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18.02.2019Land fördert Gedenkstätte Leistikowstraße mit rund 230.000 Euro

Neues Fenster: Bild - Leistikowstraße - vergrößern ©Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße Potsdam

Wann: Dienstag, 19. Februar, 15.30 Uhr

Wo: Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße, Leistikowstr. 1, 14469 Potsdam

Was: Kulturministerin Martina Münch besucht am Rande der ‘Kabinettsitzung vor Ort‘ in der Stadt Potsdam die Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße.

In der Leistikowstraße 1 befand sich von 1945 bis 1991 das zentrale Untersuchungsgefängnis der sowjetischen militärischen Spionageabwehr. Es war Teil der sowjetischen Geheimdienststadt ‘Militärstädtchen Nr. 7‘, die nach dem Zweiten Weltkrieg in der Nauener Vorstadt Potsdams auf einer Fläche von rund 16 Hektar mit mehr als 100 Gebäuden entstand. Im Kernbereich befand sich eine Hochsicherheitszone mit Hauptquartier und dem Untersuchungsgefängnis, in dem bis 1955 Menschen unterschiedlicher Nationalität festgehalten, ohne Rechtsbeistand verhört, misshandelt und zu hohen Haftstrafen oder zum Tode verurteilt wurden.

Im Jahr 2008 wurde die Stiftung Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße gegründet, die von der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten treuhänderisch verwaltet wird. Seit April 2012 informiert die Dauerausstellung ‘Sowjetisches Untersuchungsgefängnis Leistikowstraße Potsdam‘ über die Geschichte des Haftortes und das Schicksal der Häftlinge. Das Land fördert die Stiftung 2019 mit 195.000 Euro, dazu kommen 36.000 Euro für Sonderbauprojekte.

Die Landesregierung macht im Rahmen des im September 2018 gestarteten Formates ‘Kabinett vor Ort‘ in allen 18 Landkreisen und kreisfreien Städten Station, um mit Landräten und Oberbürgermeistern über aktuelle Herausforderungen zu sprechen.

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