Sicherheit in einer Welt im Wandel – Zia Visible Women in Science Kongress
- Erschienen am - PresemitteilungMinisterin Schüle verweist auf Bedeutung von Wissenschaftsfreiheit bei Kongress in Berlin
Brandenburgs Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle verweist anlässlich des heute stattfindenden „Zia – Visible Women in Science“-Kongresses der VolkswagenStiftung und der ZEIT Verlagsgruppe in Berlin auf die Bedeutung von Wissenschaftsfreiheit:
„Wissenschaftsfreiheit schützt sich nicht von selbst. Sie braucht finanziell abgesicherte Hochschulen, verlässliche Arbeitsbedingungen für Forschende – gerade auch für Frauen, die nach wie vor mit besonderen strukturellen Hürden und teils hohem persönlichem Druck umgehen müssen – und eine Wissenschaft, die auch im öffentlichen Raum selbstbewusst für ihre Erkenntnisse einsteht. Resilienz bedeutet dabei nicht Rückzug, sondern Gestaltungskraft. Entscheidend ist am Ende die Haltung jedes Einzelnen: Den unbequemen Satz stehen lassen, die angegriffene Kollegin nicht allein lassen und für die Freiheit anderer einstehen, bevor es einen selbst trifft. Gerade deshalb sind Kongresse wie dieser so wichtig: Sie schaffen Räume für Austausch, Debatte und Vernetzung.“
Der ganztägige „Zia – Visible Women in Science“-Kongress rückt unter dem Motto „Sicherheit in einer Welt im Wandel“ den inhaltlichen Beitrag von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in den Mittelpunkt. Der Kongress versteht Sicherheit als ein Thema, das viele Disziplinen betrifft: von gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen über technologische Entwicklungen bis hin zu Fragen von Rechten, Teilhabe und Chancengerechtigkeit. Das Ziel: Perspektiven zusammenbringen, die im wissenschaftlichen Alltag oft nebeneinanderstehen, und sichtbar machen, wo Forschung konkret dazu beiträgt, Sicherheit neu zu definieren und handlungsfähig zu bleiben. Ministerin Schüle nimmt heute Abend am Abschlusstalk des diesjährigen „Zia – Visible Women in Science“-Kongresses teil. Weitere Informationen: www.zia-kongress.de