09.11.2018Startschuss für Präsenzstelle der BTU in Spremberg

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Wissenschaftsministerin Martina Münch hat heute einen Fördermittelbescheid zur Eröffnung der Präsenzstelle der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg in Spremberg (Landkreis Spree-Neiße) an BTU-Vizepräsidentin Prof. Katrin Salchert übergeben. In diesem Jahr erhält die BTU 21.000 Euro für den Start der Einrichtung, weitere rund 390.000 Euro sind für die Jahre 2019 und 2020 geplant.

Ministerin Münch würdigte die Präsenzstellen als wichtige Brücken zu den Wissenschaftseinrichtungen des Landes und effektive Instrumente für die Verzahnung von Wissenschaft und regionaler Entwicklung: „Die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und die weitere Stärkung des Wissens- und Technologietransfers sind zentrale Themen der Landesregierung. Dazu wollen wir unter anderem die Präsenz der Hochschulen in den Regionalen Wachstumskernen und ihrem Umland ausbauen“, so Münch. Ich freue mich sehr, dass wir heute den Startschuss für die Einrichtung der BTU-Präsenzstelle in Spremberg geben können. Mit ihr verbessern wir nicht nur die Zusammenarbeit zwischen regionaler Wirtschaft und Wissenschaft und Forschung weiter, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zur Sicherung des Fachkräftebedarfs und zur Stärkung des Wissenstransfers zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Zudem wird die neue Präsenzstelle Spremberg künftig eine wichtige Rolle in der Strukturentwicklung der Lausitz spielen.“

Vizepräsidentin für Wissens- und Technologietransfer und Struktur, Prof. Dr. rer. nat. Katrin Salchert: „Die BTU Cottbus-Senftenberg verfügt mit der Präsenzstelle in Spremberg nun über eine Anlaufstelle bei allen Fragen rund um die Themen Studium, Lehre, Forschung sowie Wissens- und Technologietransfer außerhalb ihrer Hochschulstandorte. Die Leistungen unserer Universität und der gesamten Wissens- und Forschungslandschaft des Landes Brandenburg bündeln sich damit vor Ort in einem Regionalen Wachstumskern. Wir agieren als räumlich nahe Ansprechpartner für Unternehmen dieser Region und unterstützen diese bei der Durchführung innovativer Projekte. Auch die Fachkräftesicherung in der Region ist uns ein zentrales Anliegen, bei dem Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zusammen arbeiten müssen.“

Die Präsenzstelle Spremberg der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg soll noch in diesem Jahr ihre Arbeit aufnehmen. Dazu kooperiert die BTU mit der ASG Spremberg GmbH, die für die Wirtschaftsförderung im Regionalen Wachstumskern zuständig ist. Zu den Schwerpunkten der Arbeit der Präsenzstelle gehören künftig unter anderem die Stärkung von Gründungsinitiativen vor Ort und die Begleitung der Strukturentwicklung in der Lausitz, aber auch verstärkte Angebote zur Studienorientierung und die Vermittlung von Fachkräften.

Das Wissenschaftsministerium baut derzeit landesweit die Präsenzstellen der Hochschulen in den Regionalen Wachstumskernen deutlich aus. Die Präsenzstellen sind regionale Anlauf-, Kontakt- und Koordinierungsstellen für Studieninteressierte und Unternehmen vor Ort. Zu ihren Aufgaben zählen unter anderem die Information und Beratung von Studieninteressierten, die Vernetzung mit Unternehmen, Kammern und Verbänden, die Planung von Veranstaltungen und Kampagnen sowie das Zusammenbringen von Absolventen mit Unternehmen der Region. Sie sollen auch für die Kooperation mit den anderen Hochschulen des Landes wie den außeruniversitären Forschungsein­richtungen zur Verfügung stehen. Neben der Präsenzstelle in Spremberg gibt es bereits die Präsenzstelle Prignitz der Technischen Hochschule Brandenburg und die Präsenzstelle Schwedt der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde. Beide erhalten in diesem Jahr rund 240.000 Euro aus Landesmitteln für den weiteren Ausbau. Künftig sollen in allen Regionalen Wachstumskernen, in denen es keine Hochschulen gibt, Präsenzstellen entstehen. Die nächsten Präsenzstellen sind in Ludwigsfelde, Luckenwalde, Fürstenwalde und der Westlausitz geplant.

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