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12.02.2019350.000 Euro für Präsenzstelle Schwedt/Uckermark

Neues Fenster: Bild - Martina Münch - vergrößern ©Die Hoffotografen GmbH

Wissenschaftsministerin Martina Münch hat heute am Rande der ‘Kabinettsitzung vor Ort‘ in der Uckermark in Schwedt/Oder einen Förderbescheid in Höhe von knapp 350.000 Euro für die Präsenzstelle Schwedt/Uckermark der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde an HNEE-Präsident Prof. Günther Vahrson überreicht. Mit 166.600 Euro wird in diesem Jahr der weitere Ausbau der Präsenzstelle unterstützt. Bis zu 180.600 Euro stehen im Rahmen einer Verpflichtungsermächtigung für das kommende Jahr bereit.

Wissenschaftsministerin Münch bezeichnete die Präsenzstelle Schwedt/Uckermark bei der Übergabe des Förderbescheides als hervorragende Einrichtung zur Verzahnung von Wissenschaft und regionaler Entwicklung: „Die Stärkung des Wissens- und Technologietransfers sind zentrale Themen der Landesregierung. Brandenburg hat als bundesweit erstes Land eine eigene Transferstrategie aufgelegt, die die Hochschulen und die außeruniversitären Forschungseinrichtungen gleichermaßen in den Blick nimmt und die Zusammenarbeit von Wissenschaft mit Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft verbessern soll. Mit dem Auf- und Ausbau der Präsenzstellen in den Regionalen Wachstumskernen und ihrem Umland wollen wir Brücken zu den Wissenschaftseinrichtungen des Landes schlagen, die Zusammenarbeit der regionalen Wirtschaft mit Wissenschaft und Forschung weiter verbessern, den Wissenstransfer stärken, den Fachkräftebedarf gezielter sichern und die Studienberatung vor Ort verstärken.“

Das Land fördert landesweit den Auf- und Ausbau von Präsenzstellen der Hochschulen in den Regionalen Wachstumskernen, um die Sichtbarkeit der Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu erhöhen und die Vernetzung mit Unternehmen vor Ort zu verbessern. Dafür stehen in diesem Jahr 1,5 Millionen und 2020 weitere 2,5 Millionen Euro bereit. Die Präsenzstellen sind regionale Anlauf-, Kontakt- und Koordinierungsstellen, die Studieninteressierte informieren und beraten, Hochschulen, Unternehmen, Kammern und Verbände vernetzen, Veranstaltungen und Kampagnen planen sowie Absolventen mit Unternehmen der Region zusammenbringen. Neben der Präsenzstelle Schwedt/Uckermark gibt es bereits die Präsenzstelle Prignitz der Technischen Hochschule Brandenburg sowie die Präsenzstelle Spremberg der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg. Weitere Gründungen sind in Planung.

Die Präsenzstelle Schwedt/Uckermark der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde wurde seit ihrem Start 2007 durch das Wissenschaftsministerium aus Mitteln des ESF und des Landes gefördert. Sie will sich künftig auf die Bedarfe der Wirtschaft im Regionalen Wachstumskern Schwedt/Oder und im Umland konzentrieren und plant grenzüberschreitende Aktivitäten nach Polen zur Sicherung des regionalen Fachkräftenachwuchses. Sie will sowohl Schulabgängerinnen und Schulabgänger in der Region für ein Studium im Land Brandenburg interessieren als auch Hochschulabsolventinnen und  Hochschulabsolventen für die Unternehmen in der Region gewinnen.

Die Landesregierung macht im Rahmen des 2018 gestarteten Formates ‘Kabinett vor Ort‘ in allen 18 Landkreisen und kreisfreien Städten Station, um mit Landräten und Oberbürgermeistern über aktuelle Herausforderungen zu sprechen. Der Auftakt der Reihe war am 18. September im Landkreis Oder-Spree. In den heutigen Beratungen zwischen der Landesregierung und dem Landkreis Uckermark ging es unter anderem um die Regionalentwicklung in der ländlich geprägten Region. Das nächste ‘Kabinett vor Ort‘-Treffen findet am 19. Februar in Potsdam statt.

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