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22.03.201935.000 Euro für Spreewehrmühle in Cottbus

Kulturministerin Martina Münch hat heute einen Förderbescheid in Höhe von 35.000 Euro an die Cottbuser Fachbereichsleiterin für Immobilien, Anja Zimmermann, übergeben. „Ich freue mich, dass wir mit den Mitteln der Denkmalhilfe das Wasserrad der historischen Spreewehrmühle in Cottbus erneuern können und die Mühlenanlage künftig wieder in Betrieb gehen kann. Damit würdigen wir auch das herausragende Engagement des Vereins Spreewehrmühle Cottbus, der sich seit Jahren mit großem Engagement, viel Leidenschaft und langem Atem für den Erhalt und die Präsentation des technischen Denkmals einsetzt, so Ministerin Münch. „Es ist uns gelungen, die Mittel für die Denkmalhilfe seit 2015 von 250.000 auf 1,5 Millionen Euro zu vervielfachen. Das zeigt, dass das Land seine Anstrengungen im Denkmalschutz deutlich verstärkt hat. Gleichzeitig sind wir bei der Bewahrung unseres Denkmal-Reichtums aber auch weiterhin auf bürgerschaftliches Engagement angewiesen. Viele Kleinode in den Städten und Dörfern wären ohne privaten Einsatz nicht zu erhalten. Die zahlreichen Gutshäuser, Kirchen, Industriebauten und Wohnhäuser sind nicht nur herausragende und einmalige Zeugnisse – sie sind aufgrund ihrer Authentizität besonders geeignet, Kinder und Jugendliche mit Geschichte und Kultur in Berührung zu bringen und tragen maßgeblich zur Identitätsstiftung bei. Auch die positive Entwicklung des Tourismus in den vergangenen Jahren verdanken wir in hohem Maße den Denkmalen.“

Die Spreewehrmühle in Cottbus ist eine der wenigen Wassermühlen mit lauffähiger historischer Mühlentechnik im Land Brandenburg. Mit den Fördermitteln soll das derzeit wegen Baumängeln stillgelegte Wasserrad der denkmalgeschützten Anlage erneuert werden.

Im Rahmen der 2015 erstmals eingerichteten Denkmalhilfe zur Sicherung von bedrohten Denkmalen stehen in diesem Jahr insgesamt 1,5 Millionen Euro Landesmittel zur Verfügung. Damit können rund 40 dringende Sanierungs- und Sicherungs-Projekte gefördert werden. Das Kulturministerium stellt in diesem Jahr insgesamt mehr als 17 Millionen Euro für die Denkmalpflege bereit. Die Mittel fließen – neben der Denkmalhilfe – in die Kofinanzierung des Bundesprogramms zur Erhaltung national bedeutender Denkmale sowie an die Kirchen, die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten und die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten für den Erhalt ihrer Bausubstanz. Insgesamt gibt es rund 24.500 eingetragene Denkmale im Land Brandenburg, darunter rund 13.600 Bau- und Kunstdenkmale.

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