01.07.2019IRS ist wichtiger Partner beim Strukturwandel in der Lausitz

Forschungsministerin Dr. Martina Münch gratuliert Prof. Oliver Ibert, der heute als neuer Direktor das Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung Erkner (IRS) übernimmt, zum Amtsantritt. „Das Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung ist ein hoch kompetenter Akteur und Partner für die Zukunftsentwicklung von Städten und Regionen. Mit seiner Expertise im Bereich der raumbezogenen Innovations- und Kreativitätsforschung ist Oliver Ibert einer der führenden Wirtschaftsgeographen im deutschsprachigen Raum. Damit ist er auch ein wichtiger Partner des Landes bei den anstehenden Transformationsprozessen in Brandenburg, wie der Gestaltung des Strukturwandels in der Lausitz oder der Stabilisierung und Entwicklung ländlicher Regionen.“

Der 1970 geborene Oliver Ibert studierte von 1991 bis 1997 Geographie, Germanistik und Politikwissenschaften an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, an der 2002 auch promovierte. Im Jahr 2009 erfolgte die Habilitation an der Universität Bonn. Seit 2009 war er Professor für Wirtschaftsgeographie an der FU Berlin und Leiter der Forschungsabteilung ‘Dynamiken von Wirtschaftsräumen‘ am Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialplanung (IRS) in Erkner. Am 24. Juni 2019 erhielt er von Wissenschaftsministerin Münch seine Ernennung als Professor für Raumbezogene Transformations- und Sozialforschung an der Fakultät Architektur, Bauingenieurwesen und Stadtplanung der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU). Die Berufung erfolgte gemeinsam durch die BTU und das IRS. Als Direktor des IRS folgt er auf Prof. Heiderose Kilper, die Ende September 2018 in den Ruhestand getreten ist.

Das 1992 gegründete Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) forscht zu den Wechselbeziehungen zwischen gesellschaftlicher und räumlicher Entwicklung von Städten und Regionen. Mit seinen wissenschaftlichen Sammlungen zur Bau- und Planungsgeschichte der DDR verfügt es über einzigartige und bedeutende historische Sammlungsbestände. Das Institut mit mehr als 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern arbeitet national und international mit Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen zusammen.

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