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20.06.2019Land stärkt Fachhochschulen mit 4,2 Millionen Euro

Wissenschaftsministerin Dr. Martina Münch hat heute in Potsdam Zuweisungen des Landes in Höhe von insgesamt rund 4,2 Millionen Euro im Rahmen eines bundesweit einmaligen Förderprogramms an die Fachhochschulen des Landes übergeben. Unsere Fachhochschulen stehen seit mehr als 25 Jahren für regionale Verankerung, praxisnahe Lehre, anwendungsbezogene Forschung, enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und die Sicherung des Fachkräftebedarfs im Land. Mit dem ‘Zukunftsprogramm für die Fachhochschulen des Landes Brandenburg‘ setzen wir deutschlandweit neue Maßstäbe: Wir wollen gezielt die Forschung und Lehre der Fachhochschulen stärken, ihre Attraktivität für den wissenschaftlichen Nachwuchs verbessern, ihre Wettbewerbsfähigkeit bei Forschungsvorhaben erhöhen und die Studierendenzahlen steigern. Mir liegt insbesondere die Gewinnung von hochqualifiziertem Personal für die Fachhochschulen am Herzen: Mit dem ‘Zukunftsprogramm‘ können wir sowohl die Qualifizierung unseres wissenschaftlichen Nachwuchses in hochschulübergreifenden Graduiertenkollegs attraktiver gestalten als auch neue strukturierte Karrierewege für Fachhochschulprofessorinnen und -professoren entwickeln“, so Ministerin Münch. „Das neue Förderprogramm trägt zur weiteren Entwicklung des Wissenschaftsstandortes Brandenburg bei: Mit unserer 2017 gestarteten Transfer-Offensive verbessern wir die Zusammenarbeit von Wissenschaft mit Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft und stärken den Wissens- und Technologietransfer. Und mit dem deutlichen Ausbau der dualen Studienangebote wollen wir die berufliche und akademische Qualifizierung besser miteinander verknüpfen und den Fachkräftebedarf vor Ort gezielter decken.“

Mit dem im vergangenen Jahr gestarteten ‘Zukunftsprogramm für die Fachhochschulen des Landes Brandenburg‘ sollen die Attraktivität und die Wettbewerbsfähigkeit der Fachhochschulen mit unterschiedlichen Maßnahmen gezielt gestärkt werden. Dafür stellt das Wissenschaftsministerium jährlich 3,1 Millionen Euro sowie 22 Planstellen für zusätzliche Professuren bereit. Hinzu kommen einmalig 2,4 Millionen Euro und 20 Promotionsstellen für die Unterstützung hochschulübergreifender Forschung sowie die Erstausstattung der Professuren. Mit den Mitteln wird der Aufbau hochschulübergreifender ‘Innovations- und Karrierecenter‘ ermöglicht, darunter zu den Themen

  • ‘Professionalisierung der Gesundheits- und Sozialberufe im Kontext gesellschaftlicher Transformationsprozesse‘ an der BTU Cottbus-Senftenberg,
  • ‘Digitale Transformation und Sicherheit‘ an der TH Brandenburg,
  • ‘Integrated Engineering‘ an der TH Wildau in Kooperation mit der HNE Eberswalde und der BTU Cottbus-Senftenberg sowie
  • ‘Prozessgestaltung für die Umsetzung einer biodiversitätserhaltenden Landnutzung – Fokus Biosphärenreservat‘ an der HNE Eberswalde.

Zugleich wird auch die Kompetenz zur Strategieentwicklung oder Drittmitteleinwerbung und für den Transfer an den Fachhochschulen des Landes gestärkt. Ziel des Programms ist es vor allem, die hochschulübergreifende Verbundforschung, die kooperative Ausbildung von Promovierenden sowie die strukturierte Qualifizierung von FH-Professorinnen und -Professoren in einem institutionellen Rahmen dort zu fördern, wo bereits qualitativ hochwertige Forschungsansätze vorhanden sind. Das ‘Zukunftsprogramm‘ wird vom Landeshochschulrat eng begleitet.

Von den Fördermitteln in Höhe von insgesamt 4,2 Millionen Euro gehen in diesem Jahr

  • rund 1,58 Millionen Euro an die Technische Hochschule Brandenburg,
  • rund 921.000 Euro an die Technische Hochschule Wildau,
  • rund 756.000 Euro an die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde,
  • rund 606.000 Euro an die Fachhochschule Potsdam und
  • rund 292.000 Euro an die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg für ihre anwendungsbezogenen Schwerpunkte an der Hochschule.

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