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05.07.2019Schloss Doberlug deckt Prunk-Tafel

Neues Fenster: Bild -  - vergrößern Die Hoffotografen

Wann:   Sonntag, 07. Juli, 11.30 Uhr

Wo:        Museum Schloss Doberlug, Schlossplatz 1, 03253 Doberlug-Kirchhain, Elbe-Elster

Was:      Kulturstaatssekretärin Ulrike Gutheil eröffnet im Rahmen des Sommerfestes ‘Brandenburgisch-Sächsische Begegnungen‘ im Museum Schloss Doberlug zwei Sonderausstellungen zur ostpreußischen Sammlung Dohna-Schlobitten und zum Fontane-Jahr.

Die Sonderausstellung ‘Wir decken die Tafel. Ein Vorbote der Sammlung Dohna in Doberlug‘ zeigt ausgewählte Einzelstücke einer Prunktafel mit Porzellan sowie Besteck, Leuchtern und Deckelpokalen aus Silber und Glas aus der Sammlung Dohna-Schlobitten als Ausblick auf die geplante Dauerausstellung im kommenden Jahr. Die einzigartige ostpreußische Sammlung wird von 2019 bis 2029 als Leihgabe der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg im Museum Schloss Doberlug zu sehen sein. Der mehr als 2.000 Objekte umfassende Bestand europäischer Adelskultur – darunter Gemälde, Bücher, Skulpturen, Möbel, Silber, Glas und Porzellan – gehört zu den bedeutendsten Zeugnissen seiner Art. Das Kulturministerium hat die Schau mit 50.000 Euro gefördert.

Die Sonderausstellung ‘Fontanes Illustrator Alexander Duncker als Chronist Brandenburger Adelswelten‘ ist der Beitrag des Museumsverbundes Elbe-Elster zum Jubiläumsjahr ‘fontane.200‘ und wird als Doppelausstellung in den Museen Doberlug und Finsterwalde gezeigt. Zwischen 1857 und 1883 veröffentlichte der Verleger und Herausgeber Alexander Duncker eine groß angelegte Grafiksammlung zu preußischen Herrenhäusern, die als bildliches Pendant zu Fontanes ‘Wanderungen‘ gelten. Die historischen Ansichten werden in der Ausstellung von aktuellen Fotografien begleitet, die der Radeberger Fotograf Burkhard Schade anfertigte. Die Gröbitzer Künstlerin Stephanie Pfeiffer schloss mit ihren Zeichnungen von Schlössern des Elbe-Elster-Landes die Lücken, die Alexander Duncker im 19. Jahrhundert hinterließ. Das Projekt wurde vom Land mit 8.000 Euro gefördert.

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