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Niederlausitzer Musik- und Kunstschule stellt neue Werkstätten und Kurse am 12. September zum Tag der offenen Tür vor

- Erschienen am 09.09.2026 - Presemitteilung 335

Besonders ist die Einrichtung der neuen Keramikwerkstatt im historischen Stadtkern Luckaus hervorzuheben. In einer zuletzt leerstehenden ehemaligen Fleischerei wird nun regelmäßig mit Brennofen, Ton und Drehscheiben gearbeitet. Neue Kurse für Kinder und Erwachsene vermitteln handwerklich-technische Kompetenzen des keramischen Arbeitens - und werden damit auch die Innenstadt beleben. Aber auch am Hauptstandort der Musik- und Kunstschule wird das Angebot erweitert. Eine neue Druckwerkstatt und digitale Ausstattung schaffen neue Angebote künstlerischer Bildung und kreativer Begegnung. Für Kitas und Schulen ergeben sich neue Möglichkeiten der Kooperation.

Mit Beginn des Schuljahres 2026/2027 umfasst das Programm neue Kurse in der Bildenden und Angewandte Kunst und im Theater. Damit erhalten deutlich mehr Kinder und Jugendliche aller Altersstufen in Luckau und der Region Zugang zu vielfältigen künstlerischen Bildungsangeboten. Die strukturelle Entwicklung des Kunstbereichs soll sich fortsetzen und dauerhaft verstetigen.

Wer sich selbst ein Bild von den neuen Angeboten machen möchte, ist zum „Markt der Möglichkeiten“ im Rahmen des Tags der offenen Tür eingeladen:

  • Samstag, 12. September, 10.30-13.30 Uhr
  • in der Niederlausitzer Musik- und Kunstschule e. V. (Am Bahnhof 5, 15926 Luckau)

Möglich wurde diese Entwicklung mit einer Projektförderung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (MWFK). Das Projekt "Kunstschulaufbau in Brandenburg" in Luckau startete 2025. In 2026 stellt das MWFK über den Verband der Musik- und Kunstschulen Brandenburg dem Verein der Niederlausitzer Musik- und Kunstschule dafür 75.000 € für seine engagierte Arbeit zur Verfügung.

Kulturministerin Dr. Manja Schüle:

„Wo früher die Fleischtheke stand, entstehen heute Keramiken, Ideen, Bekanntschaften. Das zeigt, wie vielfältig und kreativ Räume genutzt und umgestaltet werden können. Und dass Kultur wie kaum ein anderer Bereich neue Möglichkeiten schaffen kann, um Gemeinschaften zu stärken und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Genau solche Räume brauchen wir – Orte, an denen Kinder, Jugendliche und Erwachsene kreativ werden, Neues ausprobieren und gemeinsam oder für sich Ideen entwickeln können. Die Niederlausitzer Musik- und Kunstschule zeigt beeindruckend, wie mit Engagement und Herzblut vielfältige und faszinierende Kunstangebote entstehen können. Ich danke dem Team herzlich für seinen Einsatz und seine Ideen, mit denen es kulturelle Bildung mit ihrem vielseitigen Programm in Luckau stärkt.“

Tillmann Stenger, Vorsitzender des Verbandes der Musik- und Kunstschulen Brandenburg:

„Kunstschulen sind ein wichtiger Teil der kulturellen Bildung in Brandenburg. Kontinuierliche Bildungsangebote legen Fundamente, lassen Zeit zum Ausprobieren und Wachsen. Dafür braucht es Orte. Und es braucht Menschen, die mit Kompetenz, Anspruch und Leidenschaft kreative Bildungsangebote entwickeln und umsetzen. Und natürlich braucht es dafür auch Geld. Mein großer Dank geht daher an das Kulturministerium für die Unterstützung und die Wertschätzung der Kunstschulen in Brandenburg. Und mein herzliches Dankeschön geht auch an das Team der Niederlausitzer Musik- und Kunstschule, das mit großem Engagement Angebote für Luckau und die Region entwickelt.“