts und der Kontraste. Dafür stellen beim heutigen Konzert der Musikfestspiele Schauspielerinnen und Schauspieler berühmte Bildkompositionen des Meisters nach, live und in 3D – umspielt von der ausdrucksstarken und emotionalen Musik Monteverdis. Eine einzigartige Symbiose aus Bildern und Musik. Und mehr als passend für das diesjährige Motto der Musikfestspiele Potsdam Sanssouci. Zwei Wochen feiert das Festival das Licht in seinen unterschiedlichen Dimensionen – als Naturereignis, Symbol, geistige Metapher und Teil unserer Alltagskultur. Und für alle, die heute nicht dabei sein können, gibt es einen Trost: Der ‚Ungläubige Thomas‘ bleibt in der Bildergalerie und die dortigen Sammlungen sind immer einen Besuch wert.“ 

Die Musikfestspiele Potsdam Sanssouci laden vom 12. bis 28. Juni 2026 zu etwa 60 Veranstaltungen in den UNESCO-Welterbestätten, in Potsdams historischer Mitte sowie an außergewöhnlichen Spielorten der Region ein. Unter dem diesjährigen Motto „Licht“ erkunden die Musikfestspiele die Faszination von Naturphänomenen, Symbolen und Inspirationen – von barockem Glanz bis zu modernen Reflexionen. Zu den Höhepunkten des Festivals gehören unter anderem Giovanni Bononcinis Oper „Cefalo e Procride“, Georg Friedrich Händels Oratorium „Il Trionfo del Tempo e del Disinganno“, Open-Air-Konzerte auf dem Alten Markt und vor dem Orangerieschloss sowie das Projekt „Dancing Queen“ der lautten compagney Berlin im Filmpark Babelsberg. Die Musikfestspiele Potsdam Sanssouci sind ein Nachfolgeformat der 1954 erstmals veranstalteten Parkfestspiele Sanssouci und wurden 1991 neu gegründet. Betreibergesellschaft ist die Musikfestspiele Sanssouci und Nikolaisaal Potsdam gGmbH. Das Kulturministerium fördert die Musikfestspiele in diesem Jahr mit rund 845.000 Euro.
Weitere Informationen: www.musikfestspiele-potsdam.de

Die Bildergalerie im Park des Schlosses Sanssouci entstand von 1755 bis 1763 durch Johann Gottfried Büring im Auftrag von König Friedrich II zur Unterbringung von Teilen seiner Gemäldesammlung. Sie gehört zu den ältesten erhaltenen Museumsbauten in Deutschland. In den Jahren 1991 bis 1996 erfolgte eine umfassende Restaurierung und Rekonstruktion der Bildergalerie. Neben Gemälden aus der ursprünglichen Sammlung Friedrichs sind heute Bilder aus anderen preußischen Schlössern in der Bildergalerie zu sehen. Zu den Höhepunkten zählen neben Caravaggios „Ungläubiger Thomas“ auch Anton van Dycks „Pfingsten“ sowie Werke von Peter Paul Rubens.