19.09.2018Kulturelle Ankerpunkte und Orte sollen ländlichen Raum stärken

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Kulturministerin Martina Münch begrüßt die beiden heute in Potsdam im Landtag vorgelegten Anträge zu ‘Investitionen in Kultur durch die Entwicklung regionaler kultureller Ankerpunkte im ländlichen Raum‘ sowie ‘Brandenburger Kulturort des Jahres‘. „Das Land hat im Rahmen seiner Kulturpolitischen Strategie in den vergangenen Jahren attraktive kulturelle Angebote für alle Brandenburgerinnen und Brandenburgern gestärkt und gesichert. So haben wir zusätzliche Mittel in die Hand genommen, um große Kultureinrichtungen mit überregionaler Ausstrahlung weiterzuentwickeln – dafür stehen das Landesmuseum für moderne Kunst und die Einrichtung der Landesbühnen ebenso wie die beiden Landesstiftungen Kleist-Museum sowie Park und Schloss Branitz. Auch die landesweite Förderung der Musik- und Kunstschulen haben wir erheblich gesteigert und damit die kulturelle Bildung vor Ort ausgebaut“, so Münch. „Der Antrag zur Entwicklung regionaler kultureller Ankerpunkte im ländlichen Raum ist eine sinnvolle und wichtige Ergänzung unserer kulturpolitischen Strategie. Wir brauchen – insbesondere vor dem Hintergrund der demografischen Herausforderungen – eine zusätzliche, auf die Bedarfe des ländlichen Raumes zugeschnittene Förderung, die die vielen großartigen Kulturinitiativen im Land aufgreift und stärkt. Auch die Idee für einen ‘Kulturort des Jahres‘ begrüße ich sehr – damit können wir künftig nicht nur das in Brandenburg vorhandene außerordentliche kulturelle Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger angemessen würdigen – wir können damit auch dazu beitragen, dass gelungene Kulturprojekte als ‘Kulturorte des Jahres‘ in alle brandenburgische Regionen ausstrahlen.“

In dem von SPD, CDU und Linke eingebrachten Antrag ‘Investitionen in Kultur durch die Entwicklung regionaler kultureller Ankerpunkte im ländlichen Raum‘ wird die Landesregierung aufgefordert ein Förderkonzept zur Unterstützung regionaler kultureller Ankerpunkte im ländlichen Raum zu erarbeiten. Ziel ist es, anerkannte und neu entstandene kulturelle Einrichtungen als identitätsstiftende kulturelle Zentren einer Region in ihrer Netzwerkbildung zu stärken und in Bezug auf ihren Beitrag zum kulturellen Leben vor Ort weiterzuentwickeln. Das Konzept soll bis zum 2. Quartal 2019 vorgelegt werden.

In dem von SPD, CDU, Linke und Bündnis90/Die Grünen eingebrachten Antrag ‘Brandenburger Kulturort des Jahres‘ wird die Landesregierung aufgefordert, alle zwei Jahre einen gleichnamigen Titel auszuloben. Bei der Entscheidung sollen neben kulturell-künstlerischen Kriterien auch Aspekte wie Partizipationsmöglichkeiten für die Bevölkerung vor Ort, die Darstellung regionaler Besonderheiten und langfristige Wirksamkeit der Kulturorte berücksichtigt werden. Das Konzept soll bis zum 2. Quartal 2019 vorgelegt werden.

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