30.11.2018Sergey Parajanov in Potsdam

Wann: Samstag, 01. Dezember, 19.00 Uhr

Wo: Filmmuseum Potsdam, Breite Str. 1a/Marstall, 14467 Potsdam

Was: Brandenburgs Kultur- und Wissenschaftsministerin Martina Münch und der armenische Botschafter Ashot Smbatyan eröffnen die Ausstellung ‘Sergey Parajanov – Kunst ohne Grenzen‘ über Leben und Werk des sowjetisch-armenischen Regisseurs, Malers und Bildhauers. Anlässlich der Eröffnung inszeniert Lusine Khatchatryan ein Klaviertheater-Stück. Die Ausstellung ist bis zum 06. Januar 2019 im Filmmuseum zu sehen. Sie wurde in Zusammenarbeit mit dem Verein der Freunde und Förderer des Filmmuseums Potsdam organisiert.

Die Filme des sowjetisch-armenischen Regisseurs Sergey Parajanov (1924-1990) gehören zu den bildmächtigsten und poetischsten innerhalb des filmgeschichtlichen Kanons. Während Sergey Parajanov von Zeitgenossen wie Federico Fellini, Jean-Luc Godard oder Andrei Tarkovsky für seine Arbeiten bewundert wurde, unterlagen diese in der Sowjetunion der Zensur. Er selbst wurde mehrmals inhaftiert und später mit Arbeitsverbot belegt. Heute lassen sich – von Madonna bis Nicolas Jaar – Bildmotive aus seinen Filmen als Zitate und Reverenzen in vielen Facetten der Popkultur und der Kunstszene wiederfinden.

Als Maler und Bildhauer ist Parajanov bislang weniger bekannt. Über 600 Zeichnungen, Gemälde und Assemblagen werden im Sergey Parajanov Museum im armenischen Jerewan aufbewahrt und ausgestellt. Erstmals  vermittelt eine Ausstellung in Deutschland einen Eindruck von den barock anmutenden, sehr filigran ausgeführten Bildwerken.

Weitere Informationen: www.filmmuseum-potsdam.de

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