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Harter Standortfaktor für Brandenburg

- Erschienen am 05.12.2025 - Presemitteilung 391
Kulturpolitische Konferenz Velten

Ministerin Schüle eröffnet 10. Kulturpolitische Konferenz zu „Kultur und Tourismus“

Rund 150 Akteure aus den Bereichen Kultur und Tourismus haben sich heute im Ofen- und Keramikmuseum in Velten (Oberhavel) bei der 10. Kulturpolitischen Konferenz des Kulturministeriums zum Thema „Kultur und Tourismus – eine erfolgreiche Allianz?!“ ausgetauscht.

Kulturministerin Dr. Manja Schüle:

„Weltberühmte Schlösser und Gärten, historische Dorfkerne, Kirchen und Klöster, Stätten der Industriekultur, Boden- und Baudenkmäler, Landesbühnen, Museen, Heimatstuben, offene Ateliers, Konzerte oder Wanderensembles – fast jeder zweite Brandenburg-Besucher kommt explizit wegen der kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten zu uns. Damit ist Kultur längst zu einem harten Standortfaktor für unser Land geworden: Sie schafft Arbeitsplätze, generiert Steuereinnahmen und treibt die wirtschaftliche Entwicklung voran. Deshalb befassen wir uns auf unserer nunmehr 10. Kulturpolitischen Konferenz mit dem Potenzial von Kultur und Tourismus. Und damit setze ich auch ein Versprechen um, das ich bei der Präsentation der Kulturpolitischen Strategie im vergangenen Jahr gegeben habe: Wir bleiben im Kontakt. Und wir setzen das erfolgreiche Format der Kulturkonferenzen fort. Denn unsere Kulturstrategie haben wir nicht allein, sondern über vier Jahre im Gespräch mit mehr als 1.000 Kulturakteuren entwickelt – auf Augenhöhe, partizipativ und transparent. Ein sensationeller und bundesweit einmaliger Prozess. Und damit machen wir weiter. Ich bin überzeugt: So funktioniert Demokratie, so erzeugt man Miteinander, so gestaltet man Zukunft.“

Christian Woronka, Geschäftsführer der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH:

„Wir freuen uns sehr, Partner der Kulturpolitischen Konferenz des Kulturministeriums zu sein und gemeinsam auf Themen wie die digitale Sichtbarkeit von kulturellen Angeboten, die Bedeutung von Vernetzung und Kooperation sowie die Förderung der Barrierefreiheit zu blicken. Die Kultur in Brandenburg lebt von Gegensätzen: Tradition trifft auf Moderne, Stadt auf Land, Bewahrung auf Veränderung. Gerade in dieser Spannung zeigt sich ihre Kraft – vielfältig, lebendig. Gäste verbinden Kulturerlebnisse häufig mit authentischen Naturerlebnissen. Ideal, um in eine inspirierende Welt einzutauchen – fernab der Hektik des Alltags.“

Seit 2020 wurde bei neun Regional- und Landeskonferenzen in einem sparten-, regional- und einrichtungsübergreifend geführten Prozess über aktuelle und künftige kulturpolitische Gestaltungsfelder diskutiert. Die Ergebnisse dieses Austauschs flossen in die neue Kulturpolitische Strategie des Landes ein, die im Mai 2024 präsentiert wurde. Schwerpunkt der Strategie sind sechs Gestaltungsfelder, die künftig in die Bewertung von beantragten Kulturprojekten einbezogen werden sollen. Da sie sich den laufenden kultur- und gesellschaftspolitischen Entwicklungen anpassen soll, wird der fachliche Diskurs über aktuelle kulturpolitische Themen sowie die Vernetzung der brandenburgischen Kulturszene weitergeführt. Die 10. Kulturpolitische Konferenz wird vom Kulturministerium in enger Zusammenarbeit mit der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH veranstaltet. An der Konferenz nahmen unter anderen auch Kathrin Winkler, Geschäftsführerin des Tourismusverbands Lausitzer Seenland e.V., André Nicke, Intendant der Uckermärkischen Bühnen Schwedt, Dr. Arne Lindemann, Geschäftsführer des Museumsverbandes Brandenburg e.V., sowie Felicitas Remmert, Geschäftsstellenleiterin des Vereins Gartenträume – Historische Parks in Sachsen-Anhalt e.V. teil.

Die Kulturpolitische Strategie ist unter https://mwfk.brandenburg.de/sixcms/media.php/9/Kulturstrategiebf.pdf  abrufbar.