21.10.2018Ortschronisten sind Gedächtnis unserer Gesellschaft

Neues Fenster: Bild - HBPG - vergrößern © Hagen Immel

Kulturstaatssekretärin Ulrike Gutheil hat heute im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam den 14. Tag der brandenburgischen Orts- und Landesgeschichte zum Thema ‘Kriegsende und Umbruch in Brandenburg 1945/46 – Historische Themen und archivalische Quellen‘ eröffnet. Dabei würdigte sie das große ehrenamtliche Engagement der landesweit rund 900 Ortschronisten und Heimatvereine im Land. „Die Auseinandersetzung mit Quellen zum Kriegsende in Brandenburg hilft, die Auswirkungen und Umbrüche in den einzelnen Orten und Regionen nach 1945 besser zu beleuchten und zu verstehen. Mit ihrem Engagement sind Ortschronisten und Heimatvereine das Gedächtnis unserer Gesellschaft. Sie bewahren mit ihrer Arbeit umfangreiche Zeugnisse unserer Geschichte, werten diese aus und machen sie den Menschen vor Ort und Besuchern zugänglich. Mit ihren Forschungen tragen sie zu einem vielfältigen Bild der brandenburgischen Landesgeschichte bei, leisten einen Beitrag zur Identitätsbildung in den Kommunen und Regionen und schlagen eine Brücke in die Gegenwart. Dafür danke ich den Ortschronisten und Heimatvereinen sehr herzlich.“

Die Fachtagung wird von der Brandenburgischen Historischen Kommission e.V. in Zusammenarbeit mit dem Brandenburgischen Landeshauptarchiv veranstaltet und richtet sich an Orts­chronisten und Vertreterinnen und Vertreter von Geschichts- und Heimatvereinen aus ganz Brandenburg. Sie setzen sich auf der Tagung mit Kriegsende und Neuanfang in Brandenburg in den Jahren 1945/46 auseinander, einem der umfassendsten politischen und gesellschaftlichen Umbrüche in der Geschichte des Landes. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fachtagung behandeln an Hand ausgewählter Archivbestände die Erforschung der damaligen Vorgänge sowie ihre historische Einordnung. Das Kulturministerium unterstützt den diesjährigen Tag der brandenburgischen Orts- und Landesgeschichte mit 7.500 Euro, mit weiteren 5.000 Euro werden die dezentral in einzelnen Landkreisen und Kommunen stattfindenden Tage der brandenburgischen Orts- und Regionalgeschichte gefördert.

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