28.09.2018Brandenburg stärkt Zusammenleben mit Sinti und Roma

Neues Fenster: Bild - Landesverband Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg e.V. - vergrößern ©LV Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg e.V.

Wann: Montag, 01. Oktober, 14.00 Uhr

Wo: Kulturministerium, Büro der Ministerin, Dortustraße 36, 14467 Potsdam

Was: Brandenburgs Kulturministerin Martina Münch und Petra Rosenberg, Vorsitzende des Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg, unterzeichnen eine Vereinbarung zur Aufarbeitung, zum Gedenken und zur Zusammenarbeit. Die Vereinbarung setzt den Antrag ‘Sinti und Roma – Gedenken und Handeln gegen Diskriminierung‘ der Fraktionen von SPD, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen um, der im September 2017 einstimmig im Landtag Brandenburg beschlossen wurde.

Ein Schwerpunkt der Vereinbarung zwischen dem Land Brandenburg und dem Landesverband Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg ist die Gedenk- und Antidiskriminierungsarbeit. Schulen und andere Einrichtungen der Bildungs- und Jugendarbeit sowie die Kommunen sollen für die Geschichte und Kultur der Sinti und Roma sensibilisiert werden. Mit der Vereinbarung werden zudem Ansprechpartner und gemeinsame Handlungsfelder festgelegt.

Mit dieser Vereinbarung bestehen inzwischen – nach den landesrechtlichen Regelungen zu Sorben/Wenden und der mit der Gruppe der Niederdeutsch-Sprechenden abgeschlossenen Vereinbarung – mit allen im Land anerkannten nationalen Minderheiten bzw. Sprechergruppen von Minderheiten- und Regionalsprachen Regelungen zur Zusammenarbeit. In Brandenburg leben einzelne Angehörige der nationalen Minderheit deutscher Sinti und Roma.

PM als Pdf

Auswahl

Jahr
Rubrik


Zum Pressesprecher

Pressesprecher:
Stephan Breiding
Tel.: 0331 / 866 4566
Mobil: 0171 / 837 559 2
stephan.breiding@mwfk.brandenburg.de