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29.03.2019EU-Kommissarin Creţu besucht Wissenschaftspark Golm – Woidke: EU-Förderung für Brandenburg weiter wichtig

Neues Fenster: Bild - Wissenschaftspark Potsdam-Golm - vergrößern Standort Wissenschaftspark Potsdam-Golm ©Lutz Hannemann

Die EU-Förderung bleibt nach den Worten von Ministerpräsident Dietmar Woidke für Brandenburg auch nach 2020 ein wichtiges Investitionsinstrument. Bei einem gemeinsamen Besuch mit der  EU-Kommissarin für Regionalpolitik, Corina Creţu, im Wissenschaftsparks Golm betonte er heute: „Die europäische Unterstützung hat in Brandenburg seit 1991 erheblich zum Gelingen der guten Entwicklung in unserem Land  beigetragen. Die EU-Mittel von 10 Milliarden Euro sind gut angelegtes Geld. Auch in den kommenden Jahren liegen große Aufgaben vor uns. Deshalb setzt sich die Landesregierung gemeinsam mit den neuen Ländern vehement dafür ein, dass insbesondere in Ostdeutschland eine mögliche Absenkung der EU-Förderung maßvoll und verkraftbar sein muss.“

Der Wissenschaftspark Golm sei ein beeindruckendes Beispiel für die EU-Förderung, unterstrich Woidke. Rund 140 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung wurden dort seit Beginn der 1990er Jahre insbesondere für den Aufbau der Wissenschafts- und Forschungsinfrastruktur, für die Ausstattung der angesiedelten Institute der Universität Potsdam und Forschungseinrichtungen sowie in den Wissens- und Technologietransfer eingesetzt. Woidke: „Mittlerweile hat sich Golm zum größten und perspektivreichsten Wissenschafts- und Forschungsstandort in Brandenburg entwickelt.“

Nicht nur der Wissenschaftspark profitiert in Brandenburg von der Förderung durch die EU. Woidke: „Es sind viele tausend Projekte und Unternehmen.  Mehr als zehn Milliarden Euro aus der EU-Förderung haben seit 1990 wesentlich zur guten Entwicklung in Brandenburg beigetragen. Auch in der deutsch-polnischen Grenzregion sind wir dank der Unterstützung der EU näher zusammengewachsen. Schon das allein zeigt, wie wichtig die Europäische Union für unser Bundesland ist.

Bei der Europawahl am 26. Mai kommt es deshalb auch darauf an, unsere Interessenvertretung in Brüssel und Straßburg zu sichern. Aber es geht um noch viel mehr. Gerade in Zeiten von Populismus und Nationalismus ist es wichtig, sich für eine Zukunft in einem friedlichen, freien und demokratischen Europa stark zu machen. Und hier zählt jede Stimme. Die Möglichkeit, in Europa ohne Hürden zu reisen, zu studieren oder unternehmerisch aktiv zu sein,  ist keine Selbstverständlichkeit. Deshalb rufe ich die Bürgerinnen und Bürger in Brandenburg dazu auf, sich an der Europawahl zu beteiligen.“ 

Wirtschaftsminister Jörg Steinbach, der ebenso wie Wissenschaftsstaatssekretärin Ulrike Gutheil bei dem Besuch im Wissenschaftspark dabei war, sagte: „Ein starkes Europa lebt von der Bekämpfung von Ungleichheiten und der Zusammenarbeit zwischen den europäischen Regionen. Dafür müssen sich die Bürgerinnen und Bürger bei den Wahlen zum Europaparlament einsetzen.“

Zugleich unterstrich Steinbach die Bedeutung der EU-Förderung für Brandenburg: „Sie ermöglicht es uns, zielgerichtet globale Herausforderungen wie Digitalisierung, Energiewende und Fachkräftesicherung im Land mit eigenen Lösungen anzugehen.“ Die Triebfeder für das wirtschaftliche Wachstum sei die Innovationsfähigkeit der Unternehmen. „Nur durch nachhaltige Investitionen in die Verflechtung von Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Wirtschaft  kann die  Wettbewerbsfähigkeit insbesondere kleiner und mittlerer Unternehmen im Land langfristig gesichert werden – und hierzu leistet die Europäische Union einen unverzichtbaren Beitrag“, sagte Steinbach.

Wissenschaftsstaatssekretärin Gutheil: „Mit mehr als 2.500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ist Golm einer der dynamischsten und innovativsten Forschungsstandorte in unserem Land. Golm ist ein interessanter Standort für innovative, wissensbasierte Unternehmen und Start-ups – eines davon haben wir mit Ripac heute besucht. Das wollen wir in den kommenden Jahren ausbauen und weiterentwickeln. In den kommenden Jahren wollen wir ihn gemeinsam mit den Partnern vor Ort auch zu einem wirtschaftlich wettbewerbsfähigen Innovationsstandort weiterentwickeln. Ein Schwerpunkt ist dabei das Thema Transfer: Brandenburg hat sich als bundesweit erstes Land eine eigene Transferstrategie gegeben, die die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Forschung mit Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft gezielt verbessern soll. Unsere Hochschulen und Forschungszentren sind als innovative und forschungsstarke Einrichtungen wichtige Impulsgeber für Wirtschaft und Gesellschaft – hierbei spielt der Wissenschaftspark Golm eine zentrale Rolle, auch als Vorbild für andere Regionen.“

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