15.09.2018Museen steigern Attraktivität des Landes

Neues Fenster: Bild - Lausitzer Museenland - vergrößern ©Lausitzer Museenland

Kulturstaatssekretärin Ulrike Gutheil hat heute in der Museumsscheune Bloischdorf (Landkreis Spree-Neiße) offiziell die 14. Museumsnächte im Lausitzer Seenland eröffnet und die Aktion der Museen in der Region gewürdigt. „Die Sammlungen in unseren Museen tragen wesentlich dazu bei, kulturelles Erbe zu bewahren, zu pflegen und an künftige Generationen weiterzugeben. Die ‘Museumsnächte im Lausitzer Seenland‘ sind eine ungewöhnliche und attraktive Möglichkeit, Lausitzer und Besucher mit unserem vielfältigen kulturellen Erbe in Kontakt zu bringen. Die Museumsscheune in Bloischdorf sorgt mit großem Engagement und facettenreichen Veranstaltungen dafür, dass die sorbische/wendische Geschichte und Kultur in der Lausitz lebendig bleibt“, so Gutheil. „Das Motto der diesjährigen Museumsnächte ‘In Stein gemeißelt – Museen und ihre Gebäude‘ greift zudem einen zentralen Aspekt des Europäischen Kulturerbejahres 2018 auf: Unter dem Motto ‘SHARING HERITAGE‘ wird baukulturelles Erbe wieder entdeckt und neu ins Bewusstsein gerückt. Vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen in Europa können wir mit dem Kulturerbejahr das Verbindende unserer gemeinsamen kulturellen Wurzeln und zugleich die kulturelle Vielfalt des Kontinents in den Blickpunkt rücken – und wieder ‘Lust‘ auf Europa machen.“

Insgesamt rund 30 Museen, technische Denkmäler und Kultureinrichtungen öffnen im Rahmen der 14. Museumsnächte im Lausitzer Seenland in diesem Jahr unter dem Motto ‘In Stein gemeißelt – Museen und ihre Gebäude‘ ihre Türen zur Museumsnacht und bieten besondere Aktionen zu sonst ungewöhnlichen Zeiten. Erstmals findet die Aktion in mehreren Nächten zwischen dem 01. und 23. September statt. Die Museumsnächte werden vom Museumsverbund ‘Lausitzer Museenland‘ organisiert.

Das Niederlausitzer Sorbische Dorfmuseum Bloischdorf/Błobošojce ist eine rekonstruierte Gutsscheune aus dem Jahr 1880. Schwerpunkt der Dauerausstellung ist das ländliche Leben vom 18. bis 20. Jahrhundert. Neben der Dauerausstellung werden zwei Sonderausstellungen gezeigt. Der gleichnamige Verein engagiert sich auch in der sorbischen/wendischen Kultur- und Brauchtumspflege.

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