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17.01.2019Satire-Treffen steht für Freiheit der Kunst

Neues Fenster: Bild - Martina Münch - vergrößern ©Die Hoffotografen GmbH

Kulturministerin Martina Münch hat das heute startende 24. studentische Satire-Treffen ‘Ei(n)fälle‘ in Cottbus gewürdigt. „Das Cottbuser Satire-Treffen ist ein einzigartiges Festival, bei dem Wissenschaft und Kultur eine gelungene Verbindung eingehen. Solche Veranstaltungen sind heute wichtiger denn je: Die politischen Krisen und die Zunahme von Populismus, Nationalismus und Hass in Europa und der Welt sind nicht nur eine Gefahr für zahlreiche Menschen – sie gefährden auch unsere offene Gesellschaft, das freie Wort und die Freiheit der Kunst. Das betrifft auch die Satire: Sie lebt von der Übertreibung und Zuspitzung, von Ironie und Spott. Satire macht Widersprüche deutlich und entlarvt Missstände, sie regt zu kritischem Hinterfragen an und schiebt Denkprozesse an. Diese Freiheit gilt es zu schützen gegenüber allen, die sie einschränken wollen.“

An dem bundesweiten Satire-Festival vom 17. bis 20. Januar 2019 in Cottbus nehmen 34 Studentengruppen und Solisten teil. Mehr als 100 Studentinnen und Studenten aus 9 Bundesländern sowie aus Dänemark – zeigen ihr politisches, literarisches und musikalisches Kabarett-Programm auf dem Uni-Campus, im Staatstheater und im Konservatorium. Zudem werden Filme gezeigt und zwei Ausstellungen präsentiert. Veranstaltet wird das Kabarett-Treffen vom Studentenwerk Frankfurt (Oder). Das jährliche Satire- und Kabarett-Treffen wurde 1996 vom damaligen Studentenwerk Cottbus ins Leben gerufen. Kulturministerin Martina Münch ist Schirmherrin der Veranstaltung.

Weitere Informationen: www.studentenkabarett.de

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