„Potsdam baut auf“ Filmvorführung und Präsentation der Welte-Kinoorgel
- Erschienen am - PresemitteilungKultur- und Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle hat heute im Filmmuseum in Potsdam die Vorführung des Films „Potsdam baut auf“ aus dem Jahr 1946 im Rahmen des Mittagssalons der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) eröffnet:
„Potsdam ist eine Stadt, die immer wieder neu aufgebaut wurde – und jede Generation war überzeugt, das richtige Potsdam wiederherzustellen. Was wir bewahren, rekonstruieren oder bewusst nicht wiederaufbauen, ist niemals nur eine Frage der Architektur, sondern immer auch eine kulturelle und gesellschaftliche Entscheidung: Es erzählt, wer wir sind, wie wir auf die Vergangenheit schauen, was wir uns für die Zukunft wünschen und wie wir zusammenleben wollen. Der Film von 1946 zeigt eindrücklich, wie Menschen unmittelbar nach der Zerstörung um die Zukunft ihrer Stadt ringen – ohne zu wissen, was von ihren Plänen bleiben wird. Danke an die BBAW, dass sie mit dem Mittagssalon erstmals auch in Brandenburg sind – ich freue mich auf weitere Veranstaltungen im Land.“
Der Dokumentarfilm „Potsdam baut auf“ von Joop Huisken aus dem Jahr 1946 schildert die Bemühungen der Potsdamer Bürgerinnen und Bürger sowie der Stadtverordneten um den Wiederaufbau der Stadt. Mit einfühlsamen Aufnahmen wird das zerstörte Potsdam gezeigt und gleichzeitig durch die beauftragten Stadtverordneten im O-Ton kommentiert. Die genannten und gezeigten Ergebnisse, die in einer kurzen Zeit nach dem Zusammenbruch entstanden, zeigen die Bereitschaft und den Willen der Potsdamer zum Neuanfang.
Der 2020 gestartete Mittagssalon der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften präsentiert regelmäßig Persönlichkeiten und Themen aus der Akademie. Diesmal ist das Format zu Gast im Filmmuseum Potsdam. Künftig sollen weitere Veranstaltungen im Land Brandenburg stattfinden.