25.11.201830.000 Euro für Festakt zum Deutschen Kurzfilmpreis

Neues Fenster: Bild - Martina Münch - vergrößern ©Die Hoffotografen GmbH

Die Deutschen Kurzfilmpreise werden in diesem Jahr im Potsdamer ‘Waschhaus‘ an der Schiffbauergasse verliehen. Für den diesjährigen Festakt am 28. November ist die Film­universität Babelsberg KONRAD WOLF die Patenhochschule. Die Landesregierung unterstützt die Preisverleihung mit Lottomitteln. Staatskanzlei, Kulturministerium und Wirtschaftsministerium stellen der Gesellschaft von Freundinnen und Freunden der Filmuniversität Babelsberg jeweils 10.000 Euro zur Verfügung. 

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Dass die Deutschen Kurzfilmpreise in Potsdam verliehen werden, trägt zur bundesweiten Profilierung der Filmstadt und des Filmlandes Brandenburg bei. Bessere Werbung dafür können wir uns kaum wünschen. Ich drücke unserer renommierten Filmuniversität und ihren Förderern die Daumen für eine gelungene Veranstaltung, die bundesweit wahrgenommen wird.“ 

Wissenschaftsministerin Martina Münch: Die Verleihung der Deutschen Kurzfilmpreise an der Filmuniversität Babelsberg ist eine Würdigung für die Hochschule. Deutschlands einzige Filmuniversität ist nicht nur bei der filmischen Ausbildung weit vorne – sie hat auch eine Vorreiterrolle in der Filmforschung, beispielsweise über die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Filmproduktion. Damit ist die Hochschule zentraler Motor zur Stärkung und Weiterentwicklung des Medienstandortes Babelsberg.“

Wirtschaftsminister Jörg Steinbach: „Das Land Brandenburg profitiert in besonderem Maße vom großen Renommee des Deutschen Filmpreises. Durch die Patenschaft der Filmuniversität Potsdam wird der Blick der gesamten Branche auf unseren Medienstandort Babelsberg gelenkt – einen deutschlandweit einzigartigen Film-, Kreativ- und Wissenschaftsstandort.“

Der Deutsche Kurzfilmpreis, der seit 1956 jährlich vergeben wird, ist die wichtigste und höchst dotierte Auszeichnung für den Kurzfilm in Deutschland. Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Monika Grütters, verleiht den Preis auf Vorschlag der eingesetzten Jury. Seit 2005 wird die Preisverleihung im jährlichen Wechsel in Patenschaft mit einer deutschen Filmhochschule oder Filmuniversität ausgerichtet. Damit würdigt der Bund die Arbeit der Hochschulen als Ausbildungsstätten kreativen Filmschaffens. Bereits in den Jahren 2005, 2006, 2007 und 2011 hatte die damalige Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf die Patenschaft übernommen. In diesem Jahr hat sie erstmals seit Erlangen des Universitätsstatus die Patenschaft inne. Der Bund unterstützt die Ausrichtung der Veranstaltung mit 125.000 Euro. Kulturministerin Martina Münch spricht ein Grußwort zur Verleihung der diesjährigen Deutschen Kurzfilmpreise am 28. November.

Die Gesellschaft von Freundinnen und Freunden der Filmuniversität Babelsberg, die unter anderem die Organisation der Preisverleihung unterstützt, versteht sich als Bindeglied zwischen Filmuniversität, Branche und interessierter Öffentlichkeit.

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