15.10.2018 Land fördert Gedenkstätten-Stiftung mit 3,5 Millionen Euro

Neues Fenster: Bild - Gedenkstätte - vergrößern ©SBG/Archiv Sachsenhausen, S. Erhard

Wann: Dienstag, 16. Oktober, 15.30 Uhr

Wo: Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen, Heinrich-Grüber-Platz 3, 16515 Oranienburg, Landkreis Oberhavel

Was: Kulturministerin Martina Münch und Bildungsministerin Britta Ernst besuchen am Rande der ‘Kabinett vor Ort‘-Sitzung im Landkreis Oberhavel die Gedenkstätte und das Museum Sachsenhausen.

Das KZ Sachsenhausen wurde ab 1936 im gleichnamigen Oranienburger Ortsteil von der SS errichtet. Zwischen 1936 und 1945 waren dort mehr als 200.000 Menschen aus vielen europäischen Ländern inhaftiert, zehntausende von ihnen starben an den unmenschlichen Haftbedingungen oder wurden Opfer von Mordaktionen der SS. Nach dem Krieg nutzte der sowjetische Geheimdienst NKWD das ehemalige KZ Sachsenhausen bis 1950 als Speziallager, danach wurde das Lager von der Kasernierten Volkspolizei der DDR genutzt. Im Jahr 1961 wurde dort die Nationale Mahn- und Gedenkstätte Sachsenhausen eröffnet. Seit 1993 sind Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen in Trägerschaft der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten. Die 1993 gegründete Stiftung betreut als rechtlich selbständige Stiftung des öffentlichen Rechts die Gedenkstätte in Sachsenhausen sowie Gedenk- und Erinnerungsstätten an weiteren Orten. Das Kulturministerium fördert die Arbeit der Stiftung in diesem Jahr mit rund 3,5 Millionen Euro.

Die Landesregierung wird im Rahmen des Formates ‘Kabinett vor Ort‘ in den kommenden Monaten in allen 18 Landkreisen und kreisfreien Städten Station machen, um mit Landräten und Oberbürgermeistern über aktuelle Herausforderungen zu sprechen.

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