IRS ist wichtiger Partner des Landes bei Transformationsprozessen in Brandenburg
- Erschienen am - PresemitteilungWissenschaftsstaatssekretär Tobias Dünow hat heute das Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) in Erkner (Oder-Spree) besucht und sich über dessen Arbeit informiert. Im Anschluss würdigte er das IRS als herausragende Forschungseinrichtung des Landes:
„Ob Wende 1989/90 oder Strukturwandel heute: Brandenburg kennt sich aus mit Transformation. Und ganz besonders das Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung: Es ist ein hoch kompetenter Akteur für die Zukunftsentwicklung von Städten und Regionen. Und mit seinen Forschungsschwerpunkten und seiner Expertise eine bundesweit einmalige Forschungseinrichtung, wenn es darum geht, zu beschreiben, wie sich Räume verändern und mit ihr der Alltag der Menschen. Das Institut ist ein wichtiger Partner des Landes bei den Transformationsprozessen in Brandenburg, wie der Gestaltung des Strukturwandels in der Lausitz oder der Stabilisierung und Entwicklung ländlicher Regionen – und wenn es darum geht, Wissenschaft und Forschung resilient aufzustellen. Deswegen freue ich mich auch, dass wir die derzeit laufende Instandsetzung des Instituts gemeinsam mit dem Bund mit 15 Millionen Euro unterstützen können.“
Das 1992 gegründete Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) forscht zu den dynamischen Wechselbeziehungen zwischen gesellschaftlicher und räumlicher Entwicklung von Städten und Regionen. Besonders die Wandlungsprozesse der jüngeren Zeit wie beispielsweise die Covid-19-Pandemie, der Wandel der Arbeitswelt, Konflikte um Bau- und Planungsprojekte sowie die Herausforderungen durch den Klimawandel stehen im Fokus. Mit seinen wissenschaftlichen Sammlungen zur Bau- und Planungsgeschichte der DDR verfügt es über einzigartige und bedeutende historische Sammlungsbestände. Das Institut hat rund 70 Beschäftigte und arbeitet national und international mit Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen zusammen. Es wird seit Juli 2019 von Prof. Dr. Oliver Ibert geleitet. Bund und Länder finanzieren das Institut in diesem Jahr mit rund 4,6 Millionen Euro.
Weitere Informationen: www.leibniz-irs.de